Freitag, 7. Oktober 2011
Der Countdown läuft
Bei Kiri ist die Trächtigkeit nun schon so weit fortgeschritten, dass die Kätzchen jederzeit zur Welt kommen könnten. In den letzten Tagen ist die zukünftige Katzenmutter sehr rund geworden und lässt es nun etwas gemütlicher angehen. Gefressen wird noch mit gutem Appetit, allerdings sind die Portionen kleiner geworden. Dafür sieht man sie umso häufiger an der Futterschüssel. Es ist schon interessant, wie unterschiedlich bei Katzen der Babybauch aussieht. Leeloo sah aus, als hätte sie einen Ball verschluckt. Bei Kiri verteilt sich alles gleichmäßiger auf die ganze Bauchlänge. Nach einer Faustregel sagt man, dass pro 200g Gewichtszunahme im Schnitt ein Kitten geboren wird. Nach dieser Rechnung müsste Kiri mindestens 5-6 Kätzchen oder sogar mehr zur Welt bringen, denn sie hat fast 1,5 kg zugenommen. Allerdings gibt es auch Katzen, die während der Trächtigkeit ausgesprochen verfressen sind und dadurch vor allem an eigener Körpermasse zulegen. Ich bin gespannt, wie viele Kätzchen bald bei Kiri im Nest liegen.
Im Gegensatz zu letzter Woche sind Wurfkisten für Kiri zur Zeit wenig interessant. Wer weiß, vielleicht hat sie sich schon entschieden? Katzen können auf die seltsamsten Ideen kommen, welchen Ort sie für ihre Kitten für den geeignetesten halten. Wir hatten für unseren ersten Wurf eine sehr schöne Wurfkiste bereit gestellt, die die Katzenmutter die ersten Wochen völlig ignorierte und sich den Kleiderschrank als Wurflager wählte. Auch beim zweiten Wurf war die frischgebackene Katzenmutter mit der Wurfkiste nur kurzzeitig einverstanden und zog am zweiten Tag nach der Geburt ihrer Kleinen um. Ich bin gespannt, mit welchen Vorlieben uns Kiri überraschen wird.
Montag, 3. Oktober 2011
Dian ist ein Kämpfer!
Unser Sorgenkind Dian hatte sich in den letzten Tagen leider eine Erkältung zugezogen. Die Atmung war nicht ganz frei, er nieste öfters und war insgesamt nicht richtig fit. Dadurch mussten wir wieder zufüttern, sonst hätte er nicht ausreichend getrunken. Seit heute geht es ihm wieder sichtlich besser, nur leider ist natürlich bei Leeloo die Milch wieder weniger geworden. Es wäre einfach zu schön gewesen, wenn wenigstens das geklappt hätte. Muttermilch ist immer richtig temperiert, hat die ideale Zusammensetzung und ist keimfrei. Da kommt kein Milchersatz mit. Ganz abgesehen davon, dass es einem kleinen Kätzchen wesentlich besser schmeckt.

Dian ist heute 12 Tage alt und sieht jetzt wie ein Kitten von 2-3 Tagen aus. Das entspricht in etwa dem Alter, das er hätte, wenn er nicht zu früh geboren worden wäre. Die Augen sind noch fest geschlossen und sein Körper ist jetzt vollständig von Fell bedeckt. Kitten, die termingerecht zur Welt kommen, sind mit 12 Tagen deutlich weiter und bei vielen öffnen sich in diesem Alter die Augen.

Wir hoffen sehr, dass Dian weiterhin so kämpft und alle Schwierigkeiten überwindet, so dass er in ein paar Wochen spielend die Welt entdecken kann.
Dian ist heute 12 Tage alt und sieht jetzt wie ein Kitten von 2-3 Tagen aus. Das entspricht in etwa dem Alter, das er hätte, wenn er nicht zu früh geboren worden wäre. Die Augen sind noch fest geschlossen und sein Körper ist jetzt vollständig von Fell bedeckt. Kitten, die termingerecht zur Welt kommen, sind mit 12 Tagen deutlich weiter und bei vielen öffnen sich in diesem Alter die Augen.
Wir hoffen sehr, dass Dian weiterhin so kämpft und alle Schwierigkeiten überwindet, so dass er in ein paar Wochen spielend die Welt entdecken kann.
Jetzt ist er da!
Gestern ist der kleine Nidi endlich bei uns eingezogen. Mit seinen 14 Wochen ist er nicht wirklich klein, sondern ein aufgewecktes Jungkaterchen, das vor allem Spielen im Kopf hat. Da seine Züchterin Claudia Westmeier-Heinrich sich selbst einen Eindruck davon machen wollte, wo und wie ihr Liebling leben würde, nahm sie die fast 4 Stunden lange Fahrt auf sich und brachte uns den kleinen Katermann. Damit es ihr auch nicht langweilig wird, hat Nidi ihr ungefähr zweieinhalb Stunden lang die schönsten Katzenarien vorgesungen.

Hier angekommen, wurden alle anderen Vierbeiner ausgesperrt, so dass Nidi den Wohnbereich ungestört erkunden konnte und gemütlich Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Gleich zeigte sich, dass er neugierig, aufgeschlossen und sehr menschenbezogen ist. Sogar auf seinen Namen hört er schon! Daran sieht man, was eine gute Aufzucht ausmacht.
Nach und nach lernte er unsere anderen Fellnasen kennen und zog sich erst einmal beeindruckt auf den Kratzbaum zurück. Vor allem die riesigen Katzen mit den langen Schnauzen, den nach unten fallen Ohren und dem komischen, ewig hin und her pendelnden Schwanz fand er sehr gruselig. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn das waren die ersten Hunde, die Nidi in seinem jungen Leben sah.
Im Lauf des Abends wurde Nidi immer entspannter und seine neuen kätzischen Mitbewohner zeigten sich von ihrer freundlichen Seite.
Hier angekommen, wurden alle anderen Vierbeiner ausgesperrt, so dass Nidi den Wohnbereich ungestört erkunden konnte und gemütlich Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Gleich zeigte sich, dass er neugierig, aufgeschlossen und sehr menschenbezogen ist. Sogar auf seinen Namen hört er schon! Daran sieht man, was eine gute Aufzucht ausmacht.
Nach und nach lernte er unsere anderen Fellnasen kennen und zog sich erst einmal beeindruckt auf den Kratzbaum zurück. Vor allem die riesigen Katzen mit den langen Schnauzen, den nach unten fallen Ohren und dem komischen, ewig hin und her pendelnden Schwanz fand er sehr gruselig. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn das waren die ersten Hunde, die Nidi in seinem jungen Leben sah.
Im Lauf des Abends wurde Nidi immer entspannter und seine neuen kätzischen Mitbewohner zeigten sich von ihrer freundlichen Seite.
Mittwoch, 28. September 2011
Dianthus - die Blume Gottes
Als ob wir schon bei der Namensgebung geahnt hätten, dass der kleine Dian etwas ganz Besonderes sein wird, haben wir ihm gleich nach seiner Geburt den Namen "Dianthus" gegeben. Da wir unsere Würfe nach unterschiedlichen Motiven benennen, waren dieses Mal Blumennamen an der Reihe.
"Dianthus" ist der Gattungsname der Nelken und bedeutet wörtlich übersetzt "Blume Gottes" aus "Dios" für Gott und "Anthos" für Blüte. Die Griechen schon hatten die Nelken aufgrund ihrer Schönheit und ihres Geruchs so bezeichnet. Aus demselben Grund haben wir viele verschiedene Nelkenarten bei uns ausgesät, die von Frühjahr bis Spätsommmer den Garten verschönern. Sie sind außerdem anspruchslos, zäh und werden kaum von Schnecken angefressen.
Für unser kleines Kätzchen scheint dieser Name ein gutes Omen gewesen zu sein, denn seit gestern nimmt er endlich so richtig gut zu und wird an dem Tag, an dem er eigentlich hätte geboren werden sollen, auch ein sehr gutes Gewicht haben. Schön ist auch zu sehen, dass sein winziges Schnäuzchen nun richtig behaart ist und die vorher fast nackten Beinchen unter Ringelsöckchen verschwinden.
Da er einiges nachzuholen hat, trinkt er so lange an einer Zitze, bis absolut nichts mehr in seinen kleinen Bauch hinein passt und schläft dann, bis wieder Platz für die nächste Portion Milch ist. Offensichtlich hat er nun ein sicheres Gespür dafür, welches die ergiebigsten Zitzen sind.
"Dianthus" ist der Gattungsname der Nelken und bedeutet wörtlich übersetzt "Blume Gottes" aus "Dios" für Gott und "Anthos" für Blüte. Die Griechen schon hatten die Nelken aufgrund ihrer Schönheit und ihres Geruchs so bezeichnet. Aus demselben Grund haben wir viele verschiedene Nelkenarten bei uns ausgesät, die von Frühjahr bis Spätsommmer den Garten verschönern. Sie sind außerdem anspruchslos, zäh und werden kaum von Schnecken angefressen.
Für unser kleines Kätzchen scheint dieser Name ein gutes Omen gewesen zu sein, denn seit gestern nimmt er endlich so richtig gut zu und wird an dem Tag, an dem er eigentlich hätte geboren werden sollen, auch ein sehr gutes Gewicht haben. Schön ist auch zu sehen, dass sein winziges Schnäuzchen nun richtig behaart ist und die vorher fast nackten Beinchen unter Ringelsöckchen verschwinden.
Da er einiges nachzuholen hat, trinkt er so lange an einer Zitze, bis absolut nichts mehr in seinen kleinen Bauch hinein passt und schläft dann, bis wieder Platz für die nächste Portion Milch ist. Offensichtlich hat er nun ein sicheres Gespür dafür, welches die ergiebigsten Zitzen sind.
Dienstag, 27. September 2011
Unser C(eltic)-Wurf ist im Anmarsch
Nun ist es auch bei Kiri bald so weit - noch 2 Wochen bis zur Geburt der kleinen Gold- und Silberkelten.
Erfeulicherweise verlief bei unserer Celtic-Wurfplanung bislang alles so, wie es sein sollte: Anfang August wurde Kiri rollig und durfte sich mit dem auserwählten Ghandorin vergnügen, was die beiden Goldaugen sich nicht zweimal haben sagen lassen.
Seit etwa 2 Wochen ist nun der kugelrunde Babybauch nicht mehr zu übersehen.
Wie beim Menschen ist auch bei Katzen eine Schwangerschaft mit Änderungen im Hormonhaushalt verbunden. Ganz typisch ist ebenso, dass die trächtigen Katzen in der Rangordnung aufsteigen. Kiri ist mit etwas über einem Jahr zwar die jüngste der erwachsenen Katzen aber nicht nur die vermutlich selbstbewussteste aller Sintharis, sondern gleichzeitig auch die Tochter der bis dahin ranghöchsten Katzendame, die inzwischen kastriert wurde. Somit ist Kiri nun der Boss der Bande, was sie natürlich klasse findet und sich auf Grund ihres hormonell bedingten Übermuts auch entsprechend verhält: besonders die Kastraten müssen geärgert und eine Duftmarke überall hinterlassen werden.
Selbst ihrer Mama Miyou ist Kiri nun hin und wieder ganz schön frech gegenüber. Das nimmt Miyou aber ganz gelassen hin, so dass die beiden nach wie vor unzerrtrennlich sind - dass Kiri zur Zeit aber weniger mit ihr spielen möchte, findet Miyou ganz schön doof.
Wir gehen momentan von einem Wurf mit 3-4 Kätzchen aus, da Kiris Bauchumfang etwa Miyous, als sie trächtig war, enspricht und vom Körperbau her sehr nach der Mama kommt (siehe Avatar-Wurf).
Züchterisch gesehen ist dieser Wurf für uns besonders spannend, denn Kiri und Ghandi haben in vielen Hinsichten nicht nur einen recht konträren Charakter, sondern auch ihr Phänotyp ist sehr verschieden und kann sich rein theoretisch sehr schön, d.h. dem DLH-Standard entsprechend, ergänzen bzw. ausgleichen. Die Verteilung der elterlichen Merkmale kann man aber natürlich nicht kontrollieren, darum sind wir umso gespannter!
Jetzt heißt es also nur noch abwarten und mit etwas Glück diesmal, wird Kiri so eine Bilderbuchgeburt wie ihre Mama haben :-)
| Atokirina v. Sinthari: Tag 47 der Trächtigkeit |
Erfeulicherweise verlief bei unserer Celtic-Wurfplanung bislang alles so, wie es sein sollte: Anfang August wurde Kiri rollig und durfte sich mit dem auserwählten Ghandorin vergnügen, was die beiden Goldaugen sich nicht zweimal haben sagen lassen.
Seit etwa 2 Wochen ist nun der kugelrunde Babybauch nicht mehr zu übersehen.
Wie beim Menschen ist auch bei Katzen eine Schwangerschaft mit Änderungen im Hormonhaushalt verbunden. Ganz typisch ist ebenso, dass die trächtigen Katzen in der Rangordnung aufsteigen. Kiri ist mit etwas über einem Jahr zwar die jüngste der erwachsenen Katzen aber nicht nur die vermutlich selbstbewussteste aller Sintharis, sondern gleichzeitig auch die Tochter der bis dahin ranghöchsten Katzendame, die inzwischen kastriert wurde. Somit ist Kiri nun der Boss der Bande, was sie natürlich klasse findet und sich auf Grund ihres hormonell bedingten Übermuts auch entsprechend verhält: besonders die Kastraten müssen geärgert und eine Duftmarke überall hinterlassen werden.
| Mit Babybauch auf Patrouille... |
| ... entgeht ihr nichts |
Selbst ihrer Mama Miyou ist Kiri nun hin und wieder ganz schön frech gegenüber. Das nimmt Miyou aber ganz gelassen hin, so dass die beiden nach wie vor unzerrtrennlich sind - dass Kiri zur Zeit aber weniger mit ihr spielen möchte, findet Miyou ganz schön doof.
Wir gehen momentan von einem Wurf mit 3-4 Kätzchen aus, da Kiris Bauchumfang etwa Miyous, als sie trächtig war, enspricht und vom Körperbau her sehr nach der Mama kommt (siehe Avatar-Wurf).
| Kiri und Miyou |
Züchterisch gesehen ist dieser Wurf für uns besonders spannend, denn Kiri und Ghandi haben in vielen Hinsichten nicht nur einen recht konträren Charakter, sondern auch ihr Phänotyp ist sehr verschieden und kann sich rein theoretisch sehr schön, d.h. dem DLH-Standard entsprechend, ergänzen bzw. ausgleichen. Die Verteilung der elterlichen Merkmale kann man aber natürlich nicht kontrollieren, darum sind wir umso gespannter!
Jetzt heißt es also nur noch abwarten und mit etwas Glück diesmal, wird Kiri so eine Bilderbuchgeburt wie ihre Mama haben :-)
Die werdenden Eltern:
Montag, 26. September 2011
Wunder gibt es immer wieder
Auch wenn die Chancen für Dian wegen des sehr frühen Geburtstermins sehr schlecht standen, wird er immer kräftiger und trinkt seit heute mit 5 Tagen so viel bei Leeloo, dass er erst einmal nicht mehr zugefüttert wird.
Wir beobachten sorgfältig die Gewichtsentwicklung und werden ihn mit Muttermilchersatz natürlich weiterhin unterstützen, falls das nötig sein sollte, aber je mehr er bei Leeloo trinkt, desto besser füllt sich die Milchbar wieder auf. Und Muttermilch ist bei kleinen Kätzchen das beste, was sie bekommen können.
Leeloo lässt ihr Einzelkind kaum mal eine Minute alleine. Sie wärmt ihn, putzt ihn häufig und ausgiebig und genießt es, wenn er bei ihr nuckelt.
Sonntag, 25. September 2011
Freud und Leid ...
... liegen nah beieinander. Das scheint für die Katzenzucht ganz besonders zu gelten. Wir hatten uns so gefreut, dass es nun endlich mit Leeloo und ihrem Auserwählten geklappt hatte. Leeloo ging es während der Trächtigkeit bestens und absolut nichts deutete auf Probleme hin. Im Laufe des 56. Trächtigkeitstages war Leeloo wie schon in den Tagen davor anhänglich und verschmust und fraß mit gutem Appetit ihre Portionen.
Am späten Abend hatte Leeloo dann plötzlich erkennbar Wehen und ich hoffte noch auf starke Senkwehen - es war einfach noch zu früh für die Kätzchen. Leider kann man eine Geburt nicht aufhalten, wenn sie erst einmal in Gang gekommen ist und in den frühen Morgenstunden hatte sie 5 Kätzchen zur Welt gebracht. Das erste musste schon vor mindestens 1 Woche gestorben sein und hatte vermutlich die frühe Geburt ausgelöst.
Die vier anderen hatten eigentlich ganz gute Gewichte zwischen 82 und 94 g, die Behaarung zeigte aber, dass sie eigentlich noch einige Tage gebraucht hätten, um ganz ausgereift zur Welt zu kommen. Sehr traurig waren wir auch über ein schwarzes Katerchen, das zwar altersgemäß entwickelt war, aber leider als letztes tot geboren wurde.
Nun begann der Kampf der drei kleinen Katzenkinder ums Überleben und die Chancen standen gar nicht gut. Normalerweise geht man davon aus, dass ein Kätzchen erst ab dem 58.Tag gute Überlebenschancen hat, weil dann alle Organe auf das Leben außerhalb des Mutteleibs vorbereitet sind. Natürlich wurde alles getan, um sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Umso trauriger waren wir, dass dem kleinen silver torbie Mädel und dem zweiten schwarzen Katerchen trotz großem Lebenswillens nur eine ganz kurze Zeit bei uns vergönnt war.
Jetzt konzentrieren sich alle Hoffnungen auf den kleinen Dian. Er war der kräftigste der drei Lebendgeborenen und seit heute zeigen sich erste Hoffnungsschimmer. Das winzige Tigerchen ist so kräftig geworden, dass es nun selbstständig bei seiner Mutter trinken kann. Leeloo ist total begeistert davon und schnurrt in den höchsten Tönen, wenn er an ihr nuckelt.
Überhaupt ist Leeloo eine sehr hingebungsvolle Katzenmutter, die sich sehr um ihre Kinder bemüht und ihren Nachwuchs keine Minute allein lässt. Das ist bei Frühgeburten nicht selbstverständlich, weil auch die Katzenmutter hormonell noch nicht ganz auf die Versorgung ihrer Kitten eingestellt ist.
Am späten Abend hatte Leeloo dann plötzlich erkennbar Wehen und ich hoffte noch auf starke Senkwehen - es war einfach noch zu früh für die Kätzchen. Leider kann man eine Geburt nicht aufhalten, wenn sie erst einmal in Gang gekommen ist und in den frühen Morgenstunden hatte sie 5 Kätzchen zur Welt gebracht. Das erste musste schon vor mindestens 1 Woche gestorben sein und hatte vermutlich die frühe Geburt ausgelöst.
Die vier anderen hatten eigentlich ganz gute Gewichte zwischen 82 und 94 g, die Behaarung zeigte aber, dass sie eigentlich noch einige Tage gebraucht hätten, um ganz ausgereift zur Welt zu kommen. Sehr traurig waren wir auch über ein schwarzes Katerchen, das zwar altersgemäß entwickelt war, aber leider als letztes tot geboren wurde.
Nun begann der Kampf der drei kleinen Katzenkinder ums Überleben und die Chancen standen gar nicht gut. Normalerweise geht man davon aus, dass ein Kätzchen erst ab dem 58.Tag gute Überlebenschancen hat, weil dann alle Organe auf das Leben außerhalb des Mutteleibs vorbereitet sind. Natürlich wurde alles getan, um sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Umso trauriger waren wir, dass dem kleinen silver torbie Mädel und dem zweiten schwarzen Katerchen trotz großem Lebenswillens nur eine ganz kurze Zeit bei uns vergönnt war.
Jetzt konzentrieren sich alle Hoffnungen auf den kleinen Dian. Er war der kräftigste der drei Lebendgeborenen und seit heute zeigen sich erste Hoffnungsschimmer. Das winzige Tigerchen ist so kräftig geworden, dass es nun selbstständig bei seiner Mutter trinken kann. Leeloo ist total begeistert davon und schnurrt in den höchsten Tönen, wenn er an ihr nuckelt.
Überhaupt ist Leeloo eine sehr hingebungsvolle Katzenmutter, die sich sehr um ihre Kinder bemüht und ihren Nachwuchs keine Minute allein lässt. Das ist bei Frühgeburten nicht selbstverständlich, weil auch die Katzenmutter hormonell noch nicht ganz auf die Versorgung ihrer Kitten eingestellt ist.
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