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Samstag, 6. Juli 2013

Die kleinen Zauberwesen

Unser H-Wurf ist nun auch schon 2 Wochen alt. Namensthema sind diesmal die Harry Potter-Bücher und so heißen die Kätzchen Rubeus Hagrid, Filius Flitwick, Armando Dippet und Lily Potter. Die Mutter der vier "Potterchen" ist Quayeli von Germangora. Es ist ihr erster Wurf und sie erweist sich sich als eine ausgesprochen fürsorgliche Mutter, die ihre Kinder kaum aus den Augen lässt und geduldig immer noch einen Großteil der Zeit in der Wurfkiste verbringt.

Quayeli von Germangora

Vater der kleinen Zauberer ist unser Taran, der sehr gut zu Yeli passt. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter und vom Temperament her ausgeglichener Kater, der in Freundschaft mit unseren anderen Katzen verbunden ist.


Taranis

Als erstes kam Armando zur Welt. Er ist ein gemütliches Kitten, das als erster die Augen öffnete. Sein Fell ist das dunkelste und er scheint ein kräftiges Katerchen zu werden.

Armando Dippet


Nach Armando wurde Rubeus geboren und er fiel gleich durch seine kräftig rotbraune Farbe am Kopf auf. An allen vier Füßen trägt er kleine, weiße Socken und zeigt am Körper eine kontrastreiche Tigerung. Er war der erste, bei dem man Beißspiele beobachten konnte.

Rubeus Hagrid


Das drittgeborene Kätzchen ist die kleine Lily. Auch sie trägt kleine, weiße Söckchen, aber ein dunkleres Tabbymuster als ihr Bruder Rubeus. Obwohl sie etwas leichter als ihre Brüder ist, kann sie erfolgreich ihre Stammzitzen verteidigen. Sie besteht nämlich darauf, ganz vorne trinken zu dürfen.

Lily Potter

Als letztes wurde der hübsche Filius geboren. Er sticht durch helle Brauntöne am Köpfchen und ein kontratreiches Tigermuster hervor. Er ist ein besonders verschmustes Kitten und genießt es sichtlich, mit seiner Mutter zu kuscheln und sich von ihr putzen zu lassen.

Filius Flitwick

Samstag, 3. September 2011

Deutliche Anzeichen

Leeloo mit Babybauch

Es sind jetzt etwas mehr als 5 Wochen vergangen, seit Leeloo bei Halldor war und inzwischen können auch Außenstehende eindeutig sehen, dass Leeloos Bauch sich rundet. Leeloo geht es ausgezeichnet und sie verbringt die schönen Spätsommertage größtenteils im Garten und schläft dort an einem schattigen Plätzchen.

Trotz der Trächtigkeit fängt bereits Leeloos Winterpelz an zu wachsen


Hin und wieder taucht sie auf, um etwas zu fressen, so dass sie über den Tag verteilt mindestens doppelt so viel frisst wie vor der Trächtigkeit. Das ist auch gut so, denn sie muss nicht nur die in ihr wachsenden Kätzchen versorgen, sondern sich auch einen kleinen Vorrat für die anstrengende Stillzeit anfressen. Ich achte darauf, dass sie besonders hochwertiges und gehaltvolles Futter bekommt und keine der anderen ihre Portion an Frischfutter wegfrisst.

Den Rest der Zeit scheint sie damit zu verbringen, sich zu putzen. Ausdauernd arbeitet sie sich mit viel Sorgfalt von vorne nach hinten und wieder zurück. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie ihrem wachsenden Bauch, den sie mit der Zunge ausgiebig zu massieren scheint. Das erinnert mich doch sehr an die Bemühungen menschlicher Schwangerer, die sich eifrig den Bauch mit diversen Mittelchen massieren, um Schwangerschaftsstreifen zu verhinden.

Entgegen sonstiger Gewohnheiten, hält Leeloo gar nichts davon, wenn man sie streicheln will. Am Kopf geht es gerade noch, aber ihr Bauch ist ihr heilig, da darf selbst ich jetzt nicht dran. Und das bei meiner kleinen Prinzessin, die sich sonst genüsslich stundenlang den Bauch kraulen ließ. Seit einer Weile scheint es für sie auch nicht mehr so bequem zu sein, ganz normal zu sitzen. Anstelle dessen kauert sie oft oder legt sich gleich auf die Seite.


Im Bauch wird's so langsam enger

Da es Leeloos erster Wurf ist, bin ich schon sehr gespannt auf ihre Kinder. Schön ist auch, dass die Kleinen viele unterschiedliche Farben haben können. Die schon recht weit entwickelten Föten in Leeloos Bauch sind jetzt zusammen mit den sie umgebenden Eihäuten und Fruchthüllen etwa 8-9 cm lang und eiförmig. Sie selbst haben eine Größe von 5-7 cm und sind eindeutig als Kätzchen zu erkennen. Bis auf das Fell ist alles vorhanden, was eine Katze ausmacht und muss nur noch größer werden. Sogar die Schnurhaare wachsen bereits. Die winzigen Pfoten, die von ihrer Form her noch etwas an Hände erinnern, haben sogar schon kleine Krallen.

Beim Laufen schwankt der Bauch schon von einer Seite zur anderen

Sonntag, 19. Juni 2011

Sonntag (Tag 9, Woche 2)

Gerechnet vom Deckakt dauert eine Trächtigkeit bei Katzen durchschnittlich 63-65 Tage. Wenn man den Samstag als Tag 1 rechnet, dann sind wir jetzt schon bei Tag 9 und in der 2. Woche angekommen.


Leeloo beim Rundgang im Garten

Heute hab ich Leeloo gewogen, um einen Startwert für eine spätere Zunahme zu haben. Sie wog genau 3514 g und ist somit etwa 250g leichter als vor der Rolligkeit. Allerdings war sie da auch sehr scheinträchtig und hatte entsprechend zugenommen. Bis jetzt zeigt sie nichts Auffälliges, frisst gut, aber nicht übermäßig viel und kommt hin und wieder gerne zum Kuscheln, aber jetzt nicht so aufdringlich wie noch vor 3 Wochen.

Miyou (links) und Leeloo (rechts)

Interessant ist, dass Miyou leichte Aggressionen gegenüber Leeloo zeigt. Sonst lässt sie Leeloo meist völlig in Ruhe und hat eigentlich sehr selten etwas mit ihr zu tun, aber seit zwei, drei Tage tatzt sie immer wieder spielerisch nach ihr und hat ihr auch schon mehrmals den Weg versperrt. Vielleicht merkt sie, dass bei Leeloo etwas anders ist, was wir mit unseren viel weniger feinen Sinnen gar nicht wahrnehmen können? Sollte Leeloo Kitten bekommen, dann wäre sie die „Queen“ im Haus und das würde der inzwischen kastrierten Miyou natürlich nicht so wirklich gefallen. Sie hatte sich in ihrer Rolle als ranghöchste Mutterkatze schon sehr wohl gefühlt.

Leeloo bei der Morgenwäsche

Samstag, 11. Juni 2011

Katzen halten nichts von Plänen

Die schöne Leeloo

Freundlicherweise ist die liebe Leeloo zu einem Zeitpunkt rollig geworden, der halbwegs in die Planungen ihrer Menschen passt. Katzenmama hat sich also wieder mit der rolligen Leeloo dreieinhalb Stunden ins Auto gesetzt, um die Katzendame zu ihrem Bräutigam zu fahren. Alles war so schön geplant und Leeloo völlig entspannt - selbst Katzen gewöhnen sich ans Autofahren. Bei den Germangoras angekommen sah man gleich, dass sich Leeloo sehr gut erinnern konnte, dass sie schon mal bei Claudia und ihren netten Katern war. Erstmal wurde das Hochzeitszimmer bis in den letzten Winkel untersucht und dann ein bisschen vom Futter probiert. Da sich Leeloo offensichtlich wohl fühlte, wurde dann auch Baldur dazu geholt. Okay - man kennt sich und schnuppert mal höflich Nase an Nase aneinander - nur leider war's das dann auch. Danke, kein Interesse!

Baldur wollte nicht wie wir

Damit die Auserwählten lange genug Zeit miteinander verbringen können, durfte Leeloo erst einmal bei Claudia bleiben. Schon beim letzten Besuch war klar gewesen, dass die beiden Blaupelzchen gut miteinander auskommen und eine gute Chance besteht, dass sie dich näher kommen. Katzenmama fuhr also ohne Leeloo wieder dreieinhalb Stunden nach Hause.

Gleich am nächsten Morgen kam die Email von Claudia, dass es Leeloo bestens geht, sie sehr schön rollt (Aufatmen meinerseits!) und sie jetzt mal genau schauen möchte, wie sich das mit Baldur weiterentwickelt. Es regten sich bereits gewisse Befürchtungen, dass Baldur weiterhin absolut nichts von unseren Plänen hält, ihn mit Leeloo zu verbandeln. Gegen Abend kam dann tatsächlich der Anruf, dass das nichts wird. Also wurde diese Hochzeit wegen unüberwindlicher Abneigung von Seiten des Bräutigams abgeblasen und ein neuer Schlachtplan entwickelt. Zum Glück leben bei Claudia mehrere potente Kater, die für Leeloo in Frage kommen und wir entschieden uns für den mit fremden Damen erfahrenen Halldor.

Der schwarze Halldor

Der schwarze Katermann wurde gleich sehr erfreut von Leeloo begrüßt und war sich sofort sicher, dass er nur das Eine von ihr wollte - bei so viel Konkurrenz muss man schließlich schnell sein. Ganz im Gegensatz zu Baldur fand er das fremde Katzenmädchen ausgesprochen anziehend.

Wie war das nochmal - der Mensch denkt, die Natur lenkt ... oder so ähnlich. Auf jeden Fall sind Pläne offensichtlich auch in der Katzenzucht dazu da, um umgeworfen zu werden. Natürlich hoffe ich, dass Leeloo mit ihrem Katermann jetzt auch zufrieden ist und uns in 2 Monaten viele kleine Fellknäuel ins Nest legt.

Dienstag, 31. Mai 2011

Schein oder Sein?

Das Rätselraten hat ein Ende - Leeloo war definitiv nur sehr scheinträchtig, so dass wir erst einmal keine Katzenkinder in der Wurfkiste liegen haben. Jetzt muss Leeloo nur wieder rollig werden und dann werden wir uns wieder auf den Weg gen Westen machen in der Hoffnung, dass Baldur mit den Plänen seiner Zweibeiner einverstanden sein wird. Auch Katzen haben nun mal ihre Vorlieben.

Leeloo im dünnen Sommerkleidchen


Dienstag, 26. April 2011

Das große Rätselraten

Jetzt sind schon mehr als 5 Wochen vorbei, seit Leeloo bei Baldur war. Der Katzendame geht es prächtig und sie macht sich ganz und gar keine Gedanken darum, was in ihrem Bauch vor sich gehen könnte. Mensch aber dafür um so mehr. Natürlich könnte man mit der Katzenmama in spe zum Tierarzt fahren und einen Ultraschall machen lassen - aber warum sollte man das tun, außer um die eigene Ungeduld und Neugier zu befriedigen? Katze würde davon ganz und gar nichts halten und in spätestens 2 Wochen wird sich das Geheimnis so oder so lüften: entweder ist der Bauch dann unübersehbar oder Madame wird wieder rollig.


Ätsch - hier komm ich jetzt nicht runter!

Trotzdem lässt mir das natürlich keine Ruhe und ich inspiziere die sehr geduldige Leeloo fast täglich auf Anzeichen. Sind die Zitzen nun noch farblos oder doch rosa? Das ist derzeit die entscheidende Frage, denn angeblich ist das eines der sichersten Anzeichen, um eine Scheinträchtigkeit von echter Trächtigkeit zu unterscheiden. Nur wo fängt rosa an und wo hört normale Hautfarbe auf? Je häufiger ich schaue, desto unsicherer werde ich, wie das denn vorher ausgesehen hat. Hätte ich doch ein Foto machen sollen? Fragen über Fragen, bei denen mir die Bilder im Internet auch nicht helfen. Da hilft weiterhin nur Warten.