Mittwoch, 25. März 2026

Der Lebensraum erweitert sich

 Zwischen 5 und 6 Wochen machen unsere Katzenbabys meistens ihren ersten Ausflug in den Wohnbereich. Da eine der Katzendamen rollig war und dann immer etwas mehr Anspannung in der Gruppe ist, hatten wir das ein paar Tage verschoben. 

 

Beim ersten Mal - die Kitten waren 6,5 Wochen alt - waren die meisten älteren Katzen im Garten unterwegs, nur Yuki und Enno waren da, weil Momo die beiden Kater als vertrauenswürdig ansieht und beide sehr freundlich zu den Kleinsten sind. Alles wurde vorsichtig beschnüffelt und beguckt.


 
Es war schön zu sehen, wie sich alle an Momo orientierten, die gut aufpasste, auch wenn natürlich bei uns im Wohnzimmer keine Gefahr droht. Selbst ein vertrocknetes Blatt war spannend.



In den Karton wurde zwar reingeschaut, aber so richtig interessant, wie das bei den älteren Katzen der Fall ist, fanden sie ihn nicht.


 

Bei den Katerchen dauerte es nicht lange, bis sie zusammen spielten und sich entspannten. Linaly war etwas zurückhaltender und hielt sich erst einmal mehr an Momo.



In den nächsten Tagen werden die Kätzchen nach und nach die anderen Katzen kennenlernen und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie nur noch nachts mit Momo (und mir) zusammen in meinem Arbeitszimmer sind. Aus meiner Erfahrung reduziert die schrittweise Integration in die Katzengruppe die Spannungen und die Kitten lernen anfangs fremde Katzen mit positivien Erfahrungen kennen, was prägend für das Sozialverhalten ist.



 

 

Dienstag, 17. März 2026

Das erste Mal im "Fotostudio"



Meist mit 6 Wochen fotografiere ich die Kitten in meinem "Fotostudio". Das ist ein großer Tisch, eine Decke als Hintergrund, Tageslicht vom Dachfenster und zwei große Fotoleuchten. Das klappt immer sehr gut, weil die Kitten in dem Alter schon gerne der Federangel hinterherjagen und man sie so gut in Pose bringen kann. Besonders interessant ist für mich, wie die Katzenkinder sich in der für sie völlig neuen Situation verhalten - Momo ist nicht dabei, der Raum ist neu und die Treppe hoch und runtergetragen zu werden ist auch erst einmal bedenklich.

 


Die kleine Linaly war als erste an der Reihe. Ich war gerade dabei sie nach oben zu tragen, als es klingelte. Also samt Linaly zur Haustür, um festzustellen, dass Karlheinz sich schon um die Lieferung gekümmert hatte. Linaly machte alles klaglos mit, ich merkte nur, wie schnell ihr Herzchen schlug. So eine Aufregung! Auf dem Tisch angekommen, gab es eine kurze Schmuserunde und es dauerte nicht lange, dass sie den Federwedel erbeuten wollte. Ein mutiges Mädel!

 


Firion war da schon etwas mehr beeindruckt und auf den ersten Bildern sieht man seine Anspannung. Er hat dann immer einen Blick, als würde er die Augenbrauen runzeln. Aber auch Firion ließ sich nach einer Weile von dem bekannten Spiel ablenken und entpsannte sich beim Spielen. Offensichtlich war die Fotosession doch mehr Spaß, als er zuerst gedacht hatte. Als ich ihn nach vielen Bildern wieder zu Momo brachte, war er ausgesprochen lustig drauf.

 


 

Bei Regis dauerte es nur kurz, bis er die neue Umgebung nicht groß beeindruckend fand. Er liebt das Spiel mit dem Federwedel und dreht dann total auf. Bei ihm war die Zahl der Bilder, die ich später gleich wieder gelöscht habe am größten. Er war so in Bewegung, dass auf den Bilder oft nur ein Teil von ihm zu sehen war oder alles unscharf war. Der Autofocus kam einfach nicht mit. 

 


Als letzer war dann Leo dran. Typisch für ihn war, dass er auf dem Weg erst einmal lautstark protestierte und nach seiner Mama rief. Die Katzenkinder sind es zwar gewöhnt, dass ich sie trage, aber dann auch noch in die Fremde zu gehen, fand er nicht gut. Trotzdem dauerte es nicht lang, bis er beschoss, sich dem Spaß mit dem geliebten Spielzeug zu widmen. Seine Fellfarbe ist einfach zu fotografieren, so dass einige schöne Bilder von ihm entstanden. Bei der Gelegenheit konnte Yoshi auch seine Kinder kennenleren. Er schaute die ganze Zeit interessiert vom Kratzbaum aus zu.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Momos und Yoshis Nachwuchs. Alle sind sehr an Menschen interessiert, verschmust und in neuen Situationen schnell davon zu überzeugen, dass die Welt weiterhin in Ordnung ist.

 

 

 

Dienstag, 10. März 2026

Die 5 Wochen alten Wuselchen

Momos Katzenkinder haben sich in der letzten Woche zu aktiven und verspielten Wuselchen entwickelt, die richtig schnell sein können, was das Fotografieren nicht gerade einfach macht. Mit der Spielangel kann man sie auch noch nicht locken, weil sie die noch etws gruselig finden. Aber anderes Katzenspielzeug wird so langsam interessant, und wenn es nur als erhöhte Liege genutzt wird.

 
Mit dem eigenständigen Fressen klappt es auch schon gut, so dass alle ordentlich zugenommen haben. 
 
Regis 580g
Linaly 560g
Leo 545g
Firion 563g 
 
Da Firion etwas früher als die anderen Fleisch gefressen hat, hat er sich auf Platz 2 der Gewichtetabelle hochgearbeitet. Er liebt es aber immer noch, wenn ich ihn aus der Hand füttere. Vom Teller zu fressen, ist eben nichts Besonderes. Überhaupt ist er ein spezielles Katerchen, das viel Spaß an lustigen Spielen hat und dabei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke zeigt.

 
Regis ist immer noch der Genießer im Wurf. Er frisst gerne und viel, er nuckelt aber genauso hingebungsvoll bei seiner Mutter und er lässt sich ausgesprochen gern kuscheln. Nur unbekannte Geräusche findet er manchmal noch etwas unheimlich und verzieht sich dann schnell in eine der Kuschelhöhlen. Aber ich bin sicher, dass er bald mutiger wird. Er ist nämlich ein aufgeweckter Bursche mit einer positiven Grundeinstellung. 

 
Die kleine Prinzesson Linaly hat sich schon ganz besonders in mein Herz geschlichen. Sie ist so ein süßes Katzenmädel, das zusammen mit ihren Brüdern auch Spaß an wilden Spielen hat. Sie ist alles andere als zurückhaltend. Seit dieser Woche frisst sie auch mit gutem Appetit Fleisch und hat entsprechend gut zugenommen. Sie wird später einmal viel Fell haben und ihrer Mutter sehr ähneln. 


 

Dienstag, 3. März 2026

Das individuelle Wesen entwickelt sich

Unser F(inal Fantas)-Wurf ist jetzt 4 Wochen alt und jetzt kann man schon erste Unterschiede vom Wesen her erkennen. Ich finde das immer sehr spannend, weil sich manche Eigenarten bis ins Erwachsenenalter halten.

 



Im Moment am kontaktfreudigsten dem Menschen gegenüber ist der kleine Firion. Er war auch der erste, der das Nest verlassen hat und Momo hinterhergetapst ist. Er ist bei allem etwas früher dran als seine Geschwister, obwohl er immer noch der kleinste ist. Er war es auch, der als erstes vom Hühnerfleisch probiert hat. Es ist total süß, wenn er mit erhobenem Schwänzchen piepsend auf mich zuläuft.

 


Der größte Genießer ist Regis. Er war der erste, der beim Kuscheln mit mir geschnurrt hat und er wirft sich gleich auf den Rücken, wenn man ihn streichelt. Bäuchlein Kraulen mag er sehr gerne. Er frisst auch schon feste Nahrung, allerdings wollte er es anfangs am liebsten von meinem Finger nehmen. Inzwischen kann er selbst vom Teller fressen.

 


Linaly scheint an der Milchbar am durchsetzungsfähigsten zu sein. Sie hat noch wenig Interesse an fester Nahrung, weil sie sich noch alles bei Momo holt. Das sieht man auch an den Zunahmen. Sie hat in den letzten Tage Regis wieder vom Gewicht her überholt. Sie ist ein lustiges Mädel und hat viel Spaß daran, im Nest das Rennen zu üben und mit ihren Brüdern zu raufen. Oft ist es so, dass kleine Kätzinnen, die nur Brüder haben, etwas draufgängerischer werden.

 



Der kommunikativste ist immer noch Leo. Wenn ich ihn anspreche, antwortet er fast immer laut quietschend und er ruft auch ziemlich laut nach Momo, wenn er möchte, dass sie kommt. Momo liegt nämlich inzwischen nicht mehr so viel direkt bei den Kitten, sondern in der Nähe, wo sie alles beobachten kann. Sie ermuntert ihre Kinder auch immer wieder, zu ihr zu laufen. Offensichtlich ist sie der Meinung, dass es Zeit ist, dass ihr Nachwuchs mehr von der Umgebung erkundet. Von meinem Finger probiert Leo ab und zu Fleisch, ist aber noch etwas zögerlich.

 


Mit 4 Wochen haben alle Katzenbabys noch blaue Augen. In 2 Wochen beginnt die Umfärbung und dann kann man recht schnell erahnen, welche Farbe das später einmal sein wird.



Samstag, 28. Februar 2026

Die Sache mit der goldenen Nase


Vor 6 Jahren hatte ich schon einmal was zu den Kosten geschrieben, die man als seriöser Züchter hat, dem das Wohlergehen und die Gesundheit seiner Katze und der Rasse am Herzen liegt. Im Rückblick war ich doch etwas erstaunt, wie sehr die Kosten nach oben gegangen sind.  

 
Vor allem die aktualisierte GOT der Tierärzte, die seit November 2022 in Kraft getreten ist und die vor allem Impfungen und Spezialuntersuchungen wie Herz- und Nieren-Ultraschall teurer gemacht hat, sowie höhere Futterkosten haben deutlich zu den gestiegenen Kosten beigetragen.

Das merken natürlich auch die ganz normalen Katzenliebhaber, wenn das Futter für unsere Lieblinge seit 2018 um etwa 40% mehr kostet. Für einen Herz- und Nieren-Ultraschall muss man 2026 doppelt so viel bezahlen wie 2018 und das Setzen des Transponder zu Identifizierung und eine RCP-Impfung sind sogar dreimal so teuer wie 2018 geworden.

Das einzige, das nicht teurer geworden ist, sind die Gentests. Dank großer Testpakete, die gleichzeitig eine Vielzahl von Genen für Krankheiten, die Blutgruppen und die Fellbeschaffenheit und -farbe bestimmen, können immer mehr Merkmale mit einem Test bestimmt werden. Allerdings kommen auch ständig neue Marker auf den Markt, so dass man hin und wieder ältere, bereits getestete Katzen auch nachtesten lässt.

Natürlich könnte man sich so manches sparen, aber das würde Abstriche an der Gesundheit und der Sicherheit der einzelnen Katzen oder an der Rassegesundheit bedeuten. Selbstverständlich mache ich daran keine Abstriche. 

Entsprechend sind bei Rasskatzen die Kittenpreise bei allen Rassen stark nach oben gegangen. Gerade seriöse Züchter, die sich durch ihre Sorgfalt und Vorsorge von Vermehrern unterscheiden, verlangen inzwischen 1200 - 1400 Euro für ihre Kitten, um wenigstens einen Teil der Kosten beim Verkauf erstattet zu bekommen.

Katzenzucht ist wie Hundezucht ein teures Hobby, wenn man es mit Verantwortungsbewusstsein, Wissen und einem großen Herz für unsere vierbeinigen Familienmitglieder betreibt.

Ich habe noch keinen seriösen Züchter kennengelernt, der mit Zucht einen Gewinn gemacht hat. Das geht erst ab 10 Würfen pro Jahr aufwärts und das ist dann eine gewerbliche Zucht, die dann auch entsprechend beim Finanzamt als Gewerbliche Tätigkeit angemeldet sein muss.

 Eine gewerbliche Zucht wird in den meisten Zuchtvereinen nicht akzeptiert, weil die Gefahr zu groß ist, dass dann die Bedingungen für die Katzen nicht mehr artgerecht sind.



 

 

 

Dienstag, 24. Februar 2026

7 Jahre später ...

 Ja, uns gibt es noch und inzwischen sind wir beim 3. F-Wurf, unserem F(inal Fantasy)-Wurf angelangt. Leider haben uns Leeloo, Taran und Dalchini über die Regenbogenbrücke verlassen, worüber wir sehr traurig sind. Gerade Leeloo war die Seele unserer Katzentruppe. 
Aber alle drei leben in ihren Nachkommen fort und kaum eine unserer Katzen ist nicht mit ihnen irgendwie verwandt.

 

Momo mit Firion und Regis


Nicht anders ist das bei unserem F3-Wurf. Unter den Vorfahren sind alle unsere ersten Zuchtkatzen sowie Deutsch Langhaar aus Zuchten, die maßgeblich für die Entwicklung der Rasse waren. Mutter des Wurfes ist unsere Momo und es wird ihr vierter und letzter Wurf sein. Das einzige Katzenmädel in dem Wurf wird bei uns bleiben und ich bin schon ganz verliebt in sie.

 


Die Minimiezen sind jetzt 3 Wochen alt und entwickeln sich ausgezeichnet. Alle haben gut zugenommen, sind gesund und munter und bei mir lässt eine gewisse Anspannung nach. Auch nach 16 Jahren Zucht ist das so. In den ersten 3 Wochen sind die Kitten noch so neu auf der Welt, dass ganz schnell schwere Erkrankungen gefährlich werden können. Aber wie meistens ging alles ausgezeichnet. Momo ist aber auch eine erfahrene Mutter und bringt keine Hektik rein.

Die Gewichte von heute morgen:
Regis: 381 g
Linaly: 378 g
Leo: 359 g
Firion: 333g

 


Auf dem Bild von Leo kann man erkennen, dass die Spitzen der Eckzähne schon durchbrechen. D.h. es ist absehbar, bis das erste Mal feste Nahrung probiert wird. Ich biete zum Anfang immer Frischfleisch an, weil die Kitten das problemlos vertragen und eine gesunde Darmflora entwickeln. Wann genau die Kätzchen anfangen zu fressen, ist von Wurf zu Wurf unterschiedlich. Das kann zwischen 3 und 6 Wochen sein und hängt auch etwas davon ab, wie viel Milch die Mama hat.

 


Auch ein großer Schritt - die Kitten können jetzt sitzen und wackelig laufen. Das Laufen erfordert noch volle Konzentration, aber sitzen können sie schon recht entspannt. Jetzt wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die ersten Minimiezen die Umgebung des Nestchens erkunden. Im Moment halten sie sich noch eng an Momo, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Da hatte ich die ganze Familie aufs Bett gesetzt und wenn Momo das in Ordnung findet, sind auch die Babys damit einverstanden.
 


 

Freitag, 15. Februar 2019

Ist Freigang artgerecht?

Mein erster Kater Mikosch
Seit meinem 7. Lebensjahr lebe ich mit Katzen zusammen. In meiner Kindheit und Jugend war es völlig klar, dass Katzen ein freies Leben führen, d.h. im Haus zwar gefüttert werden, dort schlafen und mit mir spielen und schmusen, aber ansonsten kommen und gehen konnten, wie sie wollten. Da ich schon immer eine sehr enge Beziehung zu meinen Katzen hatte, war ich sehr unglücklich, wenn meine geliebten Kater - die übrigens auch damals schon alle kastriert waren - spätestens mit 2-3 Jahren verschwanden. Sie kamen einfach nicht mehr nach Hause. Eine der wenigen Ausnahmen war der schwarz-weiße Mikosch. Er schaffte es schwer verletzt aus der Jauchegrube zu klettern und sich nach Hause zu schleppen und wurde von meiner Mutter dann wieder gesund gepflegt. Er war halbtot geschlagen worden und sollte vermutlich  in der Jachegrube entsorgt werden. Mit etwas weniger Zähigkeit hätte auch er auch schon da einer der Verschwundene sein können. Aber auch Mikosch kam 1 Jahr später nicht wieder nach Hause. Miggel, einer seiner Nachfolger hatte nicht so viel Glück. Er war vom Mähbalken erwischt worden und der Tierarzt konnte ihn nur noch von seinen Leiden erlösen.

Als Kind und auch als Jugendliche litt ich zwar sehr unter den Verlusten, nahm sie aber als trauriges Schicksal hin. Ich liebte meine Katzen und konnte mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und ich kannte niemanden, der Katzen nicht als Freigänger hielt. Katzenklos und Katzenstreu gab es damals noch nicht und wenn man Freigang nicht gewährleisten konnte, hielt man keine Katze.

Katzen waren für mich der Inbegriff eines freien, selbstbestimmten Lebens, ein Stück wilder Natur, das ich ins Herz schließen konnte. Die Konsequenz war dann irgendwann, dass bei uns nur Katzenmädel einzogen und die kamen tatsächlich besser mit den Gefahren des Lebens am Rand einer Kleinstadt in ländlicher Umgebung zurecht. Sie bewegten sich einfach nicht so weit von ihrem Zuhause weg. Ganz viel Glück hatte Mala, die angefahren wurde und von netten Mitmenschen mit einem Beckenbruch zum Tierarzt gebracht und dann zwei Wochen lang aufgepppelt wurde, bis sie herausfanden, wo sie hingehörte. Sie starb viele Jahre später mit 16.

Langhaarige Hauskatze Mala
Wenn ich heute zurückblicke auf die vielen Katzenschicksale bei mir und meinen Freunden, Verwandten und Bekannten, dann macht es mich traurig, dass Katzen offenbar nicht dieselbe Wetschätzung erfahren, wie die meisten anderen Haustiere. Hierzulande kommt niemand mehr auf die Idee, seinen Hund einfach alleine spazieren gehen zu lassen, wie das in meiner Kindheit auf dem Land noch relativ normal war. Es ist einfach zu gefährlich - für Hund und Teilnehmer am Straßenverkehr. Genausowenig sieht man es als normal an, den Hund seinen Jagdtrieb einfach ausleben zu lassen. Hundehalter machen sich viele Gedanken darüber, wie sie ihre geliebten Begleiter artgerecht auslasten können, und verwenden dafür viel Zeit, Geld und Mühe.

All das scheint für Katzen nicht zu gelten. Sie werden überfahren, vergiftet, erschlagen, abgeschossen, verrecken in Fallen und werden auf die abartigste Art und Weise von Katzenhassern gequält, weil sie wie vor 100 Jahren Freigang "genießen" dürfen. Aber schon vor 50 Jahren war das Leben einer Katzen selbst in Stadtrandbereichen und auf dem Land lebensgefährlich.

Was bringt uns dazu, unsere Katzen nicht ebenso zu schützen wie Hunde? Sind es sie uns wirklich nicht wert, dass wir sie trotz besseren Wissens den Gefahren unserer technisierten Umwelt und anderen Menschen aussetzen? 

Unser gesicherter Katzengarten
Seit 10 Jahren lebe ich in einem kleinen Dorf auf dem Land. Meine Katzen führen ein Leben frei von den Gefahren durch Autoverkehr, Katzenhasser, Vergiftung, fremde Hunde, die Katze zum fressen gern haben und Jäger. Sie können unser Grundstück nicht verlassen und sind dadurch völlig in meinem Verantwortungsbereich. Ich bin dafür verantwortlich, dass sie ihre Anlagen und Bedürfnisse ausleben können. Geopfert habe ich dafür meinen Traum von einem Minitiger im Wohnzimmer und meine Illusion von Freiheit zum Anfassen.