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Montag, 30. September 2013

Ein Kitten-Sommer geht zuende

Die Würfe dieses Jahres sind alle dem Babyalter entwachsen und zum Teil auch schon ausgezogen. Die Gewürze-Kätzchen sind schon 20 Wochen alt und aus tapsigen Katzenkindern sind elegante Jungkatzen und -kater geworden. Von den Potterchen, die nun 14 Wochen alt sind, werden uns Rubeus und Armando in ein paar Tagen verlassen, Lily und Filius leben schon zusammen in Berlin.

Armando

Rubeus

Armando und Rubeus sieht man sofort an, dass sie Brüder sind. Obwohl Armando in den letzten Wochen großen Appetit hatte und es darauf anzulegen schien, den großen Filius einzuholen, ähnelt er immer noch sehr Rubeus. Auch wenn man seinen Bruder sofort an den weißen Söckchen und der etwas helleren Fellfarbe von ihm unterscheiden kann, sind sich die beiden hüschen Jungs sehr ähnlich. Auch vom Temperament liegen die beiden auf einer Wellenlänge, so dass es mich sehr freut, dass sie zusammenbleiben werden. Beide haben viel Spaß an wilden Jagd- und Raufspielen und gallopieren oft wie kleine Pferdchen durch die Wohnung. Armando ist hin und wieder etwas wehleidig und protestiert schon laut, bevor es weh tun könnte.

Filius

Lily

Der größte und schwerste des munteren Quartetts ist inzwischen Filius. Ich hatte noch kein Kitten, das so schnell so groß und schwer geworden ist. 2,4 kg mit 14 Wochen sind schon ordentlich! Er kommt sehr nach seinem Vater Taran. Wie er ist er ein sanfter und gemütlicher Bursche, der sicher einmal ein großer Kater werden wird.

Lily ist das Gegenteil zu Filius. Sie wird einmal ihrer Mutter Yeli ähnlich sehen. Sie ist ein nicht sehr großes, aber stämmiges Mädel, das auch Yelis Temperament geerbt hat. Sie hat kein Problem damit, mit ihren Brüdern zu toben und ist sehr neugierig.

Der Indianer-Wurf, der einen etwas dramatischen Start hatte, hat sich ausgezeichnet entwickelt und auch Saphira hatte sich schnell von den Strapazen erholt und ihre große Kinderschar mit Hingabe groß gezogen. Jetzt sind die Indianerchen fast 9 Wochen alt und haben das ganze Haus erobert.

Indianer-Wurf mit 6,5 Wochen

Die sieben Kätzchen bezaubern mich ganz besonders durch ihr sehr anhängliches und ausgesprochen menschenorientiertes Wesen. Die meisten lassen sich sehr gerne tragen und kommen von sich aus und miauen, wenn sie hochgenommen werden wollen. Angst scheinen sie nicht zu kennen und gehen auf Neues neugierig zu. Auch Besuch wird schnell auf seine Tauglichkeit, ein Spieli zu bedienen oder mit der Spielangel umzugehen getestet.

Lesharo

Von klein auf ist Lesharo der Oberschmuser. Er konnte noch nicht laufen, da hat er einem das Bäuchlein zugedreht und es genossen, gestreichelt zu werden. Er ist auch ein unternehmungslustiges Katerchen, das stets vorne weg ist, wenn es darum geht, ein neues Spielzeug zu untersuchen und unbekanntes Terrain zu erobern.

Ishani

Die gesprächige Ishani ist der Liebling unserer Kinder. Hört man irgendwo ein Kätzchen rufen, dann kann man ziemlich sicher sein, dass das Ishani ist, die Gesellschaft haben möchte und einfach nur kundtut, wo sie ist. Sie ist ein verspieltes und aufgewecktes Katzenkind, das viel erleben möchte.

Macawi

Macawi kam als achtes Kätzchen per Kaiserschnitt zur Welt. Die Anstrengung der langen Geburt und der OP waren ihm deutlich anzumerken und es dauerte 1-2 Tage, bis er sich gegen seine zahlreichen Geschwister an der Milchbar behaupten konnte. Er war das einzige Indianerchen, das in den ersten Wochen regelmäßig zugefüttert wurde, damit er den Rückstand aufholen konnte. Heute ist ihm davon gar nichts mehr anzumerken. Vor allem als er entdeckt hatte, dass er sich an der Futterschüssel selbst bedienen kann, überholte er nach und nach seine Schwestern. Aus dem anfangs sehr nach Kurzhaarkatze aussehenden Katzenbaby ist das wuscheligste Kätzchen des Wurfes geworden. Wie sein Bruder Lesharo ist er ein ausgesprochen kontaktfreudiger Junge, der es schnurrend genießt, mit seinen Menschen zu kuscheln.

Inola

Die kleine Inola wird auch in Zukunft bei den Sintharis bleiben. Sie ist zwar bis jetzt kein großes Kätzchen, dafür aber umso typvoller. Sie zeigt einen sehr schönen, hellen Smokeanteil und wird einmal einen vollen und langen Pelz tragen. Sie hat selten zu etwas anderem als zum Spielen Zeit und jagt begeistert mit den anderen Katzenkindern durch die Wohnung.

Winona

Winona - die Erstgeborene - war lange Zeit das größte und schwerste Kätzchen des Wurfes, bis sie mit 5 Wochen von Lesharo überholt wurde. Sie ist ein eher ruhiges Katzenkind, das sich erst einmal im Hintergrund hält und beobachtet, wenn sich ihre Geschwister neugierig nach vorne drängen. Dank ihres kräftigen Körperbaus ist es ihr kein Problem, sich durchzusetzen, wenn ihr etwas wichtig ist. Sie scheint die Dinge allerdings erst zu überdenken, ehe sie aktiv wird.

Nitika

Nitika ist ein kräftiges Mädel mit einem sehr schönen Black Smoke. Sie wird später einmal eine große, kräftige Rauchkatze mit einem kontrastreichen Fell sein. Jetzt ist sie ein verspieltes Katzenkind, das am liebsten Fangen mit ihren Brüdern spielt.

Nayeli

Nayeli, die ihren Namen "ich liebe Dich" durch ihre anschmiegsame und sehr liebenswerte Art alle Ehre macht, ist ein sehr hübsches Katzenkind. Lange war ich unschlüssig, ob sie oder Inola bei uns bleiben wird. Durch ihr Aussehen und ihre ganze Art kann man sie nicht mit ihren Brüdern verwechseln. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird.

Freitag, 2. August 2013

Geburt mit Hindernissen

Nayeli (Kätzin), 1 Tag alt

Am Mittwoch den 31.Juli konnte man bereits morgens bei Saphira deutliche Anzeichen erkennen, dass es nun nicht mehr lange bis zur Geburt ihres ersten Wurfes dauern würde. Sie war sehr anhänglich und besuchte auffallend oft das Katzenklo. Ihr wirklich sehr runder Bauch stand nun nicht mehr wie ein praller Luftballon nach beiden Seiten ab, sondern hatte sich deutlich nach unten gesenkt. Immer wieder lag sie für eine Weile in der Wurfkiste, schien aber irgendwie unzufrieden und legte sich dann wieder an andere Plätze.

Inola (Kätzin), 1 Tag alt

Am späten Nachmittag kurz vor 18 Uhr waren erste leichte und vereinzelte Wehen zu erkennen. Sie kamen sporadisch, ließen dann wieder für eine Weile nach und setzten nach 22 Uhr wieder ein. Nun kamen sie immer kräftiger und regelmäßiger und Saphira verließ die Wurfkiste nicht mehr. Das erste Kätzchen, ein weißes Mädel, wurde kurz nach Mitternacht geboren. Bis um 3:00 Uhr folgten fünf weitere Geschwister. Dann tat sich eine ganze Weile nichts mehr, obwohl man gut fühlen konnte, dass noch weitere Kätzchen zu erwarten waren.

Lesharo (Kater), 1 Tag alt

Es wurde draußen schon hell, als wieder die Wehen einsetzen. Ab kurz nach 5 Uhr waren sie kräftig und regelmäßig und Saphira schien in der Pause wieder Kraft geschöpft zu haben. Nur leider wurde kein Kitten geboren. Da schnell klar war, dass irgendetwas nicht stimmte, rief ich kurz nach 6 Uhr meine Tierärztin an und war um 7 Uhr mit Saphira und ihren Babys in der Praxis.

Ishani (Kätzin), 1 Tag alt

Saphira wurde geröntgt und auf dem Röntgenbild war sofort zu erkennen, dass noch 2 Kitten geboren werden mussten, eines der beiden aber den Ausgang versperrte, weil es nicht in der richtigen Geburtsposition ins Becken eingetreten war. Normalerweise geschieht das bei Katzen mit dem Schnäuzchen oder mit dem Hinterteil voraus. Kitten Nr.7 war jedoch mit dem Hinterkopf zuerst gegen den Ausgang bewegt worden und passte so nicht durch.

Macawi (Kater), 1 Tag alt

Ein Kaiserschnitt war also erforderlich und alles wurde sofort vorbereitet. Es dauerte nicht lange, da konnte ich Nr. 8, ein weißes Katerchen, zum Trockenrubbeln in Empfang nehmen, dem man die Strapazen deutlich ansah.  Für Nr.7, der den Weg versperrt hatte, konnte traurigerweise nichts mehr getan werden. Das Katerchen in black silver tabby war schon vor der Operation nicht mehr am Leben gewesen.

Nitika (Kätzin), 1 Tag alt

Eine halbe Stunde später durfte die wieder wache Saphira ihre Kätzchen in Empfang nehmen und es dauerte nur ein paar Minuten, bis sie bei ihr nuckelten. Saphira war noch etwas unsicher auf den Beinen, schien sich aber beim Anblick ihres Nachwuchses zu entspannen. Da alles gut verlaufen war, konnten ich die frischgebackene Katzenmutter mit ihren Kindern wieder mit nach Hause nehmen.

Winona (Kätzin), 1 Tag alt

Zuhause angekommen legte sich Saphira sofort zu den Neugeborenen in die Wurfkiste, putzte sie und schnurrte, als sie bei ihr nach den Zitzen suchten. Ich war so froh, dass sie die ganze Aufregung und die Operation so gut weggesteckt hatte.

Glücklich wieder Zuhause nach der OP

Zwei Tage später kann man nur Erfreuliches berichten. Spahira hat alles ausgezeichnet verkraftet und ist eine sehr liebevolle, entspannte und fürsorgliche Mutter, die auch nichts dagegen hat, wenn die anderen Katzen vorsichtig in die Wurfkiste schauen. Die Milch fließt nun reichlich, so dass die Kitten gut zunehmen. Auch das letztgeborene weiße Katerchen hat sich sehr gut von der strapaziösen Geburt erholt und steht seinen Geschwistern an Vitalität und und auch von seinem Gewicht her in nichts nach. Er wurde zwar am ersten Tag mit Aufzuchtmilch zugefüttert, weil er es schwer hatte, eine Zitze zu ergattern, das ist nun aber nicht mehr nötig.

Ich hoffe sehr, dass es mit den kleinen Indianern so gut weitergeht.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Erste Rauchzeichen

Saphira von Sinthari
(Eltern: Ghandorin von Montareno x Leeloo von Sinthari)

Auch unsere rauchfarbene Saphira ist über ein Jahr alt und war im Mai schon mehrfach rollig gewesen. Deshalb planten wir auch mit ihr einen Wurf. Für sie hatten wir uns für einen ganz besonderen Liebhaber entschieden. Die Wahl fiel auf "Nanook von Germangora", den weißen Sohn von "Bär von der Wassermühle". Dadurch würden wir auch über Nanook das Erbe des letzten Katers aus alten Linien in unsere Zucht einbringen können.

Nanook von Germangora
(Eltern: Bar von der Wassermühle x Cosma Shiva von Germangora)


Obwohl es das erste Mal war, dass Saphira eine längere Autofahrt hinter sich bringen musste und dann auch noch das erste Mal, dass sie während der Rolligkeit mit einem Kater zusammenkommen durfte, klappte alles ganz wunderbar. Anfangs war sie noch empört über Nanooks sehr ungestümen Annäherungsversuche und hielt ihn durch ein beeindruckendes Fauchen auf Distanz. Am nächsten Tag sah das jedoch schon völlig anders aus und Saphira entwickelte sehr große Zuneigung zu Nanook. Sie durfte die ganze Woche mit ihm zusammenbleiben und der schicke Kater war bestimmt noch nie so sauber. Saphira putzte ihn mit Hingabe und die beiden lagen oft zusammen im Körbchen.

Saphira

Schon am Ende der dritten Woche nach Saphiras Flitterwochen mit Nanook waren erste Anzeichen für kleine Nookiras zu erkennen. Saphiras Zitzen leuchteten in einem kräftigen Pink. Auch Saphira selbst zeigte, dass etwas anders ist. Sie hielt sich oft von den anderen Katzen fern und hatte einen ausgesprochen guten Appetit.

Nanook als Jungkater



Schon in der vierten Woche konnte man sehen, dass sich Saphiras Bauch rundet. Auch an der Gewichtszunahme war zu ahnen, dass es wohl kein kleiner Wurf werden würde. Jetzt Mitte der 7.Woche ist nicht mehr zu übersehen, dass sie Ende Juli Nachwuchs bekommen wird. Wir rechnen mit mindestens 6 Kitten. Saphira fängt nun auch an sich zu schonen und bewegt sich für ihre Verhältnisse sehr gemäßigt. Man kann nun auch oft erleben, wie sie hin- und hergerissen ist, zwischen ihrer Abneigung gegenüber fremden Kitten und dem mütterlichen Gefühl, die kleinen G-chen putzen zu wollen. Seit 2-3 Tagen überwiegt nun meistens ihr Pflegetrieb.


Saphira

Farblich wird es bei den Sintharis mit diesem Wurf etwas Neues geben. Wir erwarten das erste Mal weiße Kätzchen. Da Nanook genetisch blau getigert und Nonagouti-Träger ist, können außerdem schwarze und schwarz getigerte Kitten geboren werden, die zusätzlich Saphiras Silber erben können.Wir sind sehr gespannt auf den Wurf. Als Namensthema unseres I-Wurfes haben wir uns Indianernamen ausgedacht.

Nanook