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Freitag, 12. Juni 2026

Unser G(eranien)-Wurf

 Wir hatten fast 2 Jahre auf den Wurf von Skadi gewartet. Sie ist in der Katzengruppe die ranghöchste Katzendame und der geplante Vater des Wurfes, unser Enno, hatte sich letztes Jahr noch nicht getraut. Leider sah das im zeitigen Frühjahr nicht viel anders aus und wir entschieden uns dafür, dass bei der nächsten Rolligkeit unser Yoshi der glückliche sein darf. Aber auch er fand Skadi ziemlich beeindruckend und sie wrude nciht trächtig. Seine Bemühungen hatte aber nciht erfolgversprechend ausgesehen, obwohl er das mit seiner geliebten Momo sehr gut hinbekommen hatte. Der Plan war dann, es bei der nächsten Rolligkeit mit Stevie aus der Zucht von Andrea Ledermann zu versuchen. Im April war dann Skadi wieder rollig und offensichtlich hatte Yoshi allen Mut zusammengenommen und ganz schnell für einen Deckschrei gesorgt. Die Fahrt zu Stevie wurde dann abegesagt und die beiden verbrachten mehrere lustvolle Tage miteinander. Dann hieß es abwarten und hoffen.

 


 

 Es dauerte dann auch nicht lang, dass Skadis Verhalten zeigte, dass sie Nachwuchs erwartet und nach 4 Wochen begann sich schon der Bauch zu runden. Es würde also kein kleiner Wurf werden. Skadi ging es ausgesprochen gut und sie verhielt sich schon von Anfang an sehr trächtig. Sie schonte sich, ging jedem Konflikt mit den anderen Katzen aus dem Weg und sorgte lieber für Pölsterchen auf den Rippen. Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin war sie wirklich ziemlich rund.

 

  

 Gegen Ende der Trächtigkeit wurde es schon recht warm und Skadi sah man an, dass ihr dicker Bauch ihr so langsam lästig wurde. Als es endlich so weit war, dass abends um 17:30 Uhr die ersten sichtbaren Wehen einsetzten, ging alles erst einmal zügig. Skadi ist eine erfahrene Mutter und in einem Abstand von 20 Minuten wurden die ersten beiden Kitten Lilian und Othello geboren. Keine halbe Stunde später war dann auch der 131g schwere Randy da. Skadi hatte dann erst einmal eine längere Wehenpause, was schon vorkommen kann. Sie kümmerte sich um ihre Neugeborenen und lag schnurrend mit ihnen in der Wurfkiste. Als dann nach Mitternacht wieder leicht die Wehen einsetzten, sah man Skadi an, dass etwas nicht stimmte. Sie war unruhig und verließ immer wieder die Wurfkiste, was ganz untypisch für sie war. Ich hatte kein gutes Gefühl und rief 1,5 Stunden später beim tierärztlichen Notdienst an. Das war nicht hilfreich, denn der Tierarzt, der mir vermittelt wurde, hatte seine Praxis gut 40 Minuten entfernt von mir, und er riet mir abzuwarten. Er könne die Katze zwar röntgen, aber nicht operieren. Je nach Diagnose müsse ich dann nach Erfurt fahren, was rund 1 Stunde Fahrt zusätzlich wäre. Direkt nach Erfurt zu fahren, ginge auch nicht, weil das eben so eingerichtet wäre, dass ich eine Überweisung vom zuständigen Tierarzt bräuchte. Beides zusammen würde so lange dauern, dass ich auch warten könne, bis meine Tierärztin morgens errreichbar wäre. Letztendlich war die Entscheidung abzuwarten richtig, denn nicht lange danach setzten kräftige Wehen in lurzen Abständen ein. Leider wurde dass kräftige Katerchen dann tot geboren. Alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos, ich konnte mit dem Stethoskop auch keinen Herzschlag feststellen. Das sind leider die sehr traurigen Seiten,die man erlebt, wenn man züchtet. 

Nur 15 Minuten danach wurde noch die süße Leona, ein Törtchen mit viel Smoke geboren, und ich war wirklich erleichtert, dass sich das hübsche Katzenbaby sehr schnell erholte und dann mit ihren Geschwistern bei Skadi lag. Dann konnte auch Skadi endlich entspannen und es dauerte nicht lange, dass alle bei ihr nuckelten.

 


 

 

 

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Zwei Wochen alt

Akee (13 Tage alt)


Die kleinen Kätzchen aus dem F-Wurf sind nun zwei Wochen alt und es ist eine Freude ihnen beim Wachsen zuzuschauen. Aus kleinen Fellwürstchen, die nur mit Trinken und Schlafen beschäftigt sind, sind richtige Kätzchen in Miniformat geworden. Sie schlafen zwar immer noch viel und trinken ist weiterhin die Lieblingsbeschäftigung, aber zwischendurch gibt es Momente, in denen sie mit großen Augen versuchen, das zu verstehen, was sie sehen. Meist versuchen sie, näher an das unbekannte Objekt heranzukommen. Sehr unsicher sind die Kitten noch im Abschätzen von Entfernungen. Mal wird mit dem Kopf gegen die Wand der Wurfkiste gestoßen, dann wieder versuchen sie nach einem Geschwisterchen zu tatzen, das noch viel zu weit entfernt ist.

Calamondin  (13 Tage alt)

Casana  (13 Tage alt)



Noch sehr wackelig versuchen sich die kleinen Entdecker im Laufen. Auf allen vier Pfötchen zu stehen, schaffen bereits die ersten ein paar zittrige Momente, das Laufen jedoch wirkt noch mehr wie ein Kriechen und sobald ein Pfötchen einmal mutig vom Untergrund abgehoben wird, kippt meist das ganze Kätzchen um. Trotzdem ist nun viel mehr Bewegung in der Wurfkiste und Kiri zieht sich immer wieder für ein Nickerchen vor die Wurfkiste zurück.

Cherimoya  (13 Tage alt)

Kiwi  (13 Tage alt)

Die eigene Wärmeproduktion der Kätzchen kommt auch langsam in Schwung. Anfangs versuchte jedes Kitten möglichst unter seine Geschwister zu kriechen und alle sechs lagen in einem engen Knäuel über und untereinander. Inzwischen suchen die Katzenkinder zwar immer noch den Kontakt zueinander, aber es reicht nun aus dicht nebeneinander zu liegen.

Nashi   (13 Tage alt)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Erste Woche

Die kleinen Früchtchen sind nun schon 1 Woche alt und entwickeln sich sehr gut. Seit bei Kiri am zweiten Tag nach der Geburt die Milchproduktion so richtig in Gang kam, nehmen alle Kätzchen etwa 10 Gram pro Tag zu. Jedes der Babys hat Vorlieben für bestimmte Zitzen entwickelt, so dass die anfangs hektische Suche nach einer "Andockstelle" recht zügig vorbei ist. Es werden auch schon kleine Unterschiede und Eigenarten erkennbar.

Calamondin (6 Tage alt)

Calamondin, der kleine Point-Kater, ist das schwerste und stärkste Kitten. Er ist immer mit viel Energie und großer Lautstärke dabei, wenn es darum geht, einen ihm genehmen Platz an der Milchbar oder beim Schlafen zu finden. Am zweiten Tag begannen sich seine Öhrchen mausgrau zu färben. Am sechsten Tag sah man auch an den Beinchen erstes Grau.

Cherimoya (6 Tage alt)

Seine ihm ähnlich sehende Schwester Cherimoya ist ein ruhiges Katzenkind mit einem sehr süßen Gesichtchen. Ohne große Aufregung hat sie immer schnell eine freie Zitze gefunden und lässt es sich dann in aller Ruhe schmecken. So hat sie es still und leise geschafft, vom untersten Platz der Gewichteliste ins Mittelfeld aufzuschließen.

Akee (6 Tage alt)

Akee ist schon jetzt seinem Vater Nidi unglaublich ähnlich. Er hat nicht nur dasselbe sauber gezeichnete Fischgrätmuster, sondern wird wohl auch eine sehr ähnliche Figur bekommen. Er ist etwas weniger langgliedrig als Calamondin, dafür aber sehr kräftig gebaut. Obwohl er bei seiner Geburt 10g weniger wog als Calamondin, hatte er ihn nach sechs Tagen gewichtsmäßig bereits eingeholt.


Kiwi (6 Tage alt)

Das zweite Kätzchen mit einem schwarz-grauen Tigermuster ist die kleine Kiwi. Da sie etwas kleiner ist als ihre Geschwister und wenig Chancen hat, die anderen von ihren Plätzen zu verdrängen, sucht sie sich meist zielsicher einen Platz an der Milchbar, an dem kein anderer ist. Während die anderen sich noch um die begehrten Plätze streiten, trinkt sie schon ungestört. Nur wenn sie von ihrer Mutter geputzt wird, hört man sie laut protestieren.

Nashi (6 Tage alt)
 
Casana (6 Tage alt)

Casana und Nashi sind zwei schwarz-braun gestromte Kätzchen, die sich nicht nur optisch sehr ähnlich sind. Beide haben sehr schön gezeichnete Gesichter mit käftigen Farben. Von ihrer Mutter haben sie die warmen Brauntöne geerbt. Nashi ist ein kräftiges Kitten, das sich auch gegen ihre Brüder durchsetzen kann. Ihre Schwester Casana ist etwas leichter und eher ruhig.

Donnerstag, 29. November 2012

Eine reiche Ernte - die Früchtchen sind da!

Gestern war es endlich so weit. Pünktlich zum errechneten Termin sind Kiris Kitten angekommen. Schon den ganzen Tag über war Kiri ausgesprochen anhänglich. Abends wich sie mir nicht mehr von der Seite. Ich machte es mir also auf dem Sofa gemütlich, so dass sich Kiri die meiste Zeit auf meinem Schoß liegen konnte. Hin und wieder wurde ihr zu warm, so dass sie sich neben mich legte. Da sie kaum schlief und immer wieder die Position wechselte, vermutete ich, dass die Eröffnungsphase der Geburt schon begonnen hatte. Es wäre schön, wenn das bei uns Menschen auch so leicht und ohne größere Schmerzen verlaufen würde.

Es zeigte sich, dass ich mit meiner Einschätzung genau richtig lag. Kurz vor 23 Uhr ging mit den ersten deutlich spürbaren Wehen Fruchtwasser aber. Kiris ließ sich bereitwillig auf ihr Wurflager verfrachten. Nicht lang danach wurde das erste Kätzchen mit dem Kopf voran geboren. Zu unserer Freude war gleich das Erstgeborene ein fast weißes Mädel. Katzen mit dem Farbtyp Point, der typisch für Colourpoint Perser, Hl. Birma, Neva Maskerade und Siamkatzen ist, werden fast weiß geboren und die eigentliche Fellfarbe entwickelt sich in den folgenden Wochen an den äußeren, kühleren Körperpartien.

Cheri und Bruder Akee
Ich hatte so auf ein Kitten in Point gehofft. Da theoretisch die Wahrscheinlichkeit dafür bei dieser Verpaarung jedoch nur 1 : 3 betrug, hatte ich mir keine großen Chancen ausgerechnet, dass ein Kitten in dieser Farbe auch noch ausgerechnet ein Mädel sein würde. Ich bin jetzt natürlich sehr gespannt, wie sich die kleine Cherimoya weiterentwickeln wird.

Die nächsten vier Geschwister folgten zügig. Für Kiri waren es leichte Geburten und sie bewältigte alles alleine, so dass wir nur gespannt dabei saßen und uns über die Neugeborenen freuten. Die Geburtsgewichte lagen alle im Normalbereich und keines der kleinen Mäuschen hatte größere Startschwierigkeiten. Nach einer etwas längeren Pause wurden zwei weitere Kätzchen geboren, so dass am Ende 7 kleine Katzenkinder in der Wurfkiste lagen. Es sind nun 1 Kätzchen und 2 Katerchen in seal tabby point (2 in mackerel, 1 in classic) und 3 Kätzchen und 1 Katerchen in black tabby, davon 2 Mädels mit classic Musster.

Kiri...

... und ihre sieben kleinen Früchtchen am Tag 1

  

Dienstag, 19. Juli 2011

Die Bärchen lernen laufen

Der kleine Nidi und seine drei weißen Geschwister sind nun gut dreimal so groß wie bei der Geburt und haben eine rasante Entwicklung hinter sich. Vor kurzem konnten sie gerade mal sicher sitzen und haben erstaunt in die Welt geschaut:


Wenige Tage später ist der kleine Zwerg schon recht sicher auf eigenen Beinchen unterwegs und erkundet seine Umgebung:



In diesem Alter hat die Katzenmutter noch ein sehr aufmerksames Auge auf ihre kleinen Wuselchen und hat alles jederzeit fest im Griff:



Jetzt sind die Augen von kleinen Kätzchen kräftig blau. Leider bleibt das bei den meisten Katzen nicht so, wenn sie älter werden.