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Freitag, 19. Juni 2026

Eine tolle Entwicklung

 Unser G(eranien)-Wurf macht uns sehr viel Freude! Die beiden Katerchen Othello und Randy waren schon bei ihrer Geburt mit 117g bzw. 131g recht kräftige Kitten und auch Lilian und Leona hatten mit 99g und 101g gute Geburtsgewichte. Schon nach einem Tag hatten sie gut zugenommen, aber nach 2 Tagen war deutlich zu sehen, dass Skadi reichlich Milch hat und alle schnell groß werden wollen.

 


 

 Mit 1 Woche hatten alle Babys ihr Gewicht mehr als verdoppelt und Randy wog sogar 275g, was wirklich viel ist. Üblicherweise rechnet man pro Woche mit einer Zunahme von ca. 100g. Auch mit dem Öffnen der Augen wollten sich die Kätzchen nicht viel Zeit lassen. Der kleine Othello schaute mich schon mit 7 Tagen aus beiden Augen an. Seine Geschwister hatten dann nur 2 Tage später die Augen offen.

 


 

 Der dicke Randy hat es wirklich eilig, groß und stark zu werden. mit 10 Tagen wog er nicht nur mehr als 300g, sondern konnte schon fast sitzen.


 

Aber auch die beiden Katzenmädels machen sich ausgezeichnet. Ganz besonders verliebt habe ich mich in Leona. Sie wird vielleicht bei uns bleiben und Skadis Erbe weitergeben.



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Lilian ist weiterhin etwas leichter als ihre Schwester Leona, aber ein ganz hübsches, vielversprechendes Katzenbaby. Überhaupt haben Skadi und Yoshi das ganz toll hinbekommen und wir sind sehr auf die weitere Entwicklung der Kitten gespannt

 


 

Freitag, 12. Juni 2026

Unser G(eranien)-Wurf

 Wir hatten fast 2 Jahre auf den Wurf von Skadi gewartet. Sie ist in der Katzengruppe die ranghöchste Katzendame und der geplante Vater des Wurfes, unser Enno, hatte sich letztes Jahr noch nicht getraut. Leider sah das im zeitigen Frühjahr nicht viel anders aus und wir entschieden uns dafür, dass bei der nächsten Rolligkeit unser Yoshi der glückliche sein darf. Aber auch er fand Skadi ziemlich beeindruckend und sie wrude nciht trächtig. Seine Bemühungen hatte aber nciht erfolgversprechend ausgesehen, obwohl er das mit seiner geliebten Momo sehr gut hinbekommen hatte. Der Plan war dann, es bei der nächsten Rolligkeit mit Stevie aus der Zucht von Andrea Ledermann zu versuchen. Im April war dann Skadi wieder rollig und offensichtlich hatte Yoshi allen Mut zusammengenommen und ganz schnell für einen Deckschrei gesorgt. Die Fahrt zu Stevie wurde dann abegesagt und die beiden verbrachten mehrere lustvolle Tage miteinander. Dann hieß es abwarten und hoffen.

 


 

 Es dauerte dann auch nicht lang, dass Skadis Verhalten zeigte, dass sie Nachwuchs erwartet und nach 4 Wochen begann sich schon der Bauch zu runden. Es würde also kein kleiner Wurf werden. Skadi ging es ausgesprochen gut und sie verhielt sich schon von Anfang an sehr trächtig. Sie schonte sich, ging jedem Konflikt mit den anderen Katzen aus dem Weg und sorgte lieber für Pölsterchen auf den Rippen. Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin war sie wirklich ziemlich rund.

 

  

 Gegen Ende der Trächtigkeit wurde es schon recht warm und Skadi sah man an, dass ihr dicker Bauch ihr so langsam lästig wurde. Als es endlich so weit war, dass abends um 17:30 Uhr die ersten sichtbaren Wehen einsetzten, ging alles erst einmal zügig. Skadi ist eine erfahrene Mutter und in einem Abstand von 20 Minuten wurden die ersten beiden Kitten Lilian und Othello geboren. Keine halbe Stunde später war dann auch der 131g schwere Randy da. Skadi hatte dann erst einmal eine längere Wehenpause, was schon vorkommen kann. Sie kümmerte sich um ihre Neugeborenen und lag schnurrend mit ihnen in der Wurfkiste. Als dann nach Mitternacht wieder leicht die Wehen einsetzten, sah man Skadi an, dass etwas nicht stimmte. Sie war unruhig und verließ immer wieder die Wurfkiste, was ganz untypisch für sie war. Ich hatte kein gutes Gefühl und rief 1,5 Stunden später beim tierärztlichen Notdienst an. Das war nicht hilfreich, denn der Tierarzt, der mir vermittelt wurde, hatte seine Praxis gut 40 Minuten entfernt von mir, und er riet mir abzuwarten. Er könne die Katze zwar röntgen, aber nicht operieren. Je nach Diagnose müsse ich dann nach Erfurt fahren, was rund 1 Stunde Fahrt zusätzlich wäre. Direkt nach Erfurt zu fahren, ginge auch nicht, weil das eben so eingerichtet wäre, dass ich eine Überweisung vom zuständigen Tierarzt bräuchte. Beides zusammen würde so lange dauern, dass ich auch warten könne, bis meine Tierärztin morgens errreichbar wäre. Letztendlich war die Entscheidung abzuwarten richtig, denn nicht lange danach setzten kräftige Wehen in lurzen Abständen ein. Leider wurde dass kräftige Katerchen dann tot geboren. Alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos, ich konnte mit dem Stethoskop auch keinen Herzschlag feststellen. Das sind leider die sehr traurigen Seiten,die man erlebt, wenn man züchtet. 

Nur 15 Minuten danach wurde noch die süße Leona, ein Törtchen mit viel Smoke geboren, und ich war wirklich erleichtert, dass sich das hübsche Katzenbaby sehr schnell erholte und dann mit ihren Geschwistern bei Skadi lag. Dann konnte auch Skadi endlich entspannen und es dauerte nicht lange, dass alle bei ihr nuckelten.

 


 

 

 

Mittwoch, 29. April 2026

Der erste Tierarztbesuch

 Die Katzenkinder aus dem F(inal Fantasy)-Wurf sind nun 12 Wochen alt und gestern stand der erste Besuch in der Tierarztpraxis Schaub in Jena - Ammerbach an. Zum einen sollte allen ein Transponder zur individuellen Identifizierung implantiert werden und sie sollten die erste Impfung erhalten. 

 



Ich lasse seit Jahren mit 12 Wochen die Erstimpfung geben, weil unsere Katzen alle geimpft sind, so dass die Katzenmütter ihrem Nachwuchs viele Antikörper mitgeben und deshalb eine frühere Impfung wenig Sinn macht - was inzwischen auch die Tierärztekammer in ihren Empfehlungen so sieht. Der Impfstoff würde bei einer Impfung mit 8 Wochen von den mütterlichen Antikörpern schnell unwirksam gemacht.

Alle Vier wurden also zusammen in die große Transportbox gepackt, was ganz entspannt hingenommen wurde, weil wir das von klein auf üben und im Kittenzimmer regelmäßig darin geschlafen wird. Im Auto wurden dann die Augen deutlich größer und alle versuchten möglichst viel zu sehen. Da ich daneben saß, war aber wohl alles noch in Ordnung, denn keines der Kitten weinte. Zum Glück ist die Fahrt nicht lange und im Wartezimmer angekommen machte Leo ziemlich Rabatz, weil er unbedingt raus wollte. Nachdem er sich auf meinem Arm alles angeschaut hatte, wurde dann die Langeweil doch so groß, dass alle dösten. 


Im Behandlungsraum waren alle wieder sehr wach und neugierig. Vor allem die Katerchen wären zu gerne überall herumgelaufen, um die neue Umgebung zu untersuchen. Das Impfen und das Setzen des Tranponders wurde ohne Kommentar hingenommen und Frau Dr. Enderlein war mit allen sehr zufrieden. Auch die Gewichte wurden als passend bewertet:

Regis: 1635g
Linaly: 1460g
Leo:  1470g
Firion: 1675g

Wir fahren schon seit Jahren in die Praxis Schaub und es ist eine sehr gute, gegenseitige Vertrauensbasis entstanden. Ganz besonders wichtig ist mir dabei neben der modernen technischen Ausstattung und der Kompetenz des Praxisteams der wirklich einfühlsame Umgang mit den Katzen. Gerade für Kitten setzt das eine gute Basis für zukünftige Tierarztbesuche.

 


 
Wieder zuhause angekommen sah man der Rasselbande an, wie froh alle waren, sich wieder frei bewegen und spielen zu können. Der gut überstandene Stress wurde in Bewegung umgesetzt und dann wurde erst einmal viel gefressen.

Am Abend dann merkte man, dass es etwas ruhiger zuging und die Ohren etwas wärmer waren. Heute sind die Ruhepausen länger als in den Tagen davor. Das Immunsystem ist eindeutig mit der Impfung beschäftigt. Aber insgesamt haben alle die Aufregung und das Impfen gut weggesteckt. In 1-2 Tagen  wird man nichts mehr davon merken. 

 

 

Die Transpondernummern wurden ans Zuchtbuchamt weitergegeben, damit sie in die Ahnentafel eingetragen werden können und diese dadurch eindeutig den Kätzchen zugeordnet werden können. Auch die Registrierung bei TASSO erfolgte, weil ich sicher gehen will, dass sie dort gemeldet sind. Selbst wenn die neuen Katzeneltern das vergessen sollten, können im Falle eines Falle die Katzen über mich schnell den Besitzern zugeordnet werden.

In vier Wochen ist die zweite Impfung geplant und dann werden die 3 Katerchen schon in ihr neues Zuhause umziehen. Da wird mir jetzt schon das Herz ganz schwer, weil das ein wirklich ganz besonders anhänglicher und menschenbezogener Wurf ist.

Dienstag, 21. April 2026

Das Spielprogramm

 Katzenkinder scheinen einen Plan zu haben, nach dem sie im Spiel alles üben, das sie für ein Katzenleben brauchen. Witzigerweise sind sich die vier Minimiezen dabei meistens einig, was auf dem Programm steht. Nachdem die ersten Besuche im Freien noch sehr verhalten und vorsichtig waren und vor allem geübt wurde, beim kleinsten Anlass ganz schnell ins Wohnzimmer zu flüchten, war heute die Flucht im Gelände dran. 

 


 

 Gute Verstecke, wie das Gartenhaus oder die große Schlingknöterichhecke sind bekannt und beliebt und spielerisch wurde immer wieder durchgestartet, um schnell abzutauchen und kurz darauf wieder zu erscheinen, als wäre nichts gewesen. Leider sind die Zwerge inzwischen so schnell, dass ich sie dabei nicht auf Fotos gebannt bekomme.

 


 

Regis hat sich heute mit viel Ausdauer dem Regenwasser im Blumenuntersetzer gewidmet und saß eine ganze Weile im Wasser. Überhaupt sind die Kitten in einem Alter, in dem sie sehr experimentierfreudig und neugierig sind. Am liebsten würden sie alles ausprobieren, was sie bei den Zweibeinern sehen. Vor allem beim Essen gehen sie grundsätzlich davon aus, dass sie auch probieren dürfen. Da gehört schon eine gewisse Ausdauer dazu, das süße Kätzchen immer wieder runter zu setzen. Die sind nämlich jetzt so geschickt, dass sie ganz schnell wieder auf dem Tisch sind.



Und natürlich lieben alle das Spiel mit dem Federwedel und der Spielangel. Da wird nach allen Kräften versucht, die "Beute" zu erhaschen und das mit einer großen Ausdauer. Jetzt ist es auch kein Problem, wenn die Federn nach oben entschwinden. Vor ein paar Wochen noch, waren die Federn zur Verwunderung aller einfach weg, jetzt wird wild hinterhergesprungen oder versucht, auf mich hinaufzuklettern, um das "Vögelchen" zu erreichen. 

 


 Ganz ladylike mag Linaly Raufspiele nicht mehr, dafür bereitet sie sich ernsthaft darauf vor, später einmal das Essen für ihre Kinderschar zu erlegen. Aus meiner Beobachtung sind kleine Kätzinnen mit mehr Elan dabei, wenn es um Beutespiele geht. Da ist Linaly keine Ausnahme und wenn sie mal etwas erwischt hat, wird das auch knurrend gegen die Brüder verteidigt.

Mittwoch, 1. April 2026

Aus Katzenbabys werden Katzenkinder

8 Wochen sind Firion, Leo, Regis und Linaly nun alt. Sie sind blitzschnell geworden, können auch auf hohe Kratzbäume klettern und lieben das Spiel mit dem Federwedel. 

 


 

Alle haben auch so zugenommen, wie das in dem Alter sein sollte und wiegen zwischen 950 (Linaly) und 1055g (Firion). Vor allem aber nehmen von sich auf gerne von sich aus Kontakt zu ihren Menschen auf. Das ist in dem Alter nicht bei allen Würfen so. Leo und Regis haben auch schon Besuch aus Wilhelmshafen von ihren zukünftigen Menschen bekommen und hatten sich schnell mit Justyna und Daniel angefreundet.

 


 In dem Alter hat auch Linaly noch kein Problem sich an den Spielen ihrer Brüder zu beteiligen. Sie ist zwar oft erst einmal beobachtend dabei, aber dann rennt sie auch wild mit oder rauft mit den Katerchen. In ein paar Wochen wird sich das ändern. Dann wird sie Raufspiele immer weniger mögen.

 


 

 Leo hat zur Zeit das meiste Fell und sieht deshalb deutlich kräftiger aus als Regis. Dabei ist er nur etwas schwerer als seine Schwester. Dafür ist er ein aktives Kerlchen mit viel Ausdauer beim Spielen. Er liebt es besonders mit meinen Zehen zu kämpfen. Da werde ich wohl erzieherisch darauf einwirken müssen, dass er versteht, dass das manchmal ziemlich piekst.

 


 

Da es am Wochenende endlich etwas wärmer werden soll, dürfen die Minimiezen ihren Aktionsradius auch nach draußen erweitern. Ich bin sehr gespannt, wer dann am mutigsten sein wird.

Mittwoch, 25. März 2026

Der Lebensraum erweitert sich

 Zwischen 5 und 6 Wochen machen unsere Katzenbabys meistens ihren ersten Ausflug in den Wohnbereich. Da eine der Katzendamen rollig war und dann immer etwas mehr Anspannung in der Gruppe ist, hatten wir das ein paar Tage verschoben. 

 

Beim ersten Mal - die Kitten waren 6,5 Wochen alt - waren die meisten älteren Katzen im Garten unterwegs, nur Yuki und Enno waren da, weil Momo die beiden Kater als vertrauenswürdig ansieht und beide sehr freundlich zu den Kleinsten sind. Alles wurde vorsichtig beschnüffelt und beguckt.


 
Es war schön zu sehen, wie sich alle an Momo orientierten, die gut aufpasste, auch wenn natürlich bei uns im Wohnzimmer keine Gefahr droht. Selbst ein vertrocknetes Blatt war spannend.



In den Karton wurde zwar reingeschaut, aber so richtig interessant, wie das bei den älteren Katzen der Fall ist, fanden sie ihn nicht.


 

Bei den Katerchen dauerte es nicht lange, bis sie zusammen spielten und sich entspannten. Linaly war etwas zurückhaltender und hielt sich erst einmal mehr an Momo.



In den nächsten Tagen werden die Kätzchen nach und nach die anderen Katzen kennenlernen und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie nur noch nachts mit Momo (und mir) zusammen in meinem Arbeitszimmer sind. Aus meiner Erfahrung reduziert die schrittweise Integration in die Katzengruppe die Spannungen und die Kitten lernen anfangs fremde Katzen mit positivien Erfahrungen kennen, was prägend für das Sozialverhalten ist.



 

 

Dienstag, 17. März 2026

Das erste Mal im "Fotostudio"



Meist mit 6 Wochen fotografiere ich die Kitten in meinem "Fotostudio". Das ist ein großer Tisch, eine Decke als Hintergrund, Tageslicht vom Dachfenster und zwei große Fotoleuchten. Das klappt immer sehr gut, weil die Kitten in dem Alter schon gerne der Federangel hinterherjagen und man sie so gut in Pose bringen kann. Besonders interessant ist für mich, wie die Katzenkinder sich in der für sie völlig neuen Situation verhalten - Momo ist nicht dabei, der Raum ist neu und die Treppe hoch und runtergetragen zu werden ist auch erst einmal bedenklich.

 


Die kleine Linaly war als erste an der Reihe. Ich war gerade dabei sie nach oben zu tragen, als es klingelte. Also samt Linaly zur Haustür, um festzustellen, dass Karlheinz sich schon um die Lieferung gekümmert hatte. Linaly machte alles klaglos mit, ich merkte nur, wie schnell ihr Herzchen schlug. So eine Aufregung! Auf dem Tisch angekommen, gab es eine kurze Schmuserunde und es dauerte nicht lange, dass sie den Federwedel erbeuten wollte. Ein mutiges Mädel!

 


Firion war da schon etwas mehr beeindruckt und auf den ersten Bildern sieht man seine Anspannung. Er hat dann immer einen Blick, als würde er die Augenbrauen runzeln. Aber auch Firion ließ sich nach einer Weile von dem bekannten Spiel ablenken und entpsannte sich beim Spielen. Offensichtlich war die Fotosession doch mehr Spaß, als er zuerst gedacht hatte. Als ich ihn nach vielen Bildern wieder zu Momo brachte, war er ausgesprochen lustig drauf.

 


 

Bei Regis dauerte es nur kurz, bis er die neue Umgebung nicht groß beeindruckend fand. Er liebt das Spiel mit dem Federwedel und dreht dann total auf. Bei ihm war die Zahl der Bilder, die ich später gleich wieder gelöscht habe am größten. Er war so in Bewegung, dass auf den Bilder oft nur ein Teil von ihm zu sehen war oder alles unscharf war. Der Autofocus kam einfach nicht mit. 

 


Als letzer war dann Leo dran. Typisch für ihn war, dass er auf dem Weg erst einmal lautstark protestierte und nach seiner Mama rief. Die Katzenkinder sind es zwar gewöhnt, dass ich sie trage, aber dann auch noch in die Fremde zu gehen, fand er nicht gut. Trotzdem dauerte es nicht lang, bis er beschoss, sich dem Spaß mit dem geliebten Spielzeug zu widmen. Seine Fellfarbe ist einfach zu fotografieren, so dass einige schöne Bilder von ihm entstanden. Bei der Gelegenheit konnte Yoshi auch seine Kinder kennenleren. Er schaute die ganze Zeit interessiert vom Kratzbaum aus zu.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Momos und Yoshis Nachwuchs. Alle sind sehr an Menschen interessiert, verschmust und in neuen Situationen schnell davon zu überzeugen, dass die Welt weiterhin in Ordnung ist.

 

 

 

Dienstag, 10. März 2026

Die 5 Wochen alten Wuselchen

Momos Katzenkinder haben sich in der letzten Woche zu aktiven und verspielten Wuselchen entwickelt, die richtig schnell sein können, was das Fotografieren nicht gerade einfach macht. Mit der Spielangel kann man sie auch noch nicht locken, weil sie die noch etws gruselig finden. Aber anderes Katzenspielzeug wird so langsam interessant, und wenn es nur als erhöhte Liege genutzt wird.

 
Mit dem eigenständigen Fressen klappt es auch schon gut, so dass alle ordentlich zugenommen haben. 
 
Regis 580g
Linaly 560g
Leo 545g
Firion 563g 
 
Da Firion etwas früher als die anderen Fleisch gefressen hat, hat er sich auf Platz 2 der Gewichtetabelle hochgearbeitet. Er liebt es aber immer noch, wenn ich ihn aus der Hand füttere. Vom Teller zu fressen, ist eben nichts Besonderes. Überhaupt ist er ein spezielles Katerchen, das viel Spaß an lustigen Spielen hat und dabei ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke zeigt.

 
Regis ist immer noch der Genießer im Wurf. Er frisst gerne und viel, er nuckelt aber genauso hingebungsvoll bei seiner Mutter und er lässt sich ausgesprochen gern kuscheln. Nur unbekannte Geräusche findet er manchmal noch etwas unheimlich und verzieht sich dann schnell in eine der Kuschelhöhlen. Aber ich bin sicher, dass er bald mutiger wird. Er ist nämlich ein aufgeweckter Bursche mit einer positiven Grundeinstellung. 

 
Die kleine Prinzesson Linaly hat sich schon ganz besonders in mein Herz geschlichen. Sie ist so ein süßes Katzenmädel, das zusammen mit ihren Brüdern auch Spaß an wilden Spielen hat. Sie ist alles andere als zurückhaltend. Seit dieser Woche frisst sie auch mit gutem Appetit Fleisch und hat entsprechend gut zugenommen. Sie wird später einmal viel Fell haben und ihrer Mutter sehr ähneln. 


 

Dienstag, 24. Februar 2026

7 Jahre später ...

 Ja, uns gibt es noch und inzwischen sind wir beim 3. F-Wurf, unserem F(inal Fantasy)-Wurf angelangt. Leider haben uns Leeloo, Taran und Dalchini über die Regenbogenbrücke verlassen, worüber wir sehr traurig sind. Gerade Leeloo war die Seele unserer Katzentruppe. 
Aber alle drei leben in ihren Nachkommen fort und kaum eine unserer Katzen ist nicht mit ihnen irgendwie verwandt.

 

Momo mit Firion und Regis


Nicht anders ist das bei unserem F3-Wurf. Unter den Vorfahren sind alle unsere ersten Zuchtkatzen sowie Deutsch Langhaar aus Zuchten, die maßgeblich für die Entwicklung der Rasse waren. Mutter des Wurfes ist unsere Momo und es wird ihr vierter und letzter Wurf sein. Das einzige Katzenmädel in dem Wurf wird bei uns bleiben und ich bin schon ganz verliebt in sie.

 


Die Minimiezen sind jetzt 3 Wochen alt und entwickeln sich ausgezeichnet. Alle haben gut zugenommen, sind gesund und munter und bei mir lässt eine gewisse Anspannung nach. Auch nach 16 Jahren Zucht ist das so. In den ersten 3 Wochen sind die Kitten noch so neu auf der Welt, dass ganz schnell schwere Erkrankungen gefährlich werden können. Aber wie meistens ging alles ausgezeichnet. Momo ist aber auch eine erfahrene Mutter und bringt keine Hektik rein.

Die Gewichte von heute morgen:
Regis: 381 g
Linaly: 378 g
Leo: 359 g
Firion: 333g

 


Auf dem Bild von Leo kann man erkennen, dass die Spitzen der Eckzähne schon durchbrechen. D.h. es ist absehbar, bis das erste Mal feste Nahrung probiert wird. Ich biete zum Anfang immer Frischfleisch an, weil die Kitten das problemlos vertragen und eine gesunde Darmflora entwickeln. Wann genau die Kätzchen anfangen zu fressen, ist von Wurf zu Wurf unterschiedlich. Das kann zwischen 3 und 6 Wochen sein und hängt auch etwas davon ab, wie viel Milch die Mama hat.

 


Auch ein großer Schritt - die Kitten können jetzt sitzen und wackelig laufen. Das Laufen erfordert noch volle Konzentration, aber sitzen können sie schon recht entspannt. Jetzt wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die ersten Minimiezen die Umgebung des Nestchens erkunden. Im Moment halten sie sich noch eng an Momo, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Da hatte ich die ganze Familie aufs Bett gesetzt und wenn Momo das in Ordnung findet, sind auch die Babys damit einverstanden.
 


 

Mittwoch, 26. März 2014

Fünf kleine Japaner sind da


Nachdem Yeli schon am Vortag sehr anhänglich war und sich der runde Babybauch gesenkt hat, setzte heute die Geburt ein. Yeli schien zu wissen, was mit ihr passiert und nach nur 1 Stunde Wehen wurde das erste Kätzchen geboren. Es war die schwarz-braun getigerte Amaya.

Amaya

Anders als bei ihrer ersten Geburt war Yeli ruhig und blieb die ganze Zeit in der Wurfkiste. Sie meisterte alles gekonnt alleine. Da die Kitten in guten Abständen geboren wurden, konnte sie sich in Ruhe um jedes einzelne kümmern.

Nicht ganz eine Stunde später wurde Yumi, ein schwarz-grau getigertes Kätzchen mit weißen Abzeichen geboren.

Yumi

Nicht einmal eine Viertelstunde später, kam Yumis roter Bruder Kenji zur Welt.

Kenji

Für die letzten beiden Katzenkinder ließ Yeli sich wieder etwas mehr Zeit, aber nach insgesamt dreieinhalb Stunden war die Geburt abgeschlossen und Yeli lag mit ihrem Nachwuchs entspannt in der Wurfkiste.

Sayuri (schwarz-grau getigert mit weißen Abzeichen)


Akemi (schwarz-grau getigert mit weißen Abzeichen)


Yeli mit den kleinen Japanern



Donnerstag, 11. Juli 2013

Erste Rauchzeichen

Saphira von Sinthari
(Eltern: Ghandorin von Montareno x Leeloo von Sinthari)

Auch unsere rauchfarbene Saphira ist über ein Jahr alt und war im Mai schon mehrfach rollig gewesen. Deshalb planten wir auch mit ihr einen Wurf. Für sie hatten wir uns für einen ganz besonderen Liebhaber entschieden. Die Wahl fiel auf "Nanook von Germangora", den weißen Sohn von "Bär von der Wassermühle". Dadurch würden wir auch über Nanook das Erbe des letzten Katers aus alten Linien in unsere Zucht einbringen können.

Nanook von Germangora
(Eltern: Bar von der Wassermühle x Cosma Shiva von Germangora)


Obwohl es das erste Mal war, dass Saphira eine längere Autofahrt hinter sich bringen musste und dann auch noch das erste Mal, dass sie während der Rolligkeit mit einem Kater zusammenkommen durfte, klappte alles ganz wunderbar. Anfangs war sie noch empört über Nanooks sehr ungestümen Annäherungsversuche und hielt ihn durch ein beeindruckendes Fauchen auf Distanz. Am nächsten Tag sah das jedoch schon völlig anders aus und Saphira entwickelte sehr große Zuneigung zu Nanook. Sie durfte die ganze Woche mit ihm zusammenbleiben und der schicke Kater war bestimmt noch nie so sauber. Saphira putzte ihn mit Hingabe und die beiden lagen oft zusammen im Körbchen.

Saphira

Schon am Ende der dritten Woche nach Saphiras Flitterwochen mit Nanook waren erste Anzeichen für kleine Nookiras zu erkennen. Saphiras Zitzen leuchteten in einem kräftigen Pink. Auch Saphira selbst zeigte, dass etwas anders ist. Sie hielt sich oft von den anderen Katzen fern und hatte einen ausgesprochen guten Appetit.

Nanook als Jungkater



Schon in der vierten Woche konnte man sehen, dass sich Saphiras Bauch rundet. Auch an der Gewichtszunahme war zu ahnen, dass es wohl kein kleiner Wurf werden würde. Jetzt Mitte der 7.Woche ist nicht mehr zu übersehen, dass sie Ende Juli Nachwuchs bekommen wird. Wir rechnen mit mindestens 6 Kitten. Saphira fängt nun auch an sich zu schonen und bewegt sich für ihre Verhältnisse sehr gemäßigt. Man kann nun auch oft erleben, wie sie hin- und hergerissen ist, zwischen ihrer Abneigung gegenüber fremden Kitten und dem mütterlichen Gefühl, die kleinen G-chen putzen zu wollen. Seit 2-3 Tagen überwiegt nun meistens ihr Pflegetrieb.


Saphira

Farblich wird es bei den Sintharis mit diesem Wurf etwas Neues geben. Wir erwarten das erste Mal weiße Kätzchen. Da Nanook genetisch blau getigert und Nonagouti-Träger ist, können außerdem schwarze und schwarz getigerte Kitten geboren werden, die zusätzlich Saphiras Silber erben können.Wir sind sehr gespannt auf den Wurf. Als Namensthema unseres I-Wurfes haben wir uns Indianernamen ausgedacht.

Nanook