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Freitag, 19. Juni 2026

Eine tolle Entwicklung

 Unser G(eranien)-Wurf macht uns sehr viel Freude! Die beiden Katerchen Othello und Randy waren schon bei ihrer Geburt mit 117g bzw. 131g recht kräftige Kitten und auch Lilian und Leona hatten mit 99g und 101g gute Geburtsgewichte. Schon nach einem Tag hatten sie gut zugenommen, aber nach 2 Tagen war deutlich zu sehen, dass Skadi reichlich Milch hat und alle schnell groß werden wollen.

 


 

 Mit 1 Woche hatten alle Babys ihr Gewicht mehr als verdoppelt und Randy wog sogar 275g, was wirklich viel ist. Üblicherweise rechnet man pro Woche mit einer Zunahme von ca. 100g. Auch mit dem Öffnen der Augen wollten sich die Kätzchen nicht viel Zeit lassen. Der kleine Othello schaute mich schon mit 7 Tagen aus beiden Augen an. Seine Geschwister hatten dann nur 2 Tage später die Augen offen.

 


 

 Der dicke Randy hat es wirklich eilig, groß und stark zu werden. mit 10 Tagen wog er nicht nur mehr als 300g, sondern konnte schon fast sitzen.


 

Aber auch die beiden Katzenmädels machen sich ausgezeichnet. Ganz besonders verliebt habe ich mich in Leona. Sie wird vielleicht bei uns bleiben und Skadis Erbe weitergeben.



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Lilian ist weiterhin etwas leichter als ihre Schwester Leona, aber ein ganz hübsches, vielversprechendes Katzenbaby. Überhaupt haben Skadi und Yoshi das ganz toll hinbekommen und wir sind sehr auf die weitere Entwicklung der Kitten gespannt

 


 

Freitag, 12. Juni 2026

Unser G(eranien)-Wurf

 Wir hatten fast 2 Jahre auf den Wurf von Skadi gewartet. Sie ist in der Katzengruppe die ranghöchste Katzendame und der geplante Vater des Wurfes, unser Enno, hatte sich letztes Jahr noch nicht getraut. Leider sah das im zeitigen Frühjahr nicht viel anders aus und wir entschieden uns dafür, dass bei der nächsten Rolligkeit unser Yoshi der glückliche sein darf. Aber auch er fand Skadi ziemlich beeindruckend und sie wrude nciht trächtig. Seine Bemühungen hatte aber nciht erfolgversprechend ausgesehen, obwohl er das mit seiner geliebten Momo sehr gut hinbekommen hatte. Der Plan war dann, es bei der nächsten Rolligkeit mit Stevie aus der Zucht von Andrea Ledermann zu versuchen. Im April war dann Skadi wieder rollig und offensichtlich hatte Yoshi allen Mut zusammengenommen und ganz schnell für einen Deckschrei gesorgt. Die Fahrt zu Stevie wurde dann abegesagt und die beiden verbrachten mehrere lustvolle Tage miteinander. Dann hieß es abwarten und hoffen.

 


 

 Es dauerte dann auch nicht lang, dass Skadis Verhalten zeigte, dass sie Nachwuchs erwartet und nach 4 Wochen begann sich schon der Bauch zu runden. Es würde also kein kleiner Wurf werden. Skadi ging es ausgesprochen gut und sie verhielt sich schon von Anfang an sehr trächtig. Sie schonte sich, ging jedem Konflikt mit den anderen Katzen aus dem Weg und sorgte lieber für Pölsterchen auf den Rippen. Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin war sie wirklich ziemlich rund.

 

  

 Gegen Ende der Trächtigkeit wurde es schon recht warm und Skadi sah man an, dass ihr dicker Bauch ihr so langsam lästig wurde. Als es endlich so weit war, dass abends um 17:30 Uhr die ersten sichtbaren Wehen einsetzten, ging alles erst einmal zügig. Skadi ist eine erfahrene Mutter und in einem Abstand von 20 Minuten wurden die ersten beiden Kitten Lilian und Othello geboren. Keine halbe Stunde später war dann auch der 131g schwere Randy da. Skadi hatte dann erst einmal eine längere Wehenpause, was schon vorkommen kann. Sie kümmerte sich um ihre Neugeborenen und lag schnurrend mit ihnen in der Wurfkiste. Als dann nach Mitternacht wieder leicht die Wehen einsetzten, sah man Skadi an, dass etwas nicht stimmte. Sie war unruhig und verließ immer wieder die Wurfkiste, was ganz untypisch für sie war. Ich hatte kein gutes Gefühl und rief 1,5 Stunden später beim tierärztlichen Notdienst an. Das war nicht hilfreich, denn der Tierarzt, der mir vermittelt wurde, hatte seine Praxis gut 40 Minuten entfernt von mir, und er riet mir abzuwarten. Er könne die Katze zwar röntgen, aber nicht operieren. Je nach Diagnose müsse ich dann nach Erfurt fahren, was rund 1 Stunde Fahrt zusätzlich wäre. Direkt nach Erfurt zu fahren, ginge auch nicht, weil das eben so eingerichtet wäre, dass ich eine Überweisung vom zuständigen Tierarzt bräuchte. Beides zusammen würde so lange dauern, dass ich auch warten könne, bis meine Tierärztin morgens errreichbar wäre. Letztendlich war die Entscheidung abzuwarten richtig, denn nicht lange danach setzten kräftige Wehen in lurzen Abständen ein. Leider wurde dass kräftige Katerchen dann tot geboren. Alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos, ich konnte mit dem Stethoskop auch keinen Herzschlag feststellen. Das sind leider die sehr traurigen Seiten,die man erlebt, wenn man züchtet. 

Nur 15 Minuten danach wurde noch die süße Leona, ein Törtchen mit viel Smoke geboren, und ich war wirklich erleichtert, dass sich das hübsche Katzenbaby sehr schnell erholte und dann mit ihren Geschwistern bei Skadi lag. Dann konnte auch Skadi endlich entspannen und es dauerte nicht lange, dass alle bei ihr nuckelten.

 


 

 

 

Mittwoch, 29. April 2026

Der erste Tierarztbesuch

 Die Katzenkinder aus dem F(inal Fantasy)-Wurf sind nun 12 Wochen alt und gestern stand der erste Besuch in der Tierarztpraxis Schaub in Jena - Ammerbach an. Zum einen sollte allen ein Transponder zur individuellen Identifizierung implantiert werden und sie sollten die erste Impfung erhalten. 

 



Ich lasse seit Jahren mit 12 Wochen die Erstimpfung geben, weil unsere Katzen alle geimpft sind, so dass die Katzenmütter ihrem Nachwuchs viele Antikörper mitgeben und deshalb eine frühere Impfung wenig Sinn macht - was inzwischen auch die Tierärztekammer in ihren Empfehlungen so sieht. Der Impfstoff würde bei einer Impfung mit 8 Wochen von den mütterlichen Antikörpern schnell unwirksam gemacht.

Alle Vier wurden also zusammen in die große Transportbox gepackt, was ganz entspannt hingenommen wurde, weil wir das von klein auf üben und im Kittenzimmer regelmäßig darin geschlafen wird. Im Auto wurden dann die Augen deutlich größer und alle versuchten möglichst viel zu sehen. Da ich daneben saß, war aber wohl alles noch in Ordnung, denn keines der Kitten weinte. Zum Glück ist die Fahrt nicht lange und im Wartezimmer angekommen machte Leo ziemlich Rabatz, weil er unbedingt raus wollte. Nachdem er sich auf meinem Arm alles angeschaut hatte, wurde dann die Langeweil doch so groß, dass alle dösten. 


Im Behandlungsraum waren alle wieder sehr wach und neugierig. Vor allem die Katerchen wären zu gerne überall herumgelaufen, um die neue Umgebung zu untersuchen. Das Impfen und das Setzen des Tranponders wurde ohne Kommentar hingenommen und Frau Dr. Enderlein war mit allen sehr zufrieden. Auch die Gewichte wurden als passend bewertet:

Regis: 1635g
Linaly: 1460g
Leo:  1470g
Firion: 1675g

Wir fahren schon seit Jahren in die Praxis Schaub und es ist eine sehr gute, gegenseitige Vertrauensbasis entstanden. Ganz besonders wichtig ist mir dabei neben der modernen technischen Ausstattung und der Kompetenz des Praxisteams der wirklich einfühlsame Umgang mit den Katzen. Gerade für Kitten setzt das eine gute Basis für zukünftige Tierarztbesuche.

 


 
Wieder zuhause angekommen sah man der Rasselbande an, wie froh alle waren, sich wieder frei bewegen und spielen zu können. Der gut überstandene Stress wurde in Bewegung umgesetzt und dann wurde erst einmal viel gefressen.

Am Abend dann merkte man, dass es etwas ruhiger zuging und die Ohren etwas wärmer waren. Heute sind die Ruhepausen länger als in den Tagen davor. Das Immunsystem ist eindeutig mit der Impfung beschäftigt. Aber insgesamt haben alle die Aufregung und das Impfen gut weggesteckt. In 1-2 Tagen  wird man nichts mehr davon merken. 

 

 

Die Transpondernummern wurden ans Zuchtbuchamt weitergegeben, damit sie in die Ahnentafel eingetragen werden können und diese dadurch eindeutig den Kätzchen zugeordnet werden können. Auch die Registrierung bei TASSO erfolgte, weil ich sicher gehen will, dass sie dort gemeldet sind. Selbst wenn die neuen Katzeneltern das vergessen sollten, können im Falle eines Falle die Katzen über mich schnell den Besitzern zugeordnet werden.

In vier Wochen ist die zweite Impfung geplant und dann werden die 3 Katerchen schon in ihr neues Zuhause umziehen. Da wird mir jetzt schon das Herz ganz schwer, weil das ein wirklich ganz besonders anhänglicher und menschenbezogener Wurf ist.

Dienstag, 21. April 2026

Das Spielprogramm

 Katzenkinder scheinen einen Plan zu haben, nach dem sie im Spiel alles üben, das sie für ein Katzenleben brauchen. Witzigerweise sind sich die vier Minimiezen dabei meistens einig, was auf dem Programm steht. Nachdem die ersten Besuche im Freien noch sehr verhalten und vorsichtig waren und vor allem geübt wurde, beim kleinsten Anlass ganz schnell ins Wohnzimmer zu flüchten, war heute die Flucht im Gelände dran. 

 


 

 Gute Verstecke, wie das Gartenhaus oder die große Schlingknöterichhecke sind bekannt und beliebt und spielerisch wurde immer wieder durchgestartet, um schnell abzutauchen und kurz darauf wieder zu erscheinen, als wäre nichts gewesen. Leider sind die Zwerge inzwischen so schnell, dass ich sie dabei nicht auf Fotos gebannt bekomme.

 


 

Regis hat sich heute mit viel Ausdauer dem Regenwasser im Blumenuntersetzer gewidmet und saß eine ganze Weile im Wasser. Überhaupt sind die Kitten in einem Alter, in dem sie sehr experimentierfreudig und neugierig sind. Am liebsten würden sie alles ausprobieren, was sie bei den Zweibeinern sehen. Vor allem beim Essen gehen sie grundsätzlich davon aus, dass sie auch probieren dürfen. Da gehört schon eine gewisse Ausdauer dazu, das süße Kätzchen immer wieder runter zu setzen. Die sind nämlich jetzt so geschickt, dass sie ganz schnell wieder auf dem Tisch sind.



Und natürlich lieben alle das Spiel mit dem Federwedel und der Spielangel. Da wird nach allen Kräften versucht, die "Beute" zu erhaschen und das mit einer großen Ausdauer. Jetzt ist es auch kein Problem, wenn die Federn nach oben entschwinden. Vor ein paar Wochen noch, waren die Federn zur Verwunderung aller einfach weg, jetzt wird wild hinterhergesprungen oder versucht, auf mich hinaufzuklettern, um das "Vögelchen" zu erreichen. 

 


 Ganz ladylike mag Linaly Raufspiele nicht mehr, dafür bereitet sie sich ernsthaft darauf vor, später einmal das Essen für ihre Kinderschar zu erlegen. Aus meiner Beobachtung sind kleine Kätzinnen mit mehr Elan dabei, wenn es um Beutespiele geht. Da ist Linaly keine Ausnahme und wenn sie mal etwas erwischt hat, wird das auch knurrend gegen die Brüder verteidigt.

Dienstag, 7. April 2026

Erste Erlebnisse im Freien

 Zu Ostern war endlich das Wetter trocken und die Temperaturen so, dass auch Momos Nachwuchs ins Freie konnte. Das ließen sich die vier kleinen Entdecker nicht zwei Mal sagen und es dauerte nicht lange, bis alle die Terrasse untersuchten.

 


 
Jeder zeigte dabei seinen typisches Wesen - schwungvoll wie Regis oder bedächtig wie Leo. Aber alle fanden die neue Umgebung sehr aufregend und spannend. Alles wurde zuerst mit der Nase untersucht und dann auch mit dem Pfötchen.

 



Auch bei Firion wurde wieder einmal deutlich, dass er etwas gemütlicher ist als Regis oder Leo. Vor allem schätzt er es sehr, wenn seine Menschen in neuer Umgebung dabei sind. Dann ist er gerne draußen und hat viel Spaß mit seinen Geschwistern.




 
 Linaly war erst einmal beobachtend dabei, bis sie dann mit ihren Brüdern munter mitlief. Sie ist ein ganz typisches Katzenmädel, das Neues erst einmal verarbeitet und dann erst mitmacht. Sie liebt Jagdspiele und Fangen Spielen, aber Raufspiele nehmen seit Kurzem bei ihr in der Beliebtheit stark ab.

 


 

Natürlich war Momo mit wachsamen Augen dabei und hat auf ihre Kinder aufgepasst. 

 


 
Insgesamt ist es eine Freude zu beobachten, wie sich der ganze Wurf entwickelt und sich der Aktionsradius für die  Katzenkinder immer mehr ausweitet. Auch die körperliche Entwicklung geht in Riesenschritten voran. Alle Kitten wiegen nun etwas über 1 kg. Die Schnelligkeit und die Fähigkeiten nehmen täglich zu und es ist erstaunlich, wie geschickt alle klettern können. Inzwischen wissen sie auch ganz genau, welche Tanten oder Onkel nett sind, wie z.B. Ori oder Enno, und welchen man besser aus dem Weg geht, weil sie kleine Kätzchen nicht besonders mögen und ihnen gegenüber immer grummelig sind, wie Alarion.


Freitag, 2. August 2013

Geburt mit Hindernissen

Nayeli (Kätzin), 1 Tag alt

Am Mittwoch den 31.Juli konnte man bereits morgens bei Saphira deutliche Anzeichen erkennen, dass es nun nicht mehr lange bis zur Geburt ihres ersten Wurfes dauern würde. Sie war sehr anhänglich und besuchte auffallend oft das Katzenklo. Ihr wirklich sehr runder Bauch stand nun nicht mehr wie ein praller Luftballon nach beiden Seiten ab, sondern hatte sich deutlich nach unten gesenkt. Immer wieder lag sie für eine Weile in der Wurfkiste, schien aber irgendwie unzufrieden und legte sich dann wieder an andere Plätze.

Inola (Kätzin), 1 Tag alt

Am späten Nachmittag kurz vor 18 Uhr waren erste leichte und vereinzelte Wehen zu erkennen. Sie kamen sporadisch, ließen dann wieder für eine Weile nach und setzten nach 22 Uhr wieder ein. Nun kamen sie immer kräftiger und regelmäßiger und Saphira verließ die Wurfkiste nicht mehr. Das erste Kätzchen, ein weißes Mädel, wurde kurz nach Mitternacht geboren. Bis um 3:00 Uhr folgten fünf weitere Geschwister. Dann tat sich eine ganze Weile nichts mehr, obwohl man gut fühlen konnte, dass noch weitere Kätzchen zu erwarten waren.

Lesharo (Kater), 1 Tag alt

Es wurde draußen schon hell, als wieder die Wehen einsetzen. Ab kurz nach 5 Uhr waren sie kräftig und regelmäßig und Saphira schien in der Pause wieder Kraft geschöpft zu haben. Nur leider wurde kein Kitten geboren. Da schnell klar war, dass irgendetwas nicht stimmte, rief ich kurz nach 6 Uhr meine Tierärztin an und war um 7 Uhr mit Saphira und ihren Babys in der Praxis.

Ishani (Kätzin), 1 Tag alt

Saphira wurde geröntgt und auf dem Röntgenbild war sofort zu erkennen, dass noch 2 Kitten geboren werden mussten, eines der beiden aber den Ausgang versperrte, weil es nicht in der richtigen Geburtsposition ins Becken eingetreten war. Normalerweise geschieht das bei Katzen mit dem Schnäuzchen oder mit dem Hinterteil voraus. Kitten Nr.7 war jedoch mit dem Hinterkopf zuerst gegen den Ausgang bewegt worden und passte so nicht durch.

Macawi (Kater), 1 Tag alt

Ein Kaiserschnitt war also erforderlich und alles wurde sofort vorbereitet. Es dauerte nicht lange, da konnte ich Nr. 8, ein weißes Katerchen, zum Trockenrubbeln in Empfang nehmen, dem man die Strapazen deutlich ansah.  Für Nr.7, der den Weg versperrt hatte, konnte traurigerweise nichts mehr getan werden. Das Katerchen in black silver tabby war schon vor der Operation nicht mehr am Leben gewesen.

Nitika (Kätzin), 1 Tag alt

Eine halbe Stunde später durfte die wieder wache Saphira ihre Kätzchen in Empfang nehmen und es dauerte nur ein paar Minuten, bis sie bei ihr nuckelten. Saphira war noch etwas unsicher auf den Beinen, schien sich aber beim Anblick ihres Nachwuchses zu entspannen. Da alles gut verlaufen war, konnten ich die frischgebackene Katzenmutter mit ihren Kindern wieder mit nach Hause nehmen.

Winona (Kätzin), 1 Tag alt

Zuhause angekommen legte sich Saphira sofort zu den Neugeborenen in die Wurfkiste, putzte sie und schnurrte, als sie bei ihr nach den Zitzen suchten. Ich war so froh, dass sie die ganze Aufregung und die Operation so gut weggesteckt hatte.

Glücklich wieder Zuhause nach der OP

Zwei Tage später kann man nur Erfreuliches berichten. Spahira hat alles ausgezeichnet verkraftet und ist eine sehr liebevolle, entspannte und fürsorgliche Mutter, die auch nichts dagegen hat, wenn die anderen Katzen vorsichtig in die Wurfkiste schauen. Die Milch fließt nun reichlich, so dass die Kitten gut zunehmen. Auch das letztgeborene weiße Katerchen hat sich sehr gut von der strapaziösen Geburt erholt und steht seinen Geschwistern an Vitalität und und auch von seinem Gewicht her in nichts nach. Er wurde zwar am ersten Tag mit Aufzuchtmilch zugefüttert, weil er es schwer hatte, eine Zitze zu ergattern, das ist nun aber nicht mehr nötig.

Ich hoffe sehr, dass es mit den kleinen Indianern so gut weitergeht.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Erste Rauchzeichen

Saphira von Sinthari
(Eltern: Ghandorin von Montareno x Leeloo von Sinthari)

Auch unsere rauchfarbene Saphira ist über ein Jahr alt und war im Mai schon mehrfach rollig gewesen. Deshalb planten wir auch mit ihr einen Wurf. Für sie hatten wir uns für einen ganz besonderen Liebhaber entschieden. Die Wahl fiel auf "Nanook von Germangora", den weißen Sohn von "Bär von der Wassermühle". Dadurch würden wir auch über Nanook das Erbe des letzten Katers aus alten Linien in unsere Zucht einbringen können.

Nanook von Germangora
(Eltern: Bar von der Wassermühle x Cosma Shiva von Germangora)


Obwohl es das erste Mal war, dass Saphira eine längere Autofahrt hinter sich bringen musste und dann auch noch das erste Mal, dass sie während der Rolligkeit mit einem Kater zusammenkommen durfte, klappte alles ganz wunderbar. Anfangs war sie noch empört über Nanooks sehr ungestümen Annäherungsversuche und hielt ihn durch ein beeindruckendes Fauchen auf Distanz. Am nächsten Tag sah das jedoch schon völlig anders aus und Saphira entwickelte sehr große Zuneigung zu Nanook. Sie durfte die ganze Woche mit ihm zusammenbleiben und der schicke Kater war bestimmt noch nie so sauber. Saphira putzte ihn mit Hingabe und die beiden lagen oft zusammen im Körbchen.

Saphira

Schon am Ende der dritten Woche nach Saphiras Flitterwochen mit Nanook waren erste Anzeichen für kleine Nookiras zu erkennen. Saphiras Zitzen leuchteten in einem kräftigen Pink. Auch Saphira selbst zeigte, dass etwas anders ist. Sie hielt sich oft von den anderen Katzen fern und hatte einen ausgesprochen guten Appetit.

Nanook als Jungkater



Schon in der vierten Woche konnte man sehen, dass sich Saphiras Bauch rundet. Auch an der Gewichtszunahme war zu ahnen, dass es wohl kein kleiner Wurf werden würde. Jetzt Mitte der 7.Woche ist nicht mehr zu übersehen, dass sie Ende Juli Nachwuchs bekommen wird. Wir rechnen mit mindestens 6 Kitten. Saphira fängt nun auch an sich zu schonen und bewegt sich für ihre Verhältnisse sehr gemäßigt. Man kann nun auch oft erleben, wie sie hin- und hergerissen ist, zwischen ihrer Abneigung gegenüber fremden Kitten und dem mütterlichen Gefühl, die kleinen G-chen putzen zu wollen. Seit 2-3 Tagen überwiegt nun meistens ihr Pflegetrieb.


Saphira

Farblich wird es bei den Sintharis mit diesem Wurf etwas Neues geben. Wir erwarten das erste Mal weiße Kätzchen. Da Nanook genetisch blau getigert und Nonagouti-Träger ist, können außerdem schwarze und schwarz getigerte Kitten geboren werden, die zusätzlich Saphiras Silber erben können.Wir sind sehr gespannt auf den Wurf. Als Namensthema unseres I-Wurfes haben wir uns Indianernamen ausgedacht.

Nanook

Samstag, 6. Juli 2013

Die kleinen Zauberwesen

Unser H-Wurf ist nun auch schon 2 Wochen alt. Namensthema sind diesmal die Harry Potter-Bücher und so heißen die Kätzchen Rubeus Hagrid, Filius Flitwick, Armando Dippet und Lily Potter. Die Mutter der vier "Potterchen" ist Quayeli von Germangora. Es ist ihr erster Wurf und sie erweist sich sich als eine ausgesprochen fürsorgliche Mutter, die ihre Kinder kaum aus den Augen lässt und geduldig immer noch einen Großteil der Zeit in der Wurfkiste verbringt.

Quayeli von Germangora

Vater der kleinen Zauberer ist unser Taran, der sehr gut zu Yeli passt. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter und vom Temperament her ausgeglichener Kater, der in Freundschaft mit unseren anderen Katzen verbunden ist.


Taranis

Als erstes kam Armando zur Welt. Er ist ein gemütliches Kitten, das als erster die Augen öffnete. Sein Fell ist das dunkelste und er scheint ein kräftiges Katerchen zu werden.

Armando Dippet


Nach Armando wurde Rubeus geboren und er fiel gleich durch seine kräftig rotbraune Farbe am Kopf auf. An allen vier Füßen trägt er kleine, weiße Socken und zeigt am Körper eine kontrastreiche Tigerung. Er war der erste, bei dem man Beißspiele beobachten konnte.

Rubeus Hagrid


Das drittgeborene Kätzchen ist die kleine Lily. Auch sie trägt kleine, weiße Söckchen, aber ein dunkleres Tabbymuster als ihr Bruder Rubeus. Obwohl sie etwas leichter als ihre Brüder ist, kann sie erfolgreich ihre Stammzitzen verteidigen. Sie besteht nämlich darauf, ganz vorne trinken zu dürfen.

Lily Potter

Als letztes wurde der hübsche Filius geboren. Er sticht durch helle Brauntöne am Köpfchen und ein kontratreiches Tigermuster hervor. Er ist ein besonders verschmustes Kitten und genießt es sichtlich, mit seiner Mutter zu kuscheln und sich von ihr putzen zu lassen.

Filius Flitwick

Endlich Sommer!

Miya


Nachdem die erste Jahreshälfte extrem verregnet und immer wieder so kalt war, dass die jüngsten Mitglieder des Sinthari-Clans selten nach draußen konnten, ist nun endlich wirklich schönes Wetter. Und das genießen nicht nur die Zweibeiner, sondern auch unsere Pelzträger. Die nun 8 Wochen alten Kätzchen des Gewürze-Wurfes entdecken eine spannende Welt vor der Terrassentür.

Macis übt Anschleichen

Für die Katzenkinder ist schon unsere Terrassenbepflanzung ein richtiger Urwald, in dem man so schön mit den Geschwistern spielen kann.

Ginger

Auch das Rankgitter wird in die wilden Verfolgungsjagden und Anschleichübungen integriert.

Niori

Aber einfach mal entspannt auf dem warmen Holzboden zu liegen, gefällt Aselio auch gut.



Ein ganz entspannter Aselio

Chini ist ein aufgewecktes Kätzchen, dass immer wieder mal alleine auf Erkundungstour ist und sich sogar schon auf den Rasen vor der Terrasse wagt, wenn ein Zweibeiner in der Nähe ist.

Dalchini

 Am meisten Spaß machen aber zur Zeit noch Kampf- und Jagdspiele. In wechselnden Rollen ist der eine mal die Beute und dann wieder der Jäger.

Niori und Macis


Leeloo sieht dem Treiben ihrer Kinder gerne zu und beteiligt sich hin und wieder mit übermütigen Spieleinlagen.

Leeloo und Macis