Dienstag, 21. April 2026

Das Spielprogramm

 Katzenkinder scheinen einen Plan zu haben, nach dem sie im Spiel alles üben, das sie für ein Katzenleben brauchen. Witzigerweise sind sich die vier Minimiezen dabei meistens einig, was auf dem Programm steht. Nachdem die ersten Besuche im Freien noch sehr verhalten und vorsichtig waren und vor allem geübt wurde, beim kleinsten Anlass ganz schnell ins Wohnzimmer zu flüchten, war heute die Flucht im Gelände dran. 

 


 

 Gute Verstecke, wie das Gartenhaus oder die große Schlingknöterichhecke sind bekannt und beliebt und spielerisch wurde immer wieder durchgestartet, um schnell abzutauchen und kurz darauf wieder zu erscheinen, als wäre nichts gewesen. Leider sind die Zwerge inzwischen so schnell, dass ich sie dabei nicht auf Fotos gebannt bekomme.

 


 

Regis hat sich heute mit viel Ausdauer dem Regenwasser im Blumenuntersetzer gewidmet und saß eine ganze Weile im Wasser. Überhaupt sind die Kitten in einem Alter, in dem sie sehr experimentierfreudig und neugierig sind. Am liebsten würden sie alles ausprobieren, was sie bei den Zweibeinern sehen. Vor allem beim Essen gehen sie grundsätzlich davon aus, dass sie auch probieren dürfen. Da gehört schon eine gewisse Ausdauer dazu, das süße Kätzchen immer wieder runter zu setzen. Die sind nämlich jetzt so geschickt, dass sie ganz schnell wieder auf dem Tisch sind.



Und natürlich lieben alle das Spiel mit dem Federwedel und der Spielangel. Da wird nach allen Kräften versucht, die "Beute" zu erhaschen und das mit einer großen Ausdauer. Jetzt ist es auch kein Problem, wenn die Federn nach oben entschwinden. Vor ein paar Wochen noch, waren die Federn zur Verwunderung aller einfach weg, jetzt wird wild hinterhergesprungen oder versucht, auf mich hinaufzuklettern, um das "Vögelchen" zu erreichen. 

 


 Ganz ladylike mag Linaly Raufspiele nicht mehr, dafür bereitet sie sich ernsthaft darauf vor, später einmal das Essen für ihre Kinderschar zu erlegen. Aus meiner Beobachtung sind kleine Kätzinnen mit mehr Elan dabei, wenn es um Beutespiele geht. Da ist Linaly keine Ausnahme und wenn sie mal etwas erwischt hat, wird das auch knurrend gegen die Brüder verteidigt.

Dienstag, 7. April 2026

Erste Erlebnisse im Freien

 Zu Ostern war endlich das Wetter trocken und die Temperaturen so, dass auch Momos Nachwuchs ins Freie konnte. Das ließen sich die vier kleinen Entdecker nicht zwei Mal sagen und es dauerte nicht lange, bis alle die Terrasse untersuchten.

 


 
Jeder zeigte dabei seinen typisches Wesen - schwungvoll wie Regis oder bedächtig wie Leo. Aber alle fanden die neue Umgebung sehr aufregend und spannend. Alles wurde zuerst mit der Nase untersucht und dann auch mit dem Pfötchen.

 



Auch bei Firion wurde wieder einmal deutlich, dass er etwas gemütlicher ist als Regis oder Leo. Vor allem schätzt er es sehr, wenn seine Menschen in neuer Umgebung dabei sind. Dann ist er gerne draußen und hat viel Spaß mit seinen Geschwistern.




 
 Linaly war erst einmal beobachtend dabei, bis sie dann mit ihren Brüdern munter mitlief. Sie ist ein ganz typisches Katzenmädel, das Neues erst einmal verarbeitet und dann erst mitmacht. Sie liebt Jagdspiele und Fangen Spielen, aber Raufspiele nehmen seit Kurzem bei ihr in der Beliebtheit stark ab.

 


 

Natürlich war Momo mit wachsamen Augen dabei und hat auf ihre Kinder aufgepasst. 

 


 
Insgesamt ist es eine Freude zu beobachten, wie sich der ganze Wurf entwickelt und sich der Aktionsradius für die  Katzenkinder immer mehr ausweitet. Auch die körperliche Entwicklung geht in Riesenschritten voran. Alle Kitten wiegen nun etwas über 1 kg. Die Schnelligkeit und die Fähigkeiten nehmen täglich zu und es ist erstaunlich, wie geschickt alle klettern können. Inzwischen wissen sie auch ganz genau, welche Tanten oder Onkel nett sind, wie z.B. Ori oder Enno, und welchen man besser aus dem Weg geht, weil sie kleine Kätzchen nicht besonders mögen und ihnen gegenüber immer grummelig sind, wie Alarion.


Mittwoch, 1. April 2026

Aus Katzenbabys werden Katzenkinder

8 Wochen sind Firion, Leo, Regis und Linaly nun alt. Sie sind blitzschnell geworden, können auch auf hohe Kratzbäume klettern und lieben das Spiel mit dem Federwedel. 

 


 

Alle haben auch so zugenommen, wie das in dem Alter sein sollte und wiegen zwischen 950 (Linaly) und 1055g (Firion). Vor allem aber nehmen von sich auf gerne von sich aus Kontakt zu ihren Menschen auf. Das ist in dem Alter nicht bei allen Würfen so. Leo und Regis haben auch schon Besuch aus Wilhelmshafen von ihren zukünftigen Menschen bekommen und hatten sich schnell mit Justyna und Daniel angefreundet.

 


 In dem Alter hat auch Linaly noch kein Problem sich an den Spielen ihrer Brüder zu beteiligen. Sie ist zwar oft erst einmal beobachtend dabei, aber dann rennt sie auch wild mit oder rauft mit den Katerchen. In ein paar Wochen wird sich das ändern. Dann wird sie Raufspiele immer weniger mögen.

 


 

 Leo hat zur Zeit das meiste Fell und sieht deshalb deutlich kräftiger aus als Regis. Dabei ist er nur etwas schwerer als seine Schwester. Dafür ist er ein aktives Kerlchen mit viel Ausdauer beim Spielen. Er liebt es besonders mit meinen Zehen zu kämpfen. Da werde ich wohl erzieherisch darauf einwirken müssen, dass er versteht, dass das manchmal ziemlich piekst.

 


 

Da es am Wochenende endlich etwas wärmer werden soll, dürfen die Minimiezen ihren Aktionsradius auch nach draußen erweitern. Ich bin sehr gespannt, wer dann am mutigsten sein wird.

Mittwoch, 25. März 2026

Der Lebensraum erweitert sich

 Zwischen 5 und 6 Wochen machen unsere Katzenbabys meistens ihren ersten Ausflug in den Wohnbereich. Da eine der Katzendamen rollig war und dann immer etwas mehr Anspannung in der Gruppe ist, hatten wir das ein paar Tage verschoben. 

 

Beim ersten Mal - die Kitten waren 6,5 Wochen alt - waren die meisten älteren Katzen im Garten unterwegs, nur Yuki und Enno waren da, weil Momo die beiden Kater als vertrauenswürdig ansieht und beide sehr freundlich zu den Kleinsten sind. Alles wurde vorsichtig beschnüffelt und beguckt.


 
Es war schön zu sehen, wie sich alle an Momo orientierten, die gut aufpasste, auch wenn natürlich bei uns im Wohnzimmer keine Gefahr droht. Selbst ein vertrocknetes Blatt war spannend.



In den Karton wurde zwar reingeschaut, aber so richtig interessant, wie das bei den älteren Katzen der Fall ist, fanden sie ihn nicht.


 

Bei den Katerchen dauerte es nicht lange, bis sie zusammen spielten und sich entspannten. Linaly war etwas zurückhaltender und hielt sich erst einmal mehr an Momo.



In den nächsten Tagen werden die Kätzchen nach und nach die anderen Katzen kennenlernen und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie nur noch nachts mit Momo (und mir) zusammen in meinem Arbeitszimmer sind. Aus meiner Erfahrung reduziert die schrittweise Integration in die Katzengruppe die Spannungen und die Kitten lernen anfangs fremde Katzen mit positivien Erfahrungen kennen, was prägend für das Sozialverhalten ist.



 

 

Dienstag, 17. März 2026

Das erste Mal im "Fotostudio"



Meist mit 6 Wochen fotografiere ich die Kitten in meinem "Fotostudio". Das ist ein großer Tisch, eine Decke als Hintergrund, Tageslicht vom Dachfenster und zwei große Fotoleuchten. Das klappt immer sehr gut, weil die Kitten in dem Alter schon gerne der Federangel hinterherjagen und man sie so gut in Pose bringen kann. Besonders interessant ist für mich, wie die Katzenkinder sich in der für sie völlig neuen Situation verhalten - Momo ist nicht dabei, der Raum ist neu und die Treppe hoch und runtergetragen zu werden ist auch erst einmal bedenklich.

 


Die kleine Linaly war als erste an der Reihe. Ich war gerade dabei sie nach oben zu tragen, als es klingelte. Also samt Linaly zur Haustür, um festzustellen, dass Karlheinz sich schon um die Lieferung gekümmert hatte. Linaly machte alles klaglos mit, ich merkte nur, wie schnell ihr Herzchen schlug. So eine Aufregung! Auf dem Tisch angekommen, gab es eine kurze Schmuserunde und es dauerte nicht lange, dass sie den Federwedel erbeuten wollte. Ein mutiges Mädel!

 


Firion war da schon etwas mehr beeindruckt und auf den ersten Bildern sieht man seine Anspannung. Er hat dann immer einen Blick, als würde er die Augenbrauen runzeln. Aber auch Firion ließ sich nach einer Weile von dem bekannten Spiel ablenken und entpsannte sich beim Spielen. Offensichtlich war die Fotosession doch mehr Spaß, als er zuerst gedacht hatte. Als ich ihn nach vielen Bildern wieder zu Momo brachte, war er ausgesprochen lustig drauf.

 


 

Bei Regis dauerte es nur kurz, bis er die neue Umgebung nicht groß beeindruckend fand. Er liebt das Spiel mit dem Federwedel und dreht dann total auf. Bei ihm war die Zahl der Bilder, die ich später gleich wieder gelöscht habe am größten. Er war so in Bewegung, dass auf den Bilder oft nur ein Teil von ihm zu sehen war oder alles unscharf war. Der Autofocus kam einfach nicht mit. 

 


Als letzer war dann Leo dran. Typisch für ihn war, dass er auf dem Weg erst einmal lautstark protestierte und nach seiner Mama rief. Die Katzenkinder sind es zwar gewöhnt, dass ich sie trage, aber dann auch noch in die Fremde zu gehen, fand er nicht gut. Trotzdem dauerte es nicht lang, bis er beschoss, sich dem Spaß mit dem geliebten Spielzeug zu widmen. Seine Fellfarbe ist einfach zu fotografieren, so dass einige schöne Bilder von ihm entstanden. Bei der Gelegenheit konnte Yoshi auch seine Kinder kennenleren. Er schaute die ganze Zeit interessiert vom Kratzbaum aus zu.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Momos und Yoshis Nachwuchs. Alle sind sehr an Menschen interessiert, verschmust und in neuen Situationen schnell davon zu überzeugen, dass die Welt weiterhin in Ordnung ist.

 

 

 

Dienstag, 10. März 2026

Die 5 Wochen alten Wuselchen

Momos Katzenkinder haben sich in der letzten Woche zu aktiven und verspielten Wuselchen entwickelt, die richtig schnell sein können, was das Fotografieren nicht gerade einfach macht. Mit der Spielangel kann man sie auch noch nicht locken, weil sie die noch etws gruselig finden. Aber anderes Katzenspielzeug wird so langsam interessant, und wenn es nur als erhöhte Liege genutzt wird.

 
Mit dem eigenständigen Fressen klappt es auch schon gut, so dass alle ordentlich zugenommen haben. 
 
Regis 580g
Linaly 560g
Leo 545g
Firion 563g 
 
Da Firion etwas früher als die anderen Fleisch gefressen hat, hat er sich auf Platz 2 der Gewichtetabelle hochgearbeitet. Er liebt es aber immer noch, wenn ich ihn aus der Hand füttere. Vom Teller zu fressen, ist eben nichts Besonderes. Überhaupt ist er ein spezielles Katerchen, das viel Spaß an lustigen Spielen hat und dabei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke zeigt.

 
Regis ist immer noch der Genießer im Wurf. Er frisst gerne und viel, er nuckelt aber genauso hingebungsvoll bei seiner Mutter und er lässt sich ausgesprochen gern kuscheln. Nur unbekannte Geräusche findet er manchmal noch etwas unheimlich und verzieht sich dann schnell in eine der Kuschelhöhlen. Aber ich bin sicher, dass er bald mutiger wird. Er ist nämlich ein aufgeweckter Bursche mit einer positiven Grundeinstellung. 

 
Die kleine Prinzesson Linaly hat sich schon ganz besonders in mein Herz geschlichen. Sie ist so ein süßes Katzenmädel, das zusammen mit ihren Brüdern auch Spaß an wilden Spielen hat. Sie ist alles andere als zurückhaltend. Seit dieser Woche frisst sie auch mit gutem Appetit Fleisch und hat entsprechend gut zugenommen. Sie wird später einmal viel Fell haben und ihrer Mutter sehr ähneln. 


 

Dienstag, 3. März 2026

Das individuelle Wesen entwickelt sich

Unser F(inal Fantas)-Wurf ist jetzt 4 Wochen alt und jetzt kann man schon erste Unterschiede vom Wesen her erkennen. Ich finde das immer sehr spannend, weil sich manche Eigenarten bis ins Erwachsenenalter halten.

 



Im Moment am kontaktfreudigsten dem Menschen gegenüber ist der kleine Firion. Er war auch der erste, der das Nest verlassen hat und Momo hinterhergetapst ist. Er ist bei allem etwas früher dran als seine Geschwister, obwohl er immer noch der kleinste ist. Er war es auch, der als erstes vom Hühnerfleisch probiert hat. Es ist total süß, wenn er mit erhobenem Schwänzchen piepsend auf mich zuläuft.

 


Der größte Genießer ist Regis. Er war der erste, der beim Kuscheln mit mir geschnurrt hat und er wirft sich gleich auf den Rücken, wenn man ihn streichelt. Bäuchlein Kraulen mag er sehr gerne. Er frisst auch schon feste Nahrung, allerdings wollte er es anfangs am liebsten von meinem Finger nehmen. Inzwischen kann er selbst vom Teller fressen.

 


Linaly scheint an der Milchbar am durchsetzungsfähigsten zu sein. Sie hat noch wenig Interesse an fester Nahrung, weil sie sich noch alles bei Momo holt. Das sieht man auch an den Zunahmen. Sie hat in den letzten Tage Regis wieder vom Gewicht her überholt. Sie ist ein lustiges Mädel und hat viel Spaß daran, im Nest das Rennen zu üben und mit ihren Brüdern zu raufen. Oft ist es so, dass kleine Kätzinnen, die nur Brüder haben, etwas draufgängerischer werden.

 



Der kommunikativste ist immer noch Leo. Wenn ich ihn anspreche, antwortet er fast immer laut quietschend und er ruft auch ziemlich laut nach Momo, wenn er möchte, dass sie kommt. Momo liegt nämlich inzwischen nicht mehr so viel direkt bei den Kitten, sondern in der Nähe, wo sie alles beobachten kann. Sie ermuntert ihre Kinder auch immer wieder, zu ihr zu laufen. Offensichtlich ist sie der Meinung, dass es Zeit ist, dass ihr Nachwuchs mehr von der Umgebung erkundet. Von meinem Finger probiert Leo ab und zu Fleisch, ist aber noch etwas zögerlich.

 


Mit 4 Wochen haben alle Katzenbabys noch blaue Augen. In 2 Wochen beginnt die Umfärbung und dann kann man recht schnell erahnen, welche Farbe das später einmal sein wird.