Samstag, 3. November 2012

Es ist Halbzeit

Kiri

Bereits drei Wochen nach Kiris Hochzeit mit Nidi war deutlich zu sehen, dass Kiri Ende November wieder Nachwuchs erwartet. Die vorher minikleinen und blassrosa Zitzen leuchteten in einem kräftigen Farbton und waren schon größer geworden. Es dauerte nicht lange und auch Kiris Bauch fing zu wachsen an. Gut kann man das an der Gewichtszunahme verfolgen. Etwa ab der 4.Woche der Trächtigkeit kommt es bei trächtigen Katzen zu einer deutlichen Gewichtszunahme. Da Kiri nun zwar einen etwas speziellen, trotzdem aber großen Appetit hat, hat sie in der 6. Woche der Trächtigkeit bereits 1 kg zugenommen. Das ist mehr als beim letzten Mal, so dass sicher nicht weniger als 5 Kätzchen in ihr heranwachsen werden.

Kiri mit Murraya (D-Wurf)

Auch ihr Verhalten zeigt deutlich, dass sie sich auf neuen Nachwuchs einstellt. Ihre Konkurrentin Leeloo wird nun häufiger angezickt und auch die anderen Katzen haben ihr gefälligst aus dem Weg zu gehen, wenn sie durch die Wohnung stolziert. Oft liegt sie an zentralen Stellen im Raum, wo sie alles im Blick hat. Am liebsten ist ihr dabei das Wohnzimmer, das sie als Babyzimmer bevorzugt. Ich hatte schon mehrfach versucht, sie von unserem Katzen- bzw Arbeitszimmer zu überzeugen, aber das ist gar nicht nach ihrem Geschmack. Sie zieht es vor, ihren Nachwuchs mitten drin im Geschehen aufzuziehen und ist da auch völlig entspannt.

Mogon (C-Wurf)

Freitag, 2. November 2012

Familienplanung


Kiri im Winter 2012


Leeloo kurz vor der Geburt ihrer Kitten

Eigentlich sieht mein Vorstellung vom Zuchteinsatz einer Kätzin so aus, dass sie mit über einem Jahr den ersten Wurf bekommt, dann nie mehr als einen Wurf pro Jahr aufzieht und nach 3-4 Würfen kastriert wird und schließlich ein entspanntes Kastratenleben führen darf.

Mit Leeloo war das bisher auch problemlos zu managen. Das Mädel wurde erst mit über einem Jahr das erste Mal rollig und neigte nie zu übermäßig häufigen Rolligkeiten. Dazu kommt bei ihr eine ausgeprägte Winterpause von fast 6 Monaten.

Bei Kiri gestaltete sich das leider von Anfang an nicht so entspannt. Das Kätzchen wurde mit 6 Monaten das erste Mal rollig. Natürlich wurde sie gleich vom Kater getrennt gehalten und nach gut einer Woche war dann alles erst einmal überstanden. Ich hoffte natürlich, dass damit für eine Weile Ruhe wäre, nur leider war dem nicht so.

 


Kiri (Januar 2012)



Kiri mit rundem Bauch im Februar 2012

Es waren nicht ganz 14 Tage rum, da fing der ganze Jammer von neuem an. In Rücksprache mit meiner Tierärztin sahen wir von einem hormonellen Eingriff ab und ließen sie mit dem kastrierten Ayk zusammen, damit durch eine Scheinträchtigkeit bis zur nächsten Rolligkeit ein größerer Zeitraum liegen sollte.

Wirklich erfolgreich war das nicht, obwohl Ayk seine Sache gut machte, denn nach etwas mehr als 3 Wochen war Kiri wieder rollig. Das zog sich so bis in den August, so dass wir beschlossen, sie bereits mit 10 Monaten mit dem potenten Ghandi zusammenzulassen.

Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht ihrer Kätzchen (→Celtic-Wurf) verliefen wie im Bilderbuch und als die Kitten 8 Wochen alt waren, gaben wir Kiri die Pille (Poezepill), damit sie die kommenden Monate ohne Rolligkeiten verbringen konnte. Wir gaben das Hormonpräparat nach Anweisung und Kiri schien tatsächlich nicht zur rollen.

Die Tage wurden wieder länger und Leeloo begann im Januar wieder zu rollen, sollte aber erst im Februar gedeckt werden.

Kiri war weiterhin unauffällig bis zu einem denkwürdigen Tag im Februar, als mir Kiris Bauch doch etwas seltsam vorkam. Kiri war innerhalb einer Woche plötzlich immer runder geworden. Die Zitzen sprachen auch eine deutliche Sprache. Kiri hatte offensichtlich trotz Pille still gerollt und war bereits im Januar von Ghandi still und leise gedeckt geworden. So war das ganz und gar nicht geplant gewesen, aber ein Abbruch der Trächtigkeit kam für mich in diesem Stadium der Trächtigkeit nicht in Frage. 

Auch dieses Mal verliefen Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht ohne Probleme (→Düfte-Wurf).

 



Kiri mit 3 Tage alten Kätzchen

6 Wochen nach der Geburt gaben wir Kiri wieder die Pille, diesmal jedoch ein anderes Präparat (Perlutex) und in kürzeren Abständen. Das klappte in den nächsten Monaten auch gut und ich beobachtete sehr genau das Verhalten unseres potenten Katers. Ende Juli zeigten sich trotz Pillengabe erste Anzeichen einer Rolligkeit. Also wurden die Abstände der Pillengabe noch etwas verkürzt. Das ging eine Weile gut, bis Kiris wieder Anzeichen von Rolligkeit zeigte und auch unser Kater sehr ihre Nähe suchte. Nun besteht durch die Pillengabe bei Katzen sowieso ein höheres Risiko für Gebärmuttervereiterung.

Kommen noch Rolligkeiten dazu, wird das Risiko nicht kalkulierbar. Wir beschlossen also, die Pille abzusetzen und Kiri bei der nächsten Rolligkeit von Nidi decken zu lassen. Ende September war es dann so weit und 3 Wochen später war an den Zitzen bereits deutlich zu sehen, dass Kiri wieder Nachwuchs erwartet. Wir freuen uns sehr auf den Wurf, da das aber so nicht weitergehen kann, wird Kiri nach diesem Wurf kastriert werden.

Freitag, 5. Oktober 2012

Prinz Nidi I.

Wenn ich unseren Nidi anschaue, dann wird mir bewusst, wie schnell aus kleinen, süßen Kitten erwachsene Kater werden. Es ist noch gar nicht so lange her, da musste er sich unseren Damen unterordnen und tat dies auch bereitwillig. Im Lauf der letzten Monate hat sich dies deutlich geändert.

Nidi mit dem ersten Erwachsenenfell (12 Monate)


Nidi ist ein Kater, dem es sehr wichtig ist, dass alle anderen Katzen ihn bedingungslos respektieren. Bei den Kitten ist das auch gar kein Problem, die finden ihn nämlich absolut bewunderswert. Betritt Prinz Nidi den Raum - nicht umsonst werden die Deckkater auf Englisch "sire" genannt -, dann wird er von ihnen begrüßt und begeistert umschwänzelt. Meistens lässt er das geduldig über sich ergehen, nur die halbjährigen Jungkaterchen dürfen dabei nicht zu aufdringlich werden. Dann setzt es Backpfeifen, die aber schnell wieder vergessen sind.

Nidi mit dem 5 Monate alten Amyris

Queen Kiri und ihre Konkurrentin Queen Leeloo sind die einzigen, die sich auch hin und wieder wenig respektlos verhalten. Ist der sich teilweise im Rausch der Hormone befindende Nidi zu aufdringlich, obwohl sie so gar keinen Wert auf eindeutig zweideutige Angebote legen, gibt es ordentlich eins auf die Mütze, was Nidi ihnen galant verzeiht. Er weiß, dass früher oder später seine Zeit kommen wird.



Nur die ehemalige Queenmom Miyou kann sich mit der Herrschaft von Prinz Nidi I. nicht so recht anfreunden. Obwohl sie weiß, dass Nidi auch recht grob werden kann, wenn er seine Position in Gefahr sieht, versucht sie, das Problem standhaft durch Ignorieren aus der Welt zu schaffen. Als Kastratin hätte sie sich eigentlich mit den untersten Plätzen zufrieden zu geben, aber dafür hat sie einen zu starken und unerschütterlichen Charakter, der von allen anderen Katzen auch anerkannt wird. Bei den jungen Katzen ist sie sehr beliebt, weil sie regelmäßig mit ihnen spielt. Ihre Erziehungsmaßnahmen sind angemessen und alle wissen, dass sie eine freundliche Katze ist. Im Moment herrscht Burgfrieden zwischen ihr und Nidi und ich hoffe sehr, dass das so bleibt.

Nidi (12 Monate)


Uns Menschen gegenüber ist Nidi eine liebe Schmusekatze, allerdings sucht er es sich heraus, wie, wann und wo mit ihm gekuschelt wird. Auf jeden Fall ist es ihm unangenehm, wenn er dabei von anderen Katzen beobachtet wird, so dass er liebend gern seine Menschen auf's stille Örtchen begleitet und sich dort auf Fensterbrett begibt, um einem möglichst auf die Schulter oder den Schoß zu steigen.

Nidi (12 Monate)


Nachdem Nidi mit 16 Monaten sämtliche Zuchtuntersuchungen mit einwandfreien Ergebnissen hinter sich gebracht hatte, wurde er das erste Mal mit der rolligen Kiri zusammengelassen. Da er offensichtlich genau wusste, was zu tun ist, hoffen wir nun auf den ersten Wurf von einem Nachkommen aus den alten Linien aus Frau Aschemeiers Zucht. 

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Unser nicht mehr ganz neuer Neuzugang

Schon vor zwei Jahren hatte uns ein Kater begeistert, der bei Claudia Westmeyer-Heinrich (Cattery "von Germangora") lebt. Der sehr typvolle, d.h. dem Ideal einer DLH sehr nahe kommende Baldur sollte damals der Vater von Leeloos erstem Wurf werden. Leeloo fand ihn auch sehr ansprechend, nur leider hatte der gute Baldur keinerlei Interesse an der fremden Braut.

Noroelle's Baldur

Da Baldur in mehreren Würfen Nachkommen zeugte, die mir sehr gut gefallen, einigte ich mich mit Claudia darauf, dass eine Tochter von ihm bei uns einziehen soll. Mitte April 2012 war es dann so weit. Evita brachte einen kunterbunten Wurf mit 6 kleinen Kätzchen zur Welt. Immerhin vier davon waren Mädels, so dass ich die Qual der Wahl hatte.

Yeli (vorne rechts) mit zwei ihrer Brüder




Das Rennen machte schließlich die bunte Quayeli, die im Juli 12 bei uns einzog. Das kleine Plüschfellchen hat sich schnell eingelebt und hat sich sehr gut entwickelt. Ihr dichtes Fell zeigt sehr schöne, kräftige Farben und das Profil lässt nichts zu Wünschen übrig. Ich bin sehr gespannt, wie sie in einem Jahr aussieht.


Yeli mit 5,5 Monaten

Sonntag, 17. Juni 2012

Die liebe Leeloo

Die E-chen sind 1 Tag alt

Acht Wochen sind nun schon seit der Geburt von Leeloos Kindern vergangen und es war anrührend zu sehen, wie Leeloo sich ihrer Aufgabe als Mutter widmete. Die Edelsteinchen sind von ihr perfekt versorgt worden, so dass sie jeden Tag ausgesprochen gut zunahmen und nur spät Interesse an anderer Nahrung als Mamas Milch entwickelten. Stets waren ihre Babys tadellos sauber, hatten ständig ihre Aufmerksamkeit, wenn sie sie brauchten, und wurden sehr liebevoll beschnurrt, bespielt und umsorgt. Instinktsicher wusste Leeloo genau, wann was zu tun war. Und sie tat alles mit einer Ruhe, Selbstverständlichkeit und Zufriedenheit, als wäre das ihr dritter oder vierter Wurf.
 

Amber und Saphira 8 Wochen später

Trotz der enormen Leistung, die Leeloo vollbrachte, sieht man ihr nicht an, dass sie bis vor kurzem vier Katzenkinder ausschließlich mit ihrer reichlich fließenden Milch ernährte. Auch jetzt noch verbringt sie die meisten Zeit mit ihren Kleinen und ist einfach für sie da. Oft liegt sie etwas erhöht und beobachtet sie beim Spielen. Großzügigerweise dürfen die schon sehr geschickten kleinen Jäger ihren Schwanz als Übungsobjekt benutzen. Liegt Leeloo bei Verfolgungsjagden im Weg, nimmt sie das mit Humor und schnappt sich eines der Kitten, um die große, böse Katze zu mimen, die arme, kleine Katzen frisst. Den kleinen Katzen macht das sichtlich Spaß.

Amber (8 Wochen alt)


Bis vor kurzem waren die Kätzchen noch klein genug, um sich unter dem Kleiderschrank im Kittenzimmer zu verstecken. Wie oft kauerte Leeloo davor und steckte den Kopf drunter, um ihre Kinder gurrend und brabbelnd zu überreden, doch bitte dort raus zu kommen. Schließlich wusste sie genau, dass sie nicht hätte eingreifen können, wenn etwas passiert wäre.

Beryll (8 Wochen alt)


Seit ein paar Tagen dürfen nun die E-chen den Tag mit dem Rest der Sintharis verbringen und haben sehr schnell neue Freunde gefunden - Kiris etwa 4 Wochen ältere Kätzchen. Nur kurz wurde etwas gefremdelt, dann haben alle gemerkt, dass mehr Spielpartner mehr Spaß bedeuten. Nur Leeloo war die ersten Tage sehr angespannt. Es hätte schließlich sein können, dass eine der erwachsenen Katzen ihren Kindern gefährlich wird. Und wie soll sie auf vier Kätzchen aufpassen, die wie der Wind durch die Wohnung jagen und sich nicht mehr um ihre Lockrufe kümmern? Nachdem Leeloo merkte, dass keiner ihren Kätzchen etwas tun wollte, wurde sie nach und nach entspannter und genießt es nun, allen beim Spielen zuzuschauen.


Rubin wiegt mit 8 Wochen bereit 1250g

Katzenmütter sind sehr unterschiedlich und doch wissen sie meistens, was zur richtigen Zeit zu tun ist. Auch wenn ihnen dieses Wissen einfach so zuzufliegen scheint, gibt es doch Unterschiede. Alle meine Katzen versorgten ihre Kitten so, dass aus ihnen nach 12 Wochen starke, gesunde und selbstsichere Kätzchen geworden sind, die alles mitbringen, um in einem neuen Zuhause ein glückliches, neues Leben beginnen können. Aber Leeloo macht einfach alles perfekt und bringt auch körperlich beste Voraussetzungen mit, so dass ihre Kitten sich überdurchschnittlich gut entwickelt haben.

Ich hoffe sehr, dass ihre Töchter Amber und Saphira möglichst viel davon geerbt haben und eines Tages genauso selbstverständlich ihren Nachwuchs aufziehen werden.


Auch nach 8 anstrengenden Wochen sieht Leeloo hervorragend aus


Freitag, 18. Mai 2012

tempus fugit

Murraya und Lavendel


Amyris
tempus fugit ... diese Worte prangten in meinem Elternhaus an einer recht antik wirkenden Uhr und ich rätselte lange darüber nach, was das wohl heißt. Irgendwann wusste ich: tempus fugit - die Zeit vergeht. Als Kind sagte mir das allerdings auch nicht viel und mir war schon gar nicht klar, dass der Spruch eigentlich unvollständig war. Eigentlich hätte es heißen müssen "tempus fugit, amor manet".

Je älter ich werde, desto besser verstehe ich, was damit gemeint ist und muss oft daran denken, wie anders doch mein Zeitempfinden als Kind war. Besonder bewusst wird mir das, wenn kleine Katzenkinder bei uns aufwachsen.

Gerade noch waren sie winzig kleine, empfindliche Würstchen und nur kurze Zeit später sind sie kleine Kätzchen mit unterschiedlichem Aussehen und Charakter und gerade, wenn es am schönsten mit ihnen ist, muss man sie schon in ihr neues Zuhause ziehen lassen. Aus Sicht der Katzenkinder sind sicher kleine Ewigkeiten mit aufregenden Entdeckungstouren, atemberaubendenden Jagdspielen und langem Nachdenken über die Sonderlichkeiten der komischen Zweibeiner vergangen. Auch wenn ältere Katzen hin und wieder über wichtige Weisheiten zu meditieren scheinen, leben Katzenkinder so im Moment, dass sie den Augenblick sicher mit kaum vorstellbarer Intensität erleben.


Lavendel

Und genau das ist es, was mich an diesen kleinen Kätzchen innerlich so bewegt. Ein fast vergessenes Gefühl von Zeitlosigkeit - vielleicht auch Ewigkeit - rührt sich, das mich in meiner Kindheit stets begleitete, und lässt die Welt für kurze Augenblicke neu erscheinen. Leider kann man diese Momente nicht festhalten... tempus fugit.


Ylang


Ylang
Bei unseren Düftchen kommt nun langsam wieder die Zeit, in der ich regelmäßig per Email oder Telefon daran erinnert werde, dass sich der Lebensweg dieser zauberhaften, kleinen Wesen bald von dem meinem trennen wird.

Sie stehen dann so sicher auf den eigenen vier Beinen, dass sie auch kurze beängstigende Momente mit viel Vertauen und Zuversicht überstehen werden. Sie werden ganz heimlich ihr Herz den Zweibeinern schenken, die anfangs noch ungeschickt und von Kommunikationsproblemen geplagt mit ihnen unsicher umgehen. Aber die kleinen Katzenwesen sind mit nur 12-14 Wochen sehr geschickt darin, ihren Menschen klar zu machen, was sie wünschen.


In den vergangenen Wochen durfte ich miterleben, wie sie aufgewachsen sind und sich ihre Fähigkeiten rasend schnell entwickelt haben. Jedem von ihnen versuche ich zu vermitteln, dass sie Menschen vertrauen können, dass sie umsorgt und stets freundlich behandelt werden. Ich kann nur hoffen, dass dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird und sie auch dann verständnisvoll behandelt werden, wenn sie Dinge auf ihre ganz eigene Katzenart tun, von denen Menschen oft andere Vorstellungen haben. Sind die Katzenkinder dann ausgezogen, bleibt für immer eine warme, liebevolle Erinnerung zurück - amor manet.


Manuka

Samstag, 21. April 2012

Die Schatzsuche hat ein Ende - die Edelsteinchen sind da!


Vielleicht kann sich noch der ein oder andere an unseren B-Wurf erinnern, der durch eine Infektion zu früh zur Welt kam und es trotz aller Bemühungen nicht schaffte. Leeloo tat damals ihr Bestes, die Kätzchen bei ihrem Kampf zu unterstützen und zeigte ausgezeichnete Mutterqualitäten.


Leeloo am Tag der Geburt (64. Trächtigkeitstag)

Deshalb haben wir noch einmal einen Wurf mit ihr gewagt und dieses Mal ist alles ganz normal verlaufen. Gegen Ende der Trächtigkeit, als Leeloo schon wie ein großer, runder Käfer aussah, war ich zwar sehr besorgt, ob dieses Mal alles gut gehen würde, aber meine Sorgen waren unbegründet.

Alle vier noch keinen Tag alt

In der Nacht zum Freitag brachte Leeloo ihre Kätzchen zur Welt. Mit dem Erstgeborenen hatte sie es sehr schwer, weil er ein wirklich großes und kräftiges Katerchen war, der auch noch die Welt mit dem Hinterteil voran betreten wollte. Er brachte bei seiner Geburt 131g auf die Waage und war trotz einer langen Zeit im Geburtskanal sofort sehr vital und laut.


Rubin ist red (tabby?) mit Silber bzw. Smoke


Seine drei Schwestern wurden dann recht zügig geboren, obwohl auch sie recht groß und schwer (113 - 126 g) waren.


Saphira und Beryll


Alle vier Kätzchen haben von ihren Eltern Silber bzw. Smoke geerbt, die kleine Amber auch die sehr schön verteilten weißen Abzeichen ihres Vaters.


Die bunte (black silver torbie white) Amber

Leeloo ist sehr glücklich über ihre kleinen Minikätzchen und kümmert sich um sie mit Hingabe. Trotz dem schlimmen Vorerfahrungen wirkt sie sehr sicher und ruhig und scheint genau zu wissen, was zu tun ist.


An der Milchbar