Mittwoch, 27. März 2013
Erste Anzeichen
Leeloo ist nun in der dritten Woche ihrer Trächtigkeit und man kann erste Anzeichen erkennen. Ihre Zitzen haben sich aufgerichtet und sind kräftiger gefärbt.
Auch ihr Verhalten ist für eine Trächtigkeit typisch. Sie frisst sehr viel, ist verschmust und schläft mehr als sonst. Das kann sie jedoch nicht daovn abhalten, auf unsere größten Bäume zu klettern.
Farblich kann ihr Wurf recht bunt werden. Katerchen können ganz schwarz, schwarz getigert oder gestromt und rot getigert/gestromt sein. Weibliche Kätzchen können schwarz, schwarz getigert oder gestromt und schildpatt mit oder ohne Muster sein. Außerdem können die Kitten Leeloos Silber erben.
Wir sind schon sehr gespannt auf die Leeloo-Kinder.
Samstag, 9. März 2013
Katzenhochzeit
Die kleinen Früchtchen haben alle neue Besitzer gefunden und zum nächsten Wochenende werden auch die letzten beiden ausgezogen sein. Nur Cheri wird bei uns bleiben und Kiris Nachfolge antreten.
Sehr passend ist nun Leeloo rollig geworden, was unsere beiden Kater schon Tage zuvor mit lautem Gesang angekündigt haben. Taran war schon vor 3-4 Tagen sehr interessiert an ihr, so dass sie von ihm und den anderen Katzen getrennt wurde. Ihre letzten Katzenkinder sind vor fast einem Jahr geboren worden, so dass der Zeitpunkt sehr günstig für den geplanten G-Wurf ist.
Seit gestern nun darf sie so lange, wie sie möchte, mit Nidi zusammen sein. So sehr er sonst auch ein manchmal recht grobes Machogehabe zeigt, ist er doch zu seinen Angebeteten stets sanft, höflich und vorsichtig. Wahrscheinlich weiß er nur zu gut, dass eine Katzendame einen Liebhaber auch verschmähen kann. Allerdings müsste er sich über seine Beliebtheit keine Sorgen machen (sofern er das tut), weil Katzendamen in der Regel auf Machos stehen. Sie würden im Notfall zwar auch mit Taran vorlieb nehmen, aber, zumindest wenn es nach Kiri, Leeloo und Saphira geht, ist er einfach zu "nett".
Bei erfahrenen Katzen, die sich kennen, geht so eine Katzenhochzeit recht unkompliziert vor sich. Es gibt kein Werben oder sich langsam aneinander Annähren. Man kommt gleich zu Sache und weiß, wie das geht. Keine meiner Katzen schlägt nach dem Kater oder zeigt sich in anderer Weise unwillig - im Gegenteil. Katzen sind wesentlich ausdauernder als Kater, so dass Nidi zwar nicht von Leeloos Seite weicht und auch viel mit ihr "redet", aber oft Leeloos Locken ignoriert. Bei freier Wahl würde sich Leeloo sicher mit mehreren Katern paaren, was in der Natur in Hinblick auf die Chancen, erfolgreiche Nachkommen zu zeugen, sinnvoll ist. Je größer die genetische Vielfalt in einem Wurf ist, desto eher besteht die Chance, dass ein oder zwei Nachkommen fürs Überleben günstige Erbanlagen geerbt haben.
In der Katzenzucht ist es noch nicht üblich, dass ein Wurf durch mehrere Kater gezeugt wird, obwohl es mit den heutigen genetischen Methoden gar kein Problem wäre, den Nachwuchs dem richtigen Kater zuzuordnen. Leeloo wird also in den nächsten Tagen nur zu Nidi Kontakt haben und mit etwas Glück dann auch trächtig sein.
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| Leeloo klettert gerne |
Sehr passend ist nun Leeloo rollig geworden, was unsere beiden Kater schon Tage zuvor mit lautem Gesang angekündigt haben. Taran war schon vor 3-4 Tagen sehr interessiert an ihr, so dass sie von ihm und den anderen Katzen getrennt wurde. Ihre letzten Katzenkinder sind vor fast einem Jahr geboren worden, so dass der Zeitpunkt sehr günstig für den geplanten G-Wurf ist.
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| Nidi mit Winterpelz |
Seit gestern nun darf sie so lange, wie sie möchte, mit Nidi zusammen sein. So sehr er sonst auch ein manchmal recht grobes Machogehabe zeigt, ist er doch zu seinen Angebeteten stets sanft, höflich und vorsichtig. Wahrscheinlich weiß er nur zu gut, dass eine Katzendame einen Liebhaber auch verschmähen kann. Allerdings müsste er sich über seine Beliebtheit keine Sorgen machen (sofern er das tut), weil Katzendamen in der Regel auf Machos stehen. Sie würden im Notfall zwar auch mit Taran vorlieb nehmen, aber, zumindest wenn es nach Kiri, Leeloo und Saphira geht, ist er einfach zu "nett".
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| Leeloo |
Bei erfahrenen Katzen, die sich kennen, geht so eine Katzenhochzeit recht unkompliziert vor sich. Es gibt kein Werben oder sich langsam aneinander Annähren. Man kommt gleich zu Sache und weiß, wie das geht. Keine meiner Katzen schlägt nach dem Kater oder zeigt sich in anderer Weise unwillig - im Gegenteil. Katzen sind wesentlich ausdauernder als Kater, so dass Nidi zwar nicht von Leeloos Seite weicht und auch viel mit ihr "redet", aber oft Leeloos Locken ignoriert. Bei freier Wahl würde sich Leeloo sicher mit mehreren Katern paaren, was in der Natur in Hinblick auf die Chancen, erfolgreiche Nachkommen zu zeugen, sinnvoll ist. Je größer die genetische Vielfalt in einem Wurf ist, desto eher besteht die Chance, dass ein oder zwei Nachkommen fürs Überleben günstige Erbanlagen geerbt haben.
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| Leeloos Fell hat die erwünschte Struktur und scheitelt sich am Rücken |
In der Katzenzucht ist es noch nicht üblich, dass ein Wurf durch mehrere Kater gezeugt wird, obwohl es mit den heutigen genetischen Methoden gar kein Problem wäre, den Nachwuchs dem richtigen Kater zuzuordnen. Leeloo wird also in den nächsten Tagen nur zu Nidi Kontakt haben und mit etwas Glück dann auch trächtig sein.
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| Nidi hat ein ausgesprochen schönes DLH-Profil |
Mittwoch, 20. Februar 2013
Zwölfte Woche
Heute werden unsere Früchtchen 12 Wochen alt und es dauert nicht mehr lange, bis Akee und Kiwi uns als erste verlassen werden. Aus den winzigen, tapsigen Kitten sind langbeinige, gewandte und aufgeweckte Kätzchen geworden, die in ihrer Entdeckerfreude kaum zu bremsen sind. Alles an ihnen hat sich gestreckt und mit der Länge der Beine ist auch die Fähigkeit zum Springen und Klettern noch mal deutlich gewachsen. Bei ihren Fang- und Kampfspielen kann man nun häufig artistische Einlagen bewundern, die jeden Kung Fu-Monch vor Neid erblassen lassen würden.
Alle Kitten nehmen von sich aus häufig Kontakt zu den anderen Katzen und ihren Menschen auf und haben auch entdeckt, dass man sehr gemütlich und warm auf den Zweibeinern ruhen kann. Von Nidi haben sie die Gesprächigkeit geerbt und vor allem mit Casana kann man sich richtig "unterhalten". Sie antwortet fast immer, wenn man sie anspricht.
Auch die Eigenarten der Kätzchen treten nun noch deutlicher hervor. Calamondin ist der gemütliche Kuschelkater, der besonders laut schnurrt und sich sehr gerne tragen lässt. Er scheint sehr nach seinem Großvater Aky zu kommen, der ein zu allen freundlicher, gelassener und ausgeglichener Kater war.
Sein Bruder Akee ist ganz anders. Äußerlich scheint er das Ebenbild seines Vaters zu werden. Er ist etwas kleiner als Calamondin, dafür aber stämmiger und schwerer. Er ist der große Entdecker und hat die Nase immer vorne, wenn es darum geht, Neues zu untersuchen oder Besuch zu begrüßen. Er ist ausgesprochen selbstbewusst und hat viel Spaß an wilden und manchmal auch etwas rauen Spielen.
Sehr ähnlich ist ihm nicht nur äußerlich seine Schwester Kiwi. Auch sie ist ein selbstbewusstes Kätzchen, das vor nichts Angst hat. Wie Akee liebt sie auch etwas wildere Spiele und es hat einige Zeit gedauert, bis wir sie davon überzeugen konnten, dass es geeigneteres Spielzeug als unsere Füße gibt, um möglichst fest reinzubeißen und die eigenen Kräfte daran auszuprobieren.
Die dunkle Nashi ist eine richtige Flitzemaus. Sie ist frech, unglaublich schnell und sehr ausdauernd. Unermütlich jagt sie dem Federbüschel der Spielangel hinterher, schlägt dabei Saltos und gibt immer als letzte auf. 'Erst handeln, dann denken' scheint ihre Devise zu sein und sie war schon mehr als ein Mal in einem Schrank oder dem Vorratsraum eingesperrt, weil sie unbemerkt blitzschnell dort reingeschlüpft ist. Vorsicht scheint ihr fremd zu sein und sie spielt begeistert auch bei wilden Spielen der Kater mit.
Das Gegenteil von Nashi ist die gesprächige Casana. Obwohl sie äußerlich Nashi ähnelt, verhält sie sich ganz anders als ihre ungestüme Schwester. Oft scheint sie erst lange nachzudenken, ehe sie handelt. Wenn ihre Geschwister schon begeistert ein neues Spiel entdeckt haben, sitzt sie noch daneben und schaut aufmerksam zu. Neues Spielzeug wird erst mit den Pfote vorsichtig angestupft und auf Spieltauglichkeit untersucht, ehe es mit Schwung durch Zimmer gepfötelt wird. Auch Besuch wird erst einmal ausgiebig beobachtet, ehe Casana den Entschluss fasst, ob eine Kontaktaufnahme lohnt oder eben nicht. Dabei ist sie ganz und gar nicht ängstlich. Beim Spiel mit ihren Menschen ist sie ein ganz sanftes Kätzchen, das genau weiß, wann man die Krallen einsetzen darf und wann nicht.
Da Cherimoya eines Tages die Nachfolge ihrer Mutter antreten soll, sind wir sehr froh darüber, dass sie einen sehr ausgewogenen Charakter zu entwickeln scheint. Cheri hat nicht nur äußerlich viel Ähnlichkeit mit Mondin, sondern zeigt eine fast ebenso ausgeprägte Menschenbezogenheit, ist freundlich, ausgeglichen und verschmust.
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| Kiwi und Nashi |
Alle Kitten nehmen von sich aus häufig Kontakt zu den anderen Katzen und ihren Menschen auf und haben auch entdeckt, dass man sehr gemütlich und warm auf den Zweibeinern ruhen kann. Von Nidi haben sie die Gesprächigkeit geerbt und vor allem mit Casana kann man sich richtig "unterhalten". Sie antwortet fast immer, wenn man sie anspricht.
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| Taran putzt Casana |
Auch die Eigenarten der Kätzchen treten nun noch deutlicher hervor. Calamondin ist der gemütliche Kuschelkater, der besonders laut schnurrt und sich sehr gerne tragen lässt. Er scheint sehr nach seinem Großvater Aky zu kommen, der ein zu allen freundlicher, gelassener und ausgeglichener Kater war.
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| Kiwi (links) und Calamondin |
Sein Bruder Akee ist ganz anders. Äußerlich scheint er das Ebenbild seines Vaters zu werden. Er ist etwas kleiner als Calamondin, dafür aber stämmiger und schwerer. Er ist der große Entdecker und hat die Nase immer vorne, wenn es darum geht, Neues zu untersuchen oder Besuch zu begrüßen. Er ist ausgesprochen selbstbewusst und hat viel Spaß an wilden und manchmal auch etwas rauen Spielen.
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| Akee |
Sehr ähnlich ist ihm nicht nur äußerlich seine Schwester Kiwi. Auch sie ist ein selbstbewusstes Kätzchen, das vor nichts Angst hat. Wie Akee liebt sie auch etwas wildere Spiele und es hat einige Zeit gedauert, bis wir sie davon überzeugen konnten, dass es geeigneteres Spielzeug als unsere Füße gibt, um möglichst fest reinzubeißen und die eigenen Kräfte daran auszuprobieren.
| Kiwi |
Die dunkle Nashi ist eine richtige Flitzemaus. Sie ist frech, unglaublich schnell und sehr ausdauernd. Unermütlich jagt sie dem Federbüschel der Spielangel hinterher, schlägt dabei Saltos und gibt immer als letzte auf. 'Erst handeln, dann denken' scheint ihre Devise zu sein und sie war schon mehr als ein Mal in einem Schrank oder dem Vorratsraum eingesperrt, weil sie unbemerkt blitzschnell dort reingeschlüpft ist. Vorsicht scheint ihr fremd zu sein und sie spielt begeistert auch bei wilden Spielen der Kater mit.
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| Nashi |
Das Gegenteil von Nashi ist die gesprächige Casana. Obwohl sie äußerlich Nashi ähnelt, verhält sie sich ganz anders als ihre ungestüme Schwester. Oft scheint sie erst lange nachzudenken, ehe sie handelt. Wenn ihre Geschwister schon begeistert ein neues Spiel entdeckt haben, sitzt sie noch daneben und schaut aufmerksam zu. Neues Spielzeug wird erst mit den Pfote vorsichtig angestupft und auf Spieltauglichkeit untersucht, ehe es mit Schwung durch Zimmer gepfötelt wird. Auch Besuch wird erst einmal ausgiebig beobachtet, ehe Casana den Entschluss fasst, ob eine Kontaktaufnahme lohnt oder eben nicht. Dabei ist sie ganz und gar nicht ängstlich. Beim Spiel mit ihren Menschen ist sie ein ganz sanftes Kätzchen, das genau weiß, wann man die Krallen einsetzen darf und wann nicht.
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| Casana |
Da Cherimoya eines Tages die Nachfolge ihrer Mutter antreten soll, sind wir sehr froh darüber, dass sie einen sehr ausgewogenen Charakter zu entwickeln scheint. Cheri hat nicht nur äußerlich viel Ähnlichkeit mit Mondin, sondern zeigt eine fast ebenso ausgeprägte Menschenbezogenheit, ist freundlich, ausgeglichen und verschmust.
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| Cherimoya |
Montag, 4. Februar 2013
Zehnte Woche
In wenigen Tagen werden Kiris Kitten schon 10 Wochen alt sein. Kiri hat im Leben ihres Nachwuchses nun nicht mehr die zentrale Rolle wie in den ersten Wochen. Sie putzt die Kleinen weiterhin gern - aber nur am vorderen Ende. Für das Hinterteil sind die Kätzchen selbst verantwortlich. Die Milchbar ist nun meist geschlossen, nur ab und zu darf ein einzelnes Kitten bei ihr nuckeln und das auch nur kurz. Dafür werden ihre Spiele mit den kleinen Fellnasen immer wilder, was diese sehr begeistert.
Da die anderen Katzen sich nun an der Erziehung beteiligen, ist Kiri auch nicht mehr rund um die Uhr gefordert. Trotzdem lässt sie ihre Kätzchen nur für kurze Zeit alleine und hat stets ein wachsames Auge auf alles. Die beiden jungen Katzendamen Saphira und Yeli sind gern gesehene Spielpartner. Die beiden sind sehr interessiert an den Kitten und scheinen schon für den eigenen Nachwuchs zu üben. Vor allem Yeli kuschelt auch gerne mit ihnen.
Inzwischen kann man das Temperament noch deutlicher unterscheiden. Wir sind froh, dass wir uns entschieden haben, dass Akee und Kiri zusammenbleiben dürfen, weil die beiden sich nicht nur äußerlich sehr ähnlich sind, sondern auch vom Temperament und vom Spielverhalten her. Akee ist das mutigste Kitten und immer vorne weg, wenn es gilt, Neues zu erkunden. Er liebt es, Beute zu machen. Einige Stoffspielmäuse wurden schon fachmännisch zur Strecke gebracht und mit ganzem Körpereinsatz totgespielt. Kiwi steht ihm da nicht groß nach und beteiligt sich gerne an den wilden Spielen ihres Bruders.
Auch Mondin und Nashi passen gut zueinander. Mondin ist ein großes, dickes Schmusebärchen und schnurrt immer noch sofort, wenn man ihn hochnimmt. Er ist ein gemütliches Katerchen, das gerne erst einmal alles in Ruhe betrachtet, ehe er sich einmischt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er später einmal ein eher großer Kater werden, aber wegen seines ausgeglichenen Temperament die lustige Nashi nicht überfordern.
Cherimoya ist etwas zurückhaltender als Kiwi und Nashi und zögert immer kurz, ehe sie sich ins Getümmel stürzt. Sie scheint immer erst nachzudenken und dann mitzumachen. Zu Menschen nimmt sie gerne Kontakt auf und "redet" auch viel.
Bei der hübschen Casana hat man den Eindruck, als schiene sie sich ihres Aussehens bewusst zu sein. Sie wirkt immer sehr vornehm und spielt am liebsten typische Katzenmädchenspiele. Wilde Raufspiele sind nichts für sie, dafür übt sie sich umso ausdauernder im Auflauern und Fangen von unterschiedlichsten Dingen. Selbst mit kleinen Blättchen kann sie sich lange beschäftigen.
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| Kiwi (9,5 Wochen alt) |
Da die anderen Katzen sich nun an der Erziehung beteiligen, ist Kiri auch nicht mehr rund um die Uhr gefordert. Trotzdem lässt sie ihre Kätzchen nur für kurze Zeit alleine und hat stets ein wachsames Auge auf alles. Die beiden jungen Katzendamen Saphira und Yeli sind gern gesehene Spielpartner. Die beiden sind sehr interessiert an den Kitten und scheinen schon für den eigenen Nachwuchs zu üben. Vor allem Yeli kuschelt auch gerne mit ihnen.
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| Akee (9,5 Wochen alt) |
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| Calamondin (9,5 Wochen alt) |
Auch Mondin und Nashi passen gut zueinander. Mondin ist ein großes, dickes Schmusebärchen und schnurrt immer noch sofort, wenn man ihn hochnimmt. Er ist ein gemütliches Katerchen, das gerne erst einmal alles in Ruhe betrachtet, ehe er sich einmischt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er später einmal ein eher großer Kater werden, aber wegen seines ausgeglichenen Temperament die lustige Nashi nicht überfordern.
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| Nashi (9,5 Wochen alt) |
Cherimoya ist etwas zurückhaltender als Kiwi und Nashi und zögert immer kurz, ehe sie sich ins Getümmel stürzt. Sie scheint immer erst nachzudenken und dann mitzumachen. Zu Menschen nimmt sie gerne Kontakt auf und "redet" auch viel.
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| Cherimoya (9,5 Wochen alt) |
Bei der hübschen Casana hat man den Eindruck, als schiene sie sich ihres Aussehens bewusst zu sein. Sie wirkt immer sehr vornehm und spielt am liebsten typische Katzenmädchenspiele. Wilde Raufspiele sind nichts für sie, dafür übt sie sich umso ausdauernder im Auflauern und Fangen von unterschiedlichsten Dingen. Selbst mit kleinen Blättchen kann sie sich lange beschäftigen.
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| Casana (9,5 Wochen alt) |
Montag, 21. Januar 2013
Achte Woche
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| Casana (53 Tage alt) |
Unsere sechs kleinen Kätzchen sind nun bald acht Wochen alt und zu geschickten, schnellen und aktiven Samtpfötchen herangewachsen. Die Zeiten der Aktivität sind deutlich länger als vor zwei oder drei Wochen. Zum Schlafen wird meist der Kratzbaum oder eine der Liegematten an der Heizung erklommen.
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| Nashi (53 Tage alt) |
Da die Katzenkinder fast alles fressen, was die erwachsenen Katzen bekommen, gibt es bis auf etwas Kittenmilch keine Sonderverpflegung mehr. Da wir hochwertig und abwechslungsreich füttern, bekommen sie dadurch alles, was für ein gesundes Wachstum nötig ist. Spezielles Kittenfutter ist so überflüssig. Alle Kätzchen sind auch auf den Geschmack von Dosenfutter gekommen, so dass es in ein paar Wochen, wenn der Umzug ins neue Zuhause ansteht, damit keine Probleme geben wird.
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| Yeli und Casana (52 Tage alt) |
Unsere beiden Jungkatzen Saphira und Yeli sind gerne mit den Kleinen zusammen und spielen mit ihnen oder betätigen sich als Kindermädchen. Auch Miyou hat immer wieder viel Spaß daran, mit den Kätzchen zu toben. Sie weiß aber auch genau, wie man Katzenkindern zeigt, was sie dürfen und was nicht. So lernen sie ein gutes Sozialverhalten und werden später keine Probleme bei der Verständigung mit Artgenossen haben. Hin und wieder sehen die Spiele und Erziehungsmaßnahmen in unseren Augen recht grob aus, aber die Kätzchen begegnen den anderen Katzen vertrauensvoll und scheinen Saphira und Yeli richtig zu bewundern. Besonders rührend ist es, wenn der große Taran die Kätzchen putzt und sie sich an ihn kuscheln.
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| Akee (53 Tage alt) |
Nur Kiri ist zur Zeit etwas unglücklich. Sie weiß nämlich genau, dass es jetzt eigentlich an der Zeit wäre, ihren Nachwuchs an die hohe Kunst der Jagd heranzuführen. Nur wie soll sie das ohne brauchbare Jagdbeute tun? Vor allem abends, wenn es die richtige Tageszeit wäre, die angehenden Jäger auf die ersten Ausflüge mitzunehmen, wird Kiri unruhig. Immer wieder ruft sie ihre Kinder zur Terrassentür und möchte nicht einsehen, dass wir das Wetter und die Umstände - es ist sehr frostig draußen und der Garten ist fast 15 cm hoch mit Schnee bedeckt - für ungeeignet halten.
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| Akee und Kiwi (53 Tage alt) |
In ihrer Verzweiflung nimmt sie dann Spielzeugmäuse, die zwar die richtige Größe haben, aber weder den richtigen Geruch, noch das entsprechende Verhalten, ganz abgesehen davon, dass man sie nicht fressen kann. Maunzend versucht sie die Aufmerksamkeit ihrer Sprösslinge zu gewinnen, findet aber nur selten Gehör, weil es die quirlige Bande nur mäßig spannend findet, dabei zuzuschauen, wie Mama Stoffmäuse erlegt. Das können sie nämlich selbst schon ganz gut.
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| Calamondin mit Maus (52 Tage alt) |
Regelmäßig werden die Kitten mit einem feinen Kamm gekämmt. Das ist bei dem relativ kurzen und feinen Fell zwar noch nicht nötig, aber was eine Katzen jetzt lernt, wird sie ihr Leben lang nicht vergessen. Vor allem lernen sie das Kämmen, ohne dass es zupf und ziept, als etwas Angenehmes kennen und werden später bereit sein, sich beim Fellwechsel unterstützen zu lassen. Genauso wichtig ist auch, dass die Kätzchen daran gewöhnt werden, überall angefasst zu werden und darauf vertrauen, dass man es gut mit ihnen meint.
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| Anstelle einer Maus wird die Kugel gefangen |
Samstag, 12. Januar 2013
Charakterfragen
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| Akee und Casana (6 Wochen) |
Kiris Katzenkinder sind nun sechs Wochen alt und schon stellt sich die Frage, wer mit wem zusammen bleiben darf. Da wir keine Kätzchen in Einzelhaltung abgeben, kommt es immer wieder vor, dass zwei Geschwisterchen zusammen ins neue Zuhause umziehen. In diesem Alter ist es in der Regel auch kein Problem, ein Kätzchen in eine bestehende Gruppe zu integrieren oder mit einem fremden Katzenkind zu vergesellschaften, aber am schönsten ist es für die Kätzchen natürlich, wenn nicht alles fremd und neu ist, sondern ein Geschwisterchen da ist.
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| Calamondin (6 Wochen) |
Für uns ist es deshalb wichtig herauszufinden, welche Kitten besonders gut zusammenpassen. Oft wird dazu geraten, zwei gleichgeschlechtliche Katzen zu vergesellschaften. Bei jugendlichen oder erwachsenen Katzen würde ich auch dazu raten. Bei Katzenkindern hab ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass es mehr auf das Temperament und den Charakter als auf das geschlechtertypische Verhalten ankommt. Ein ruhiges, sanftes Katerchen wird von seinem temperamentvollen und mit viel Körpereinsatz spielendem Bruder eher überfordert sein, als von seiner Schwester, die nichts gegen lustige Raufspiele mit ihrem Bruder einzuwenden hat. Nicht günstig ist natürlich, ein sanftbesaitetes Katzenmädel, das Fangspiele liebt, mit ihrem Bruder zusammen zu geben, der vor allem raufen möchte, selbst wenn er dabei relativ vorsichtig ist.
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| Nashi (6 Wochen) |
Deshalb beobachten wir ab der sechsten Woche sehr genau, welche Vorlieben und Eigenarten die Kätzchen haben und welche Geschwister bevorzugt zusammen spielen. Bei den Früchtchen ist das Besondere, dass es nichts Besonderes zu sehen gibt. Die Katzenkinder sind sich vom Temperament und vom Wesen her sehr ähnlich. Sonst konnte man in diesem Alter schon erste Anzeichen davon sehen, welches Kätzchen eher einen gemütlichen und ruhigen Lebensstil bevorzugt, welche der kleinen Plüschkugeln bei Rennspielen immer vornweg ist und welches Kitten am liebsten mit den anderen balgt. Bei diesem Wurf sind die Kätzchen in laufend wechselnden Rollen aktiv. Die Katerchen spielen genauso gern miteinander wie mit ihren Schwestern und die Mädels haben kein Problem, sich mit viel Spaß mit ihren Brüdern zu beschäftigen.
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| Akee (6 Wochen) |
Sehr gut passt, dass Akee mit Kiwi zusammen ausziehen wird, weil die beiden gerne miteinander durch die Wohnung toben oder aneinandergekuschelt schlafen. Akee wird wahrscheinlich kein übermäßig großer Kater, so dass auch die unterschiedlichen Kraftverhältnisse kein Problem sein werden.
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| Kiwi (6 Wochen) |
Calamondin ist das deutlich größte Kätzchen des Wurfes, aber gleichzeitig auch ein bisschen ruhiger als sein Bruder Akee, so dass auch er gut mit einer seiner Schwestern zusammenleben kann. Sowohl Nashi als auch ihre Doppelgängerin Casana sind aufgeweckte und selbstbewusste Kätzchen und würden bestimmt mit ihrem Bruder glücklich werden.
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| Casana (6 Wochen) |
Für die Menschen, die den Kitten ein neues Zuhause geben, gibt es sicher nichts Schöneres als zwei Kätzchen beim Spielen, Schmusen und Schlafen zu beobachten, die sich wirklich gern haben. Und das die Katzen dann später mal kein Interesse an Menschen haben, ist nur bei Stubentigern der Fall, die in den entscheidenden ersten Wochen zu wenig Kontakt mit Menschen hatten. Für die werden die Artgenossen immer an erster Stelle kommen. Bei unseren Katzen ist das nicht der Fall. So gerne sie mit ihren kätzischen Mitbewohnern zusammen sind - trotzdem bleibt der Mensch für sie etwas Besonderes, den man sogar den eigenen Artgenossen vorzieht.
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| Cherimoya (6 Wochen) |
Donnerstag, 3. Januar 2013
Fünfte Woche
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| Calamondin |
Kiris Nachwuchs entwickelt sich prächtig. Alle habe die 500-g-Marke überschritten, Calamondin bringt sogar deutlich über 600 g auf die Waage. Die kleinen Kätzchen können nun ihre Grundbedürfnisse ein gutes Stück weit selbst erfüllen, weil sie selbstständig fressen, trinken und aufs Katzenklo gehen können. Kiri kümmert sich weiterhin vorbildlich um die Kleinen, lässt sie aber deutlich seltener bei sich trinken und schläft auch nicht mehr bei ihnen.
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| Vor allem Hühnchenfleisch und Kittenmilch stehen auf dem Speiseplan |
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| Calamondin und Casana schmeckt es |
Die Selbstständigkeit der Kätzchen zeigt sich auch darin, dass sie die Nestbindung aufgegeben haben. Bis letzte Woche zogen sie sich zum Schlafen noch auf einen gemeinsamen Platz zurück und lagen meist in einem pelzigen Knäuel zusammen. Im Lauf der letzten Tage haben die Kitten den gesamten Wohnbereich erobert und schlafen dort, wo es ihnen momentan am besten gefällt. Dabei ist es ihnen zwar immer noch angenehm, sich gemütlich an ein Geschwisterchen zu kuscheln, aber es wird auch alleine geschlafen.
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| Nashi hat es auf das Sofa geschafft |
Da die Katzenkinder nun auch klettern können, hat sich ihre Welt plötzlich um eine Dimension erweitert. Besonders beliebt war von Anfang an das Sofa. Akee hat bei solchen Dingen immer etwas die Nase vorne und war sichtlich stolz, als er das erste Mal bis auf die Lehne klettern konnte. Von einem unsicheren Tapsen ist jetzt auch nichts mehr zu sehen. Alle können sicher laufen, balancieren geschickt auch auf recht schmalem und wackeligen Untergrund wie Gliedmaßen von Zweibeinern und können schnell rennen. Schwerer fällt es ihnen hin und wieder, rechtzeitig zu bremsen.
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| Akee und Calamondin |
Mit der Erweiterung ihres Bewegungsradius wird auch der Kontakt zu den anderen Katzen intensiver. Bis auf Leeloo, die nichts mit dem Nachwuchs ihrer Konkurrentin Kiri zu tun haben möchte, sind alle Katzen interessiert und freundlich. Vor allem die 8 Monate alte Yeli verbringt viel Zeit in ihrer Nähe. Häufig schaut sie ihnen beim Spielen zu, hin und wieder spielt sie auch mit den Kitten und läuft ihnen hinterher. Da Kiri in den letzten Wochen immer wieder einschritt, wenn Taran sich den Kitten nähern wollte, schaut er meist nur aus sicherer Entfernung zu, ist aber umso erfreuter, wenn einzelne Kätzchen von sich zu ihm kommen. Taran liebt Kitten und spielt gerne Kindermädchen. Seit er potent ist, traut allerdings Kiri ihm nicht so recht über den Weg. Sie scheint zu wissen, dass nicht alle Kater freundlich zu fremdem Nachwuchs sind.
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| Cherimoya |
Menschen gegenüber verhalten sich alle Kitten sehr interessiert, vertrauensvoll und angstfrei. Sie sind sehr kontaktfreudig und testen alles aus. Calamondin war der erste, der laut geschnurrt hat, sobald man ihn hochnahm. Einen besonderen Menschenbezug zeigt allerdings Akee. Am liebsten würde er einem überall hin folgen und schläft besonders gerne auf dem Schoß ein. Alle Nidi-Kinder sind sehr gesprächig und antworten, wenn man sie anspricht.
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| Kiwi und Casana |
Im Lauf der nächsten Wochen werden auch individuelle Unterschiede deutlicher werden. Die Kätzchen werden Vorlieben entwickeln und bestimmte Geschwister als Spielpartner bevorzugen. Es bleibt also weiterhin spannend.
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