Samstag, 30. Juli 2011

Besuch bei Nidi

Vorgestern haben wir den kleinen Nidi das erste Mal live gesehen und haben uns total in das süße Katerchen verliebt:


Mit seinen 5 Wochen ist er vom Baldriankissen schon so begeistert wie ein Großer:



Nidi ist sehr menschenbezogen und ist am liebsten dort, wo etwas passiert. Dabei wird alles ganz genau beobachtet:


Natürlich ist das Spiel mit den Geschwistern auch sehr wichtig:


Nidi erobert das Wohnzimmer:

Dienstag, 26. Juli 2011

Leeloo rollt


Leider ist Leeloo pünktlich 46 Tage nach der letzten Rolligkeit wieder rollig geworden, d.h. sie war nur scheinträchtig. Morgen werden wir dann noch einmal zu Claudia und Halldor fahren und hoffen, dass es dieses Mal klappt.

Samstag, 23. Juli 2011

4 Wochen alt


Der kleine Nidi ist nun schon 4 Wochen alt. Er und seine Geschwister erobern immer mehr von der Welt. Sie können bereits selbstständig Katzenfutter fressen, nehmen gern Kontakt zu Menschen auf und spielen viel miteinander.


All das macht natürlich müde und deshalb schlafen kleine Kätzchen auch noch sehr viel.

Dienstag, 19. Juli 2011

Die Bärchen lernen laufen

Der kleine Nidi und seine drei weißen Geschwister sind nun gut dreimal so groß wie bei der Geburt und haben eine rasante Entwicklung hinter sich. Vor kurzem konnten sie gerade mal sicher sitzen und haben erstaunt in die Welt geschaut:


Wenige Tage später ist der kleine Zwerg schon recht sicher auf eigenen Beinchen unterwegs und erkundet seine Umgebung:



In diesem Alter hat die Katzenmutter noch ein sehr aufmerksames Auge auf ihre kleinen Wuselchen und hat alles jederzeit fest im Griff:



Jetzt sind die Augen von kleinen Kätzchen kräftig blau. Leider bleibt das bei den meisten Katzen nicht so, wenn sie älter werden.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Leeloo ist jetzt schon im zweiten Drittel ihrer Trächtigkeit angelangt, sollte sie diesmal tatsächlich nicht nur scheinträchtig sein. Es geht ihr bestens und bis jetzt kann man keine auffälligen Anzeichen einer Trächtigkeit erkennen. Das hat die Natur schon sinnvoll eingerichtet, denn die zukünftige Katzenmutter sollte auf der Jagd so wenig wie möglich durch eine Trächtigkeit beeinträchtigt sein.



Ein erster Hinweis darauf, dass in Leeloo kleine Kätzchen wachsen, ist eine leichte Verfärbung der noch kleinen Zitzen von Blassrosa nach Pink. Seit gestern sieht man das bei ihr recht deutlich. Ich finde es äußerst erstaunlich, dass bei den gerade mal 3-4 cm großen Kätzchen, so groß sind jetzt die Embryonen, bereits alle Organe angelegt sind und jetzt nur noch alles wachsen muss. Sie haben bereits Augenlider, vier getrennte Zehen, Ohrmuscheln, erste Anlagen von Krallen und man kann Bewegungen erkennen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Katzenmutter ihr kleines Geheimnis noch gut verbirgt.

Gerade heute kam die Meldung im Radio, dass es nun in Deutschland erlaubt ist, Eizellen im Reagenzglas befruchten zu lassen und dann die "schlechten" auszusortieren. Ich finde, dass das eine schreckliche Vorstellung ist. Wie kurz ist da der Schritt, nicht nur aufgrund von erblichen Gendefekten eine Auswahl zu treffen, sondern auch aufgrund anderer "Schwächen" wie falscher Haarfarbe, mangelnder Musikalität oder einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. Brave New World lässt grüßen.




Ich bin froh, dass diese Methoden noch nicht in der Katzenzucht Einzug gehalten haben. Im Sinne einer optimalen Wurfplanungen bin ich sehr für Gentests und entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen, wo sie sinnvoll sind, aber bei allem anderen sollte man sich auf gesunde, instinktsichere Zuchtkatzen und -kater verlassen und züchterische Konsequenzen ziehen, wenn Probleme auftreten.



Leeloo bei einem Nickerchen

Mittwoch, 6. Juli 2011

Der erste Augenblick

Das kleine Deutsch Langhaarkaterchen, das bei uns im Herbst einziehen wird, wird Nidi (gesprochen Nithi mit th wie bei other) heißen. Der Name Nidi stammt aus nordischen Sagen und gehört einem Zwerg, dessen Namen auch mit "der Dunkle" übersetzt wird. Sieht man das kleine Katerchen mit Mutter und Geschwistern, dann ist das durchaus passend:


Nidi mit Mutter und Geschwistern


Mit 13 Tagen kann ein kleines Kätzchen nicht viel, aber trotzdem alles, was es braucht, um zu wachsen und eines Tages ein großer Kater zu sein. Es findet sicher die Milchquelle, kann sich gegen seine Geschwister durchsetzen und erkennt Mutter und Geschwister am Geruch. Selbst so kleine Katzenkinder können schon fauchen, wenn ein fremder Geruch sie erschreckt und sie können ihre Mutter rufen, wenn ihnen irgendetwas unangenehm ist.

Es ist immer ein besonderer Zeitpunkt, wenn die Katzenkinder das erste mal die Augen öffnen und erstaunt die Welt bewundern. Ein wörtlich erster Augenblick:



Anfangs sind die Augen von einem verwaschenen Dunkelblau und das Kätzchen kann noch nicht viel erkennen, weil es noch nicht gelernt hat, die Augen auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Deshalb schielen junge Kitten auch hin und wieder recht deutlich:



Das Gewicht hat sich fast verdreifacht und man sieht bei Nidi bereits jetzt, dass er einmal ein Langhaarkater werden wird.



Kleine Katerchen werden noch schnell müde und brauchen viel Schlaf für eine gesunde Entwicklung.

Mittwoch, 29. Juni 2011

A New Star Is Born!

Am 23.Juni kam endlich eine lange erwartete Email in meinem Posteingang an. Ich hatte schon immer wieder ungeduldig nachgefragt, aber jedes Mal kam die Antwort "Nein, es ist noch nicht so weit." Und dann endlich - Cosma brachte in einer nicht ganz einfachen Geburt 4 kleine Katzenkinder zur Welt.

Jahrelang hatten DLH-Züchter darauf hingearbeitet und nie hatte es bisher geklappt. Deshalb ist dieser Wurf so einzigartig. Jetzt werden sich wohl die meisten fragen, was an einem Wurf kleiner Kätzchen so besonders ist. Täglich werden unendlich viele Kitten geboren. Aber diese kleinen Mäuschen sind die letzten Nachkommen einer Zuchtlinie, die auf Deutsch Langhaarkatzen zurückgeht, die in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts gezüchtet und ausgestellt wurden.

Vater des Wurfes ist der black tabby Kater Bär, der wohl der letzte noch potente Kater aus der berühmten Zucht von Renate Aschemeier ist. Berühmt deshalb, weil sie die letzte Züchterin dieser wunderbaren Langhaarkatzen war und aus Altersgründen ihre Zucht aufgab.


Aschemeier's Bär


Bär ist kein ganz junger Kater mehr und so dauerte es ein ganze Weile, bis er Gefallen an einem der Mädels aus der Cattery "von Germangora" fand. Die schöne Cosma war ganz nach seinem Geschmack und die beiden verbrachten ein paar aufregende Tage und Nächte miteinander.


Cosma Shiva von Germangora

Umso größer war die Freude, als erste Anzeichen zeigten, dass wohl Nachwuchs zu erwarten wäre. Das sollten die ersten Kitten sein, die das Erbe dieser alten Katzenrasse in das 21.Jahrhundert hinüberretten könnten. Die bisher auf Foundationtieren basierende Rückzucht hat bereits eine ausreichende Basis für eine echte Erhaltungszucht mit sehr schönen Zuchttieren geschaffen, die dem ursprünglichen Aussehen der Deutsch Langhaarkatze bereist recht nahe kommen.

Für mich persönlich besonders erfreulich ist, dass ein dunkles Kitten ohne Weiß geboren wurde und das dann auch noch ein Katerchen ist. Genau so hatte ich mir das für unseren Nachwuchskätzchen vorgestellt und war natürlich überglücklich, dass auch Claudia einverstanden war. Bis der Kleine einmal bei uns einziehen wird, wird noch viel Zeit vergehen und ich bin sehr gespannt, wie er sich entwickeln wird. Aber zur Zeit sieht er so aus: