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Mittwoch, 29. April 2026

Der erste Tierarztbesuch

 Die Katzenkinder aus dem F(inal Fantasy)-Wurf sind nun 12 Wochen alt und gestern stand der erste Besuch in der Tierarztpraxis Schaub in Jena - Ammerbach an. Zum einen sollte allen ein Transponder zur individuellen Identifizierung implantiert werden und sie sollten die erste Impfung erhalten. 

 



Ich lasse seit Jahren mit 12 Wochen die Erstimpfung geben, weil unsere Katzen alle geimpft sind, so dass die Katzenmütter ihrem Nachwuchs viele Antikörper mitgeben und deshalb eine frühere Impfung wenig Sinn macht - was inzwischen auch die Tierärztekammer in ihren Empfehlungen so sieht. Der Impfstoff würde bei einer Impfung mit 8 Wochen von den mütterlichen Antikörpern schnell unwirksam gemacht.

Alle Vier wurden also zusammen in die große Transportbox gepackt, was ganz entspannt hingenommen wurde, weil wir das von klein auf üben und im Kittenzimmer regelmäßig darin geschlafen wird. Im Auto wurden dann die Augen deutlich größer und alle versuchten möglichst viel zu sehen. Da ich daneben saß, war aber wohl alles noch in Ordnung, denn keines der Kitten weinte. Zum Glück ist die Fahrt nicht lange und im Wartezimmer angekommen machte Leo ziemlich Rabatz, weil er unbedingt raus wollte. Nachdem er sich auf meinem Arm alles angeschaut hatte, wurde dann die Langeweil doch so groß, dass alle dösten. 


Im Behandlungsraum waren alle wieder sehr wach und neugierig. Vor allem die Katerchen wären zu gerne überall herumgelaufen, um die neue Umgebung zu untersuchen. Das Impfen und das Setzen des Tranponders wurde ohne Kommentar hingenommen und Frau Dr. Enderlein war mit allen sehr zufrieden. Auch die Gewichte wurden als passend bewertet:

Regis: 1635g
Linaly: 1460g
Leo:  1470g
Firion: 1675g

Wir fahren schon seit Jahren in die Praxis Schaub und es ist eine sehr gute, gegenseitige Vertrauensbasis entstanden. Ganz besonders wichtig ist mir dabei neben der modernen technischen Ausstattung und der Kompetenz des Praxisteams der wirklich einfühlsame Umgang mit den Katzen. Gerade für Kitten setzt das eine gute Basis für zukünftige Tierarztbesuche.

 


 
Wieder zuhause angekommen sah man der Rasselbande an, wie froh alle waren, sich wieder frei bewegen und spielen zu können. Der gut überstandene Stress wurde in Bewegung umgesetzt und dann wurde erst einmal viel gefressen.

Am Abend dann merkte man, dass es etwas ruhiger zuging und die Ohren etwas wärmer waren. Heute sind die Ruhepausen länger als in den Tagen davor. Das Immunsystem ist eindeutig mit der Impfung beschäftigt. Aber insgesamt haben alle die Aufregung und das Impfen gut weggesteckt. In 1-2 Tagen  wird man nichts mehr davon merken. 

 

 

Die Transpondernummern wurden ans Zuchtbuchamt weitergegeben, damit sie in die Ahnentafel eingetragen werden können und diese dadurch eindeutig den Kätzchen zugeordnet werden können. Auch die Registrierung bei TASSO erfolgte, weil ich sicher gehen will, dass sie dort gemeldet sind. Selbst wenn die neuen Katzeneltern das vergessen sollten, können im Falle eines Falle die Katzen über mich schnell den Besitzern zugeordnet werden.

In vier Wochen ist die zweite Impfung geplant und dann werden die 3 Katerchen schon in ihr neues Zuhause umziehen. Da wird mir jetzt schon das Herz ganz schwer, weil das ein wirklich ganz besonders anhänglicher und menschenbezogener Wurf ist.

Dienstag, 21. April 2026

Das Spielprogramm

 Katzenkinder scheinen einen Plan zu haben, nach dem sie im Spiel alles üben, das sie für ein Katzenleben brauchen. Witzigerweise sind sich die vier Minimiezen dabei meistens einig, was auf dem Programm steht. Nachdem die ersten Besuche im Freien noch sehr verhalten und vorsichtig waren und vor allem geübt wurde, beim kleinsten Anlass ganz schnell ins Wohnzimmer zu flüchten, war heute die Flucht im Gelände dran. 

 


 

 Gute Verstecke, wie das Gartenhaus oder die große Schlingknöterichhecke sind bekannt und beliebt und spielerisch wurde immer wieder durchgestartet, um schnell abzutauchen und kurz darauf wieder zu erscheinen, als wäre nichts gewesen. Leider sind die Zwerge inzwischen so schnell, dass ich sie dabei nicht auf Fotos gebannt bekomme.

 


 

Regis hat sich heute mit viel Ausdauer dem Regenwasser im Blumenuntersetzer gewidmet und saß eine ganze Weile im Wasser. Überhaupt sind die Kitten in einem Alter, in dem sie sehr experimentierfreudig und neugierig sind. Am liebsten würden sie alles ausprobieren, was sie bei den Zweibeinern sehen. Vor allem beim Essen gehen sie grundsätzlich davon aus, dass sie auch probieren dürfen. Da gehört schon eine gewisse Ausdauer dazu, das süße Kätzchen immer wieder runter zu setzen. Die sind nämlich jetzt so geschickt, dass sie ganz schnell wieder auf dem Tisch sind.



Und natürlich lieben alle das Spiel mit dem Federwedel und der Spielangel. Da wird nach allen Kräften versucht, die "Beute" zu erhaschen und das mit einer großen Ausdauer. Jetzt ist es auch kein Problem, wenn die Federn nach oben entschwinden. Vor ein paar Wochen noch, waren die Federn zur Verwunderung aller einfach weg, jetzt wird wild hinterhergesprungen oder versucht, auf mich hinaufzuklettern, um das "Vögelchen" zu erreichen. 

 


 Ganz ladylike mag Linaly Raufspiele nicht mehr, dafür bereitet sie sich ernsthaft darauf vor, später einmal das Essen für ihre Kinderschar zu erlegen. Aus meiner Beobachtung sind kleine Kätzinnen mit mehr Elan dabei, wenn es um Beutespiele geht. Da ist Linaly keine Ausnahme und wenn sie mal etwas erwischt hat, wird das auch knurrend gegen die Brüder verteidigt.

Dienstag, 24. Februar 2026

7 Jahre später ...

 Ja, uns gibt es noch und inzwischen sind wir beim 3. F-Wurf, unserem F(inal Fantasy)-Wurf angelangt. Leider haben uns Leeloo, Taran und Dalchini über die Regenbogenbrücke verlassen, worüber wir sehr traurig sind. Gerade Leeloo war die Seele unserer Katzentruppe. 
Aber alle drei leben in ihren Nachkommen fort und kaum eine unserer Katzen ist nicht mit ihnen irgendwie verwandt.

 

Momo mit Firion und Regis


Nicht anders ist das bei unserem F3-Wurf. Unter den Vorfahren sind alle unsere ersten Zuchtkatzen sowie Deutsch Langhaar aus Zuchten, die maßgeblich für die Entwicklung der Rasse waren. Mutter des Wurfes ist unsere Momo und es wird ihr vierter und letzter Wurf sein. Das einzige Katzenmädel in dem Wurf wird bei uns bleiben und ich bin schon ganz verliebt in sie.

 


Die Minimiezen sind jetzt 3 Wochen alt und entwickeln sich ausgezeichnet. Alle haben gut zugenommen, sind gesund und munter und bei mir lässt eine gewisse Anspannung nach. Auch nach 16 Jahren Zucht ist das so. In den ersten 3 Wochen sind die Kitten noch so neu auf der Welt, dass ganz schnell schwere Erkrankungen gefährlich werden können. Aber wie meistens ging alles ausgezeichnet. Momo ist aber auch eine erfahrene Mutter und bringt keine Hektik rein.

Die Gewichte von heute morgen:
Regis: 381 g
Linaly: 378 g
Leo: 359 g
Firion: 333g

 


Auf dem Bild von Leo kann man erkennen, dass die Spitzen der Eckzähne schon durchbrechen. D.h. es ist absehbar, bis das erste Mal feste Nahrung probiert wird. Ich biete zum Anfang immer Frischfleisch an, weil die Kitten das problemlos vertragen und eine gesunde Darmflora entwickeln. Wann genau die Kätzchen anfangen zu fressen, ist von Wurf zu Wurf unterschiedlich. Das kann zwischen 3 und 6 Wochen sein und hängt auch etwas davon ab, wie viel Milch die Mama hat.

 


Auch ein großer Schritt - die Kitten können jetzt sitzen und wackelig laufen. Das Laufen erfordert noch volle Konzentration, aber sitzen können sie schon recht entspannt. Jetzt wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die ersten Minimiezen die Umgebung des Nestchens erkunden. Im Moment halten sie sich noch eng an Momo, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Da hatte ich die ganze Familie aufs Bett gesetzt und wenn Momo das in Ordnung findet, sind auch die Babys damit einverstanden.
 


 

Samstag, 6. Juli 2013

Endlich Sommer!

Miya


Nachdem die erste Jahreshälfte extrem verregnet und immer wieder so kalt war, dass die jüngsten Mitglieder des Sinthari-Clans selten nach draußen konnten, ist nun endlich wirklich schönes Wetter. Und das genießen nicht nur die Zweibeiner, sondern auch unsere Pelzträger. Die nun 8 Wochen alten Kätzchen des Gewürze-Wurfes entdecken eine spannende Welt vor der Terrassentür.

Macis übt Anschleichen

Für die Katzenkinder ist schon unsere Terrassenbepflanzung ein richtiger Urwald, in dem man so schön mit den Geschwistern spielen kann.

Ginger

Auch das Rankgitter wird in die wilden Verfolgungsjagden und Anschleichübungen integriert.

Niori

Aber einfach mal entspannt auf dem warmen Holzboden zu liegen, gefällt Aselio auch gut.



Ein ganz entspannter Aselio

Chini ist ein aufgewecktes Kätzchen, dass immer wieder mal alleine auf Erkundungstour ist und sich sogar schon auf den Rasen vor der Terrasse wagt, wenn ein Zweibeiner in der Nähe ist.

Dalchini

 Am meisten Spaß machen aber zur Zeit noch Kampf- und Jagdspiele. In wechselnden Rollen ist der eine mal die Beute und dann wieder der Jäger.

Niori und Macis


Leeloo sieht dem Treiben ihrer Kinder gerne zu und beteiligt sich hin und wieder mit übermütigen Spieleinlagen.

Leeloo und Macis


Dienstag, 31. Mai 2011

Schein oder Sein?

Das Rätselraten hat ein Ende - Leeloo war definitiv nur sehr scheinträchtig, so dass wir erst einmal keine Katzenkinder in der Wurfkiste liegen haben. Jetzt muss Leeloo nur wieder rollig werden und dann werden wir uns wieder auf den Weg gen Westen machen in der Hoffnung, dass Baldur mit den Plänen seiner Zweibeiner einverstanden sein wird. Auch Katzen haben nun mal ihre Vorlieben.

Leeloo im dünnen Sommerkleidchen